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Kategorie: Nur mal so

17 Jahre mit einer Frau zusammen, zwei Kinder mit dieser und immer so richtig als Familie. Eine derartige Bio taugt heute schon dazu, als rebellisch durchzugehen. Patchwork schließlich macht heute so ziemlich jeder. Vor 30 Jahren war das wohl andersrum. So geht das.

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Mitte 40, grauweiser Kranz um die Platte, lange Radlerhose mit sich deutlich abzeichnendem Sackpolster um die Prostata zu schonen, durchtrainiert, Medinet aus der Flasche und nach der Hälfte deren Inhalts schon so steif, dass er schwanken muss. Dazu ein Hosen-Shirt mit dem obligatorischem „Bis zum bitteren Ende“ auf der Brust.

Punk is dead, baby, Punk is sowas von dead.

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Nebenan sitzen die alten Hasen vor ihrem niegelnagelneuen T5 mit Luxusausstattung, mit dem sie ihren Luxus-Wohnwagen durch die Landen ziehen und trinken sich die alten Zeiten schön, in dem sie noch mit dem T1 durch ganz Europa gezogen sind. Immer nachdem sie an den mit Haschisch geladenen Pfeifchen gezogen haben. Eine Geschichte aus dieser Zeit jagt die nächste. Alle durchaus hörenswert und spannend sogar.

Niedlich sind sie ja, die alten Hippies, die heute ihre Gelenke in der bandscheibenschonenden Matratze betten.

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Bei der Auswahl meiner Sneakers war ich immer äußerst geschmackssicher. So natürlich auch bei meinem neusten Fang. Es gibt ja da welche, die behaupten das Gegenteil. Pfff, versteh‘ einer die Menschen.

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Auf einem Dorfbums der Freiwilligen Feuerwehr gelandet. Es zeigt die wirklich tiefsten Untiefen des ländlichen Lebens. Viel Tragödie, wenig Komödie, auch wenn man drüber lachen kann.

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„Hast Du noch alle Bässe im Schrank“, meinte eben die große Tochter zu einem Gleichaltrigen. Harter Diss.

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Auch so ein Grund Campingplätze an sich lieber zu meiden: des Nachbars Küchenradio plärrt Jean Michel Jarre.

[Update:] Aber es geht noch schlimmer; jetzt läuft Vangelis! Meine Fresse, ist die Welt schlecht geworden.

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Als die Fraudeshauses ihn damals fand, war er ein Findelkind. Seine Mutter hatte ihn neben seinen Geschwistern hinter einer Mülltonne abgelegt und sich nicht weiter um sie gekümmert. Er war der Dritte seiner Art in unserem kinderlosen Haushalt, auch der niedlichste, nicht nur weil er der Kleinste war. Er watschelte immer wie Charlie Chaplin es tat, und hatte für einen von der Strasse viel zu langes Haar. Sein Vater war Perser, das konnte man immer sehen. Er war einer von denen man sagen kann, dass er charmante Weise doof aussieht. Er war einer mit Charakter. Und verdammt verschmust. Das er immer nur der Kleine war, machte ihm nicht viel aus. Er war ein kuhler Tüp.

Vor einigen Wochen wurde er krank. Er verlor mehr Gewicht, als sich mancher vor einer Diät wünschen könnte. Der Arzt konnte ihm nicht helfen. „Entzündung“ und so. Man hätte was tun können, allerdings ohne wirkliche Chance auf Erfolg, es wäre eher so ein hilfloser Versuch gewesen, ihm doch zu helfen. Er wurde immer dünner.

Seit Vorgestern kam er nicht mehr nach Hause. Auch nicht zum Fressen. Die neue WG-Bewohnerin meinte, „sie ziehen sich zurück um zu sterben“ und ich glaube, sie hat recht. Ich glaube, er kommt nicht mehr. Ich werde ihn vermissen, den verfressensten Kater, den wir je hatten. Er wird mir auf meinem Kopfkissen fehlen. Jede Nacht.

(Nun hatte ich hier auch mal Katzencontent. So.)

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