
(via Christian)
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Aber das legte sich und spätestens nach dem ersten Joint und Freunden, die sich regelmäßig mit Amphetaminen „frisch“ machten, wusste ich, dass es nicht zwangsläufig so enden müsste. Ich fühlte mich irgendwie belogen, aber hatte eine Regel: niemals Heroin! Ich nahm viel weniger Schlimmes auch nicht, aber es war eine Regel.
Bis heute ist der Film für mich so ein Drahtseil, auf deren Seiten sich zwei Abgründe auftun. Zum einen der totale Abgrund, der den Drogen das nimmt, was für viele erstmal der Grund ist, sie überhaupt zu probieren: den Spaß nämlich. Auf der anderen Seite die totale Verarsche, die medial grau-grün-dunkelschwarz eingefärbt wurde und eben mit der Lüge spielte, das jeder, der mal an einem Joint zieht, zwangsläufig hinterm Bahnhof Zoo landen müsste.
Ich weiß es bis heute nicht genau, würde aber in einem präventiven Rahmen wohl eher davon absehen, diesen Film zu zeigen. Da gibt es heute durchaus bessere. Wie auch immer.
Christiane Felscherinow ist mittlerweile 51 Jahre alt und hat vermutlich einige Odysseen hinter sich gebracht.
Christiane Felscherinow lebt heute davon, Geschichten zu erzählen und Geschichte zu sein. Tantiemen aus Buch und Film finanzieren immer noch ihr Leben. Sie lebt von ihrer Offenheit, ihrer Naivität und dem Rest Natürlichkeit, den sie sich nach all den Jahren immer noch bewahrt hat. Sie lebt, weil sie Glück hatte. Ihren Körper zerstörte sie mehrfach, sie leidet unter eine irreparablen Leberschädigung und ist immer noch auf Methadon angewiesen.
(Spontis)
Jetzt hat sie beim Levante Verlag ihre Autobiografie „Mein zweites Leben“ veröffentlicht und ich denke darüber nach, diese zu lesen. Auch deshalb, weil sie in den 90ern ausgerechnet dort hinzog, wo von ich in selber Zeit gerade nach Berlin zu flüchten gedachte, aber das ist eine andere Geschichte. Da gibt es dann auch eine „Fan-Edition“ und „eine Fan-Edition mit persönlicher Widmung von Christiane F.“ Naja. Es muss halt immer alles verwertet werden. Auch ich kenn das.
Aber: sie hat eben nicht nur diese Autobiografie geschrieben, sondern sie blogt auch, hat ein Twitter- und ein Facebook-Profil, was natürlich auch den PR-Gedanken des Verlages geschuldet sein kann. Aber zumindest auf ihrem Blog erscheinen durchaus tolle Texte, die wohl auch Teil des Buches sind. So wie diesem hier von Brad.
Wir lebten ein Leben im Vollrausch, völlig rausgerissen aus der Realität.
Meistens lebten wir nachts, hingen im „Dschungel“, „Risiko“, in der „Music Hall“ und all diesen angesagten Clubs ab. Ich weiß gar nicht mehr wie die ganzen Läden hießen. War auch egal, wo wir waren: Als Gespann und später auch als Liebespaar, mit unser Popularität und unserem Aussehen, zogen wir die anderen Undergroundler an wie das Licht die Motten!
Rückblickend findet sie den Verlauf ihres Lebens und ihrem Umgang mit den Drogen alles andere als glücklich, wie sie schreibt. Natürlich. Alles andere wäre wohl auch nur schwer bis unmöglich nachvollziehbar. Vielleicht betreibt sie auch deshalb mittlerweile eine Stiftung, die sich um Kinder mit suchtkranken Eltern bemüht.
Und weil das, was sie heute zu sagen hat, eben zu einem Teil im Netz passiert, gibt es natürlich auch ein Video zu ihrer Autobiografie.
http://vimeo.com/73560537
(Direktlink, via Robert)
Chris von The Rivestaurant hatt ich hier irgendwann schon mal. Er kocht in einer Mini-Küche mit herkömmlichen Zutaten ziemlich geiles Essen zusammen, filmt das ganze und schiebt die Videos samt Rezept auf seinen YouTube Kanal.
I’m not a chef… but most likely, either are you.
In a 14 square foot kitchen, with no formal culinary training, a lack of equipment and a limited budget, we cook shit and film it.
Da ist jetzt ein ganze Weile nichts Neues mehr gekommen, aber die Rezepte, die er da hat, reichen für gut drei Wochen und sehen immer verdammt lecker aus. So wie dieser Burger hier, der Slow Jarry. Werde ich die Woche mal nachmachen.
(Direktlink, via reddit)
Als René letztens fünf Stunden vor dem Finale von Breaking Bad auf Twitter mal wieder komplett durchdrehte (Ich mag, wenn er das tut), ging ich endlich mal früh zu Bett. Irgendwie hinderten mich seine Tweets dann aber doch am Schlafen. Natürlich. Über thematische Umwege kamen wir dann per DM darauf, dass ich aktuellen Serien nicht sonderlich viel abgewinnen kann. Ich weiß, dass man Walking Dead gesehen haben sollte – liegt hier auch seit Monaten rum – und ich weiß, dass man Breaking Bad unbedingt gesehen haben muss. Ja. Allein, mir fehlt da echt die Motivation und vielleicht auch ein bisschen die Zeit für (Was gelogen ist, ich verbringe die mir freie Zeit halt eben viel lieber im Netz). Da haue ich mir dann immer lieber Musik um die Ohren, die mir noch immer manchmal einfach mehr gibt.
Keine Ahnung, woran es liegt, aber die letzte Serie, die mich wirklich wirklich kickte, war Twin Peaks. Die ist mittlerweile über 20 Jahre alt und sie kickte mich damals schon, auch wenn ich da als gerade mal 15-Jähriger nur partiell die Episoden davon sah, was eigentlich fürn Arsch war, denn hatte man eine davon verpasst, war man eigentlich komplett raus. Egal – ich mochte diese optische und auch inhaltliche Morbidität und Fremdartigkeit sehr.
Als Arte vor zwei Jahren oder so noch mal alle Episoden brachte, war das anders. Ich sah alle. Alle alle. Mit Timer auf dem Phone für den nächsten Sendetermin. Ich war nie so der „Ich-gucke-Serien-dann-mal-auf-DVD-Tüp“. Serien gucke ich im TV. So. Und wenn die da nicht laufen, sind es nicht meine Serien. So². Dabei gucke ich ziemlich verdammt viel wenig TV um überhaupt auf Serien zu kommen, aber wir verfahren uns gerade mal wieder. Wie auch immer.
Charles von In Twin Peaks scheint regelrecht besessen von David Lynchs einstigem Straßenfeger. So sammelt er bei sich nicht nur drölfhundert Screenshots der einzelnen Episoden, die quasi die Quintessenz der je selbigen in Standbildern zeigen, sondern fährt eben auch gerne mal dort hin, wo Twin Peaks gedreht wurde und fotografiert die natürlichen Szenenbilder, um diese dann neben den Screenshots der Serie zu zeigen. Das muss nicht nur ein Haufen Arbeit machen, dass muss auch jeder Menge Besessenheit bedürfen, glaube ich. Weil der, oder Freunde und Bekannte, die ihn dabei unterstützen, fotografiert nicht nur Häuser oder Stellen, an denen gedreht wurde, sondern tatsächlich auch Äste von Bäumen oder Pflastersteine, die irgendwo in der Serie auftauchten. Verrückt. Ich klicke da jetzt schon eine Stunde durch und bin irgendwie morbide und fremdartig von angetan.
I’ve been captivated by the world of Twin Peaks since it first aired in April, 1990. In the years since the series aired, I’ve become increasingly fascinated by the filming locations used in the show. Researching, discovering, investigating and analyzing the sites from both the series and Fire Walk With Me has become, for me, a rewarding and enduring passion; one which has allowed the story of Twin Peaks to continue to unfold in my mind. One of the most compelling things about seeing the locations in person is to discover how some of them have changed over the years. What’s the same? What did they alter for the shoot? What was it about this spot that seemed right for the show? But what really thrills me and keeps me going back for more are the rare, precious moments when I’m standing there at a location and I’m deeply hit by the Twin Peaks atmosphere –that undeniable moody allure of, say, the mist rolling over the mountains, a traffic light rocking in the breeze or the sounds and scents of Douglas Firs rustling in the wind. Since 2001, I’ve traveled to Washington State and Southern California to photograph as many of the filming sites as I’ve been able to find. In addition to my own exhaustive research and sleuthing, many friends have helped me greatly in my continuing quest to find and photograph all the locations you see on this site. More to come!
I hope you enjoy this tour.
Und wie ich das hier gerade enjoye.
6 KommentareHatte ich schon mal, war dann auf YouTube verschwunden, hier ein Reupload.
(Direktlink, via Say OMG)