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Kategorie: Kopfkinomusik

Metal riffs on a Sitar

Ich kann mit Metal nicht sonderlich viel anfangen. Konnte ich nie. Aber ich mag seit jeher den Sound einer Sitar und dachte eben, dass beides in Kombination ganz geil sein könnte. Und ja, das funktioniert, wie Bernth hier zeigt, der neulich mal das 18-saitige Instrument in die Hände bekam und es darauf einfach mal mit bekannten Metal-Riffs versuchte.


(Direktlink, via The Awesomer)

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This is a very spontaneous Fusion Set – Judith van Waterkant @ Palapa Bar 2023

Weil dieser Mix ist eine echte Slowrave-Granate mit richtig schön derben Acid Einschlag ist. Und weil die Geschichte wie es zu diesem Mix kam einfach viel zu schön ist, um nicht weiter in die Welt getragen zu werden. Ich folge Judith auf einigen Kanälen und hatte am Wochenende quasi live mitbekommen, was da los war. Irre schön, ich hab mich voll für sie gefreut – und sie sich offenbar auch, wie diesem Set anzuhören ist.

So let me tell you a story about this very spontaneous Fusion Set:
This year I was working at Sonnendeck and had some really funny, interesting and also stressful stageshifts with my beloved team from 3000Grad and Telekollegen. I loved it! Also because its important to me to take part in this very special festival-construct that Fusion is for me. I was a little sad, that I did not get booked (Everything else would have been a lie), because I wanted to play my new tracks so bad, especially „PoP“
Then it was Sunday morning and I got a textmessage by my friend Obi:

„Acid Pauli is playing your track right now“
Whaaaaaat?!?

Remember how I said I want this track „PoP“ to be played at fusion so bad? @acidpauli played it Sunday morning at one of the most huge stages: Palapa 😳 For real?!
Seriously this means the world to me! Especially this track #pissonpatriarchy
it’s a hurtful fight to gain back self efficiency poured in a track ➡️ @mora_leipzig
And the pain is turned into a huge crowd dancing!

I came to Fusion as a teenager, because grew up in the area. I have been raving there every year since, when it took place and sometimes I even had the honour to play there myself in the last years. If someone would have told me, that my music will be played there one day by acts that I adore since decades on the hugest soundsystem, I would not have believed that. I am still crying over this.

Thank you Obi for this message! It was one of the few that came through.
I planned to attend Acid Paulis gig, but I got caught in a good conversation with friends at the other side of the Acker. I was on my way to palapa and near dubstation when I got the message. And then I ran! While I ran, I did the math, if I can make it to palapa and still hear the rest of the track. What do you think? Did I make it?

Funfact: when @jpattersson started after Acid Pauli I got asked by @alma_linda and the Palapa Bar, if I wanted to play spontaneously there right after. Again: whaaaaaat?! I said yes, with a few Sonnendeck-stageshifts in my bones and greasy hair, not having showered since days, I ran to my tent to get my headphones and Dj-stuff (well I had it with me, you never know 😅), put on some dryshampoo, painted myself a face haha and played. And here we are: have fun with the recording of this very f*cking spontaneous Fusion Set :D
I played „PoP“ myself (yeahyeahyeah!) and I also played the Remix of „Weiter“ by @andys-echo and a track by my friends @propellar_music, because they were dancing right in front of me these sweetiebois. Later the four of us closed the firespace with „Herz an Herz“ by Blümchen…. but that’s another story to tell….

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Kurzfilm über die Berliner Club-Legende Tresor: A Story of Survival

Ich war damals ja eher Team E-Werk und dennoch häufig dort, man hatte es ja nicht weit und an manchen Wochenenden tingelten wir halt einfach hin und her. Im jetzt nicht mehr ganz neuen Tresor war ich bisher nur ein Mal. Um dort selber zu spielen, was auch ganz schön war. Jedenfalls ist der Tresor eine Berliner Club-Institution wie es keine andere gibt – und da kann man auch noch einen Kurzfilm zu machen. Josiah McGarvie und Emma Tracey haben den zusammen mit der Clubcommission gemacht und zeigen hier „Tresor: A Story of Survival“.


(Direktlink)

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Video: Casper X CRO – sommer

Weil ich ganz viel Liebe für dieses wundervolle Video habe, auch wenn ich dem Arminia-Balkon noch ein kleines blaues Rauchtöpchen spendiert hätte. Weil der Song instant gute Laune macht (auch wenn das Thema natürlich durchaus ernster Natur ist), wovon wir alle aktuell eh immer viel zu wenig haben, und sich sofort im guten Flügel des Ohrwurmkompetenzzentrums ablegt.

Ich bin dazu gerade im Loop mit dem Rennrad eine halbe Stunde durch die Stadt gefahren und habe mir erstmalig einen dieser Cruiser unterm Hintern gewünscht. Alle haben mich dazu langsam fahrend lächeln sehen.


(Direktlink)

PS: Ich wurde mehrfach gefragt, warum wir unser diesjähriges Meeresrausch-Set mit einem Casper Song abgeschlossen haben. Das ist ganz einfach: ich liebe das, was Casper macht seit jeher und wenn du da so einen Moment hast, wie wir den dort in Summe alle zusammen hatten, dann schließt du halt mit genau diesem Song. „Weil alles endet, aber nie die Musik“.

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The cheapest MIDI home-studio of 1988

Als um die Jahrtausendwende alle mit Harddisk Recording begannen, zogen wir los und kauften über die „Zweite Hand“ das ganze alte Studio-Zeug aus den 1980ern. Weil HD-Recording für uns zu teuer war und die alten Geräte verhältnismäßig günstig zu haben waren. Außerdem wollten wir auch wissen, wie sich der Ursprung des guten alten „Bedroom Studios“ anfühlte. Herz war damals dieser von Hand zusammengelötete Atari ST. MIDI-Kernpunkt war ein Korg M3 und rundherum gab es jede Menge Peripherie-Gerätschaften wie 303, 808, 727, den ersten Access Virus und diverse Sampler von E-mu und Akai. Und dann saßen wir dort, haben stundenlang vor dem MIDI-System und Cubase auf dem Atari gesessen, „Eingang nach Draußen“ produziert und auf Mini-Disc aufgenommen. Eine deepe Zeit für viele Erfahrungen, in der andere schon längst mit Ableton Live gearbeitet haben, das ich erst deutlich später für mich entdecken sollte. Heute würde ich nicht zurück tauschen wollen, aber etwas nostalgisch wird es mir bei diesem Video hier schon zumute.

Take an Atari ST, 4 budget synths from 1988, and spend months seeing how far they can go – all while staring at a black-and-white CRT! I took me over a year to make this given most of the equipment was DOA and keeping in mind there’s another part coming later this year.


(Direktlink)

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Arte Tracks über Clubkultur nach Corona: Wie der Lockdown die Szene verändert hat

Mein Techno ist langsamer und hat mit TikTok nichts zu tun, aber ich bin ja auch alt.

Ausgerechnet im Corona-Lockdown hat sich eine Techno-Welle aufgestaut, die jetzt mit voller Wucht durch den Mainstream peitscht. Ob auf TikTok, in den Charts oder analog auf Raves: Die Generation-Z ist im Rave-Fieber. Rapper stehen gemeinsam mit Techno-DJs auf der Bühne, verkaufen Touren aus und beweisen: Berliner Underground-Techno ist Massentauglich. TRACKS trifft den Rapper Ski Aggu und die DJs Tham und Alva und fragt nach: Ist der Techno-Hype eine Chance für die durch den Lockdown angeschlagene Clubkultur oder Gefahr für eine Szene, die lange Schutzraum für marginalisierte Gruppen war?


(Direktlink, via Groove)

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