Die alte Dame im Mantel und der viel zu großen Reisetasche zahlt den Bus bis Tegel. Von dort bringt sie „der Flieger für 10 Wochen nach Madeira“, sagt sie. Sie sei dieses Jahr spät dran, oder der Winter sei zu früh, „vielleicht aber auch beides“ sagt sie. In den letzten Jahren habe sie nur selten Schnee gesehen. Sie zieht den Mantel aus, setzt sich ans Fenster, nimmt ihre Wollmütze ab und schaut, den Kopf auf ihre Faust gelehnt, verträumt aus dem Fenster. Die Sicht auf die verschneite Stadt. Fast so, als würde sie diese in den nächsten 10 Wochen ein wenig vermissen. Auf Madeira, den Blick auf den Atlantik.
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