Es gab eine Zeit in meinem Leben in der war nichts, gar nichts so wichtig wie die Murmeln, die ich am Tage in dem samtenem Beutel durch die Gegend trug, den mir meine Oma mal aus Berlin-West mitbrachte. Immer wenn sich auch nur irgendwie die Gelegenheit ergab, mit den Murmeln um die Murmeln der anderen zu murmeln, ergriff ich diese und murmelte. Mal in die eigens gescharten Löcher auf dem Hof des Hortes, mal gegen die Wand des auf nach Pisse stinkenden Flures der POS, mal auf diesen lustigen Murmelburgen, die wir uns aus den Buddelkästen der vielen Spielplätze bauten. Murmeln waren wie Geld, und wenn es welche aus dem Westen waren, waren sie die Devisen der Kinder im Osten.
Ich hatte so oft welche in der Hand – habe ich heute mittlerweile wieder – und ich habe mich immer gefragt, wie diese Dinger wohl hergestellt werden. Zumal ich irgendwann irgendwo mal gelesen habe, dass es physikalisch wohl unmöglich sei, eine exakte Kugel herzustellen, worunter so eine Murmel ja wohl Zweifels ohne fallen dürfte. Ich glaube das übrigens, fernab jeder mir je erbrachten Beweise immer noch – warum auch immer.
Auf jeden Fall: hier ist die Antwort in Form eines Videos. Wie man Murmeln herstellt. Ich saß vorhin, nebst meiner Großen mit weit geöffnetem Mund, vor diesem Film und wir staunten gemeinsam Bauklötze, was ja irgendwie Blödsinn ist, da diese ja bekanntlich alles andere als kreisförmig sind… Egal. Eigentlich ist das alles ganz einfach mit den runden Dingern, die einst alles wert waren. Und heiß, sehr heiß.
Man muss aber auch alles nicht immer bierernst nehmen, zumal es die eigentliche Argumentation der sich als bestohlen Fühlenden komplett aushebelt. Und zwar so erklärt, dass es auch ein Fünfjähriger verstehen sollte.
Ganz kurz: Ich habe 650,00€ und will berufsbedingt eine DSLR davon kaufen, inklusive Objektiv, klar. Habe keine Grenzen, die sich an Marken-Fetish festmachen. Was geht da so?
Wenn ich als Fahrer eine Tram fahren würde, in der ein sturztrunkender Halbstarker raucht, weil er das wahrscheinlich für rebellisch hält, würde ich so oft bremsen und anfahren, bis der auf die Fresse fällt. Rumms! Da hätten dann ja auch alle was von.
Ein wundervolles Ambient-Release voll mit romantischer Elektronik, die wie nichts anderes zu verschneiten Tagen passt, welche man dann mit der Musik im Ohr am besten vor dem Kamin geniest. Ich hatte die damals fast gut zwei Wochen am Stück auf Repeat.
Schnellschnitt. Ein Schnittwerk, welches aus 100 Hollywood-Schinken die Namen von 114 Ländern extrahiert, geordnet nach Kontinenten. Wozu genau das gut sein soll? Mhmm, das wüsste ich auch gerne.
Die komplette Liste der beschnittenen Filme gibt’s auf der Röhre.
Wer noch auf der Suche nach einem Weihnachtsgeschenk für die lieben Kleinen ist, könnte hier mit glücklich werden. Glücklich machen vielleicht auch. Der Kaffeetisch in Form eines Xylophone. Und klingen tut der auch. Diese Klöppel, die man braucht um ein Xylophone zum Klingen zu bringen und die sicher einen Namen haben, der mir jetzt gerade aber partout nicht einfallen will, sind allerdings nicht mit ausgeschrieben. Und deshalb finde ich $950,00 auch einfach zu fett und kauf dann doch lieber was anderes. Aber: mit diesen Klöppeln hätte man darüber nachdenken können.
Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.
Unbedingt notwendige Cookies
Unbedingt notwendige Cookies sollten jederzeit aktiviert sein, damit wir deine Einstellungen für die Cookie-Einstellungen speichern können.
Wenn du diesen Cookie deaktivierst, können wir die Einstellungen nicht speichern. Dies bedeutet, dass du jedes Mal, wenn du diese Website besuchst, die Cookies erneut aktivieren oder deaktivieren musst.