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Kategorie: Nur mal so

Ein sehr harter Gegner, so ein Brombeerstrauch! Wehrt sich mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln und hinterlässt sogar offene Wunden. Ich aber immer mit meinem ehrenhaften Ziel vorm Auge, die Dinger, natürlich nur um ihrer selbst Willen, mit 600 Gramm Zucker, einer Vanilleschote und 3 Brombeer-Blättern in 1,5 Liter Wodka zu vereinigen. Sie werden es mir danken und mir in spätestens 8 Wochen aus purer Dankbarkeit Kopfschmerzen bescheren, hoffe ich.

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Private Super8-Aufnahmen der innerdeutschen Grenze – und dann kam der 9. November

Das hier ist ein Video, was AchimOfr auf Youtube geuppt hat. Ich weiß weder, ob er auch derjenige ist, der das damals aufgenommen hat, noch weiß ich genau, wo und mit welchem Hintergrund diese gemacht worden sind.

Der Beschreibung lässt sich entnehmen, dass die Aufnahmen aus den 70er und 80er Jahren stammen und bei Blankenstein/Hirschberg entstanden sind. Sie zeigen mitunter sehr detailliert, wie junge DDR-Grenzer den Zaun ausbessern, wie die Autos im Osten hinter dem Zaun von der Arbeit nach Hause fahren, wie fest diese Grenze in der Landschaft stand.

Und dann kam der 9. November 1989. Und das verschafft mir doch eine leichte Gänsehaut.


(Direktlink)

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Just my daily two cents

Motorboot „Trabitanic“,Eigenbau 1987 | Flickr
Ein Motorboot, dass aus zwei Trabant 601 und einem bootsähnlichen Schwimmkörper zusammengebrezelt wurde. So war das im Osten.

DIY Upcycled Wine Bottle Gas Lamp | greenupgrader
Eine Gaslampe aus einer Weinflasche. Das sieht nicht nur verdammt gut aus, sonder spendet auch noch Licht. Dumm nur, dass all meine (und es waren viele) leeren Weinflaschen nach dem Urlaub im Container gelandet sind. Egal, so ein Ding bau‘ ich mir auch.

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Und dann siehst du, wie Menschen auseinander gehen. Junge Menschen. Die Wege, die sie ab hier nehmen, werden an unterschiedlichen Zielen enden. Ab hier werden sie diese Wege nicht mehr gemeinsam beschreiten. Jeder für sich, mit neuen Koalitionen. Du weißt, dass das normal ist, dass das das Leben ist. So war es immer, so wird es immer sein – so war es auch bei dir. So ist es bei allen und deshalb auch bei jedem.

Du hast den Blick eines Alten, du bist schließlich, gemessen an ihren Lebensjahren, alt. Du hast die Erfahrung, weißt, wie das läuft. Laufen muss. So lief es auch bei dir. So läuft es bei allen und deshalb auch bei jedem.

Du weißt auch, dass man das verkraftet. Auch weil der Moment danach verlangt und weil dieser gar nicht so tragisch ist. Das Leben ändert sich – man ändert sich mit ihm. Es ist okay, es soll so sein, du hast dich dafür entschieden. Alles ist gut.

Du weißt aber auch, und da weißt du mehr als sie ahnen, dass du dich in zehn, in fünfzehn, in zwanzig und selbst in dreißig Jahren noch daran erinnern wirst, wer da damals mit dir ging. Eine, der vielen Ecken in deinem Herzen hat sich wie von selbst für diese Menschen, die dir einst wichtig waren, reserviert.

Auch das gehört zum Erwachsenwerden. Und es wird nicht das letzte Mal sein, das jenen das widerfährt.

C’est la vie.

Und trotzdem spürst du die Schwere, spürst du die Melancholie, die sich mit durchs ganze Leben ziehen wird, wenn sie an diese Tage zurückdenken werden. Irgendwann. Genau so, wie dir es geht.

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Blasenstrapazentest, Blasenstrapazentest, Blasenstrapazentest.

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Diese kleinmaschigen dafür aber großkarierten Strick-Pullis versammelten sich doch jetzt auch schon mindestens zehn Jahre lang in diesen Sammelcontainern, die immer am Straßenrand stehen. Frage mich gerade, wer die nun alle auf einmal da raus gelassen hat.

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Ich hasse es, wenn Dateien „einfach so“ verschwinden. Sollten sie eigentlich nicht, ich weiß. Aber manchmal sind die einfach weg, die Dinger. Und keiner weiß, wie es dazu kam. Schon gar nicht die, die nie nicht an meinem Rechner sitzen.

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Just my daily two cents

Ex-Grenze – War da was? Unterwegs an der deutsch-deutschen Grenze | youtube
Als die Mauer fiel war sie gerade mal 9 Jahre alt. Die DDR kannte sie nur von den Kaffee-Päckchen, die ihre Oma in die „Ostzone“ schickte. Heute will die Reporterin sich selbst ein Bild machen von dem, was noch übrig ist, und die alten Geschichten hinterfragen: Fluchtschicksale, Grenzerleben und der ganz normale Alltag hüben wie drüben. Was denkt die Bäckerin aus dem Westen, wenn sie im Osten ihre Brötchen ausfährt, was die Jugendlichen auf der Kirmes von Philippsthal und Trödler aus Altefeld? Sind die Hessen und die Thüringer nach 20 Jahren zusammen gewachsen?

Höchst sehenswert weil äußerst interessant.

Thüringen: CDU kapituliert vor der NPD-Hetze | Indymedia
Ich glaube das ja alles nicht. Aber ich sage ja auch immer, „wenn man wirklich damit beginnt, ernsthaft über derlei Dinge nachzudenken, läuft man Gefahr durchzudrehen. Und dieser Verein wird uns auch in der nächsten Legislaturperiode regieren, wie sie das nennen. Eigentlich un-fass-bar!

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Wobei gerade dieses alles auch enthielt, was später an Alternativen und Ökos und Hippies so auf die Nerven gehen konnte: diese selbstbetrunkene Beseeltheit, dieser zweifelsfreie Glauben daran, bessere Menschen zu sein, dieses Missionsglühen im schlierigen Marihuanaqualm – Klugscheißerei, gehüllt in Batiktextilien, dieses Weltgeisthafte, das ewig‘ innere Jugend für sich beanspruchte.

Schöner Woodstock-Artikel auf taz.de: Mission in Marihuana

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