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Kategorie: Nur mal so

Platte(n) der Woche #36

Beat Pharmacy – Wikkid Times (Remixes) | 2009 | Deep Space
Dieses Remix-Album der ohnehin schon mehr als gelungen LP von Brendon Moeller aka Beat Pharmacy, schießt sich von genau 0 auf 1 in meinen bisherigen Jahrescharts. Und das nachdem ersten Mal durchhören. Hammer, kann ich nur sagen. Hammer! Ich hatte ja so meine Vorahnung, als ich lass, welche illustre Gesellschaft sich dort zum Ringelpietz mit remixen versammelt hatte, aber das es so dicke kommen würde überrascht mich dann doch. Mit dabei die Versions von Minilogue, John Daly, Deadbeat, Intrusion, Appleblim & Komonazmuk, Quantec und anderen. Alles klar, oder? Veröffentlicht als digitales Album, zum Download auf Beatport.
(Reinhören)

Sven Weisemann – Groove CD #119 | 2009 | Groove
Als Beilage im Techno Mag „Groove“ und alleine die Playlist klingt nur beim Lesen schon wie Musik. Der Mix hält an den Stationen House, Techno, Dub Techno, Dubstep und bringt einige überraschende Momente mit sich. Nur zu erwerben im Zusammenhang mit dem Mag. Oder so.

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Um 6:00 Uhr aufstehen hat auch Vorteile. Mir ist noch nicht ganz klar, welche.

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Fantastische Animation der Mauer

Die Deutsche Welle hat eine wirklich großartig animierte Dokumentation über die Mauer online gestellt. In dieser wird das Monstrum sehr detailliert fast realistisch dargestellt und auch das Wesen und die Funktion der Mauer wird erläutert. Ich glaube fast, anschaulicher kann man der Welt nicht erklären, wie die Mauer technisch funktionierte. Gut auch als Material für den Geschichtsunterricht.

For the first time, a realistic computer animation reveals the vast security system of Germany’s inner border and the Berlin Wall, both of which were recreated virtually in the greatest detail.

The animation is part of the DVD „Walled in! What the Cold War frontier in divided Germany was really like“ which can be purchased at DW’s online store.


(Direktlink)

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Just my daily two cents

Modern Alchemy | vimeo
„A short documentary featuring artists David Dowling, Dennis Svoronos and Brady Scott as they design and construct their steam boiler, Ignatius.“
Wow!

Glastonbury 2009 | The Big Picture
Neben dem Big Chill und dem Boom Festival eines der wenigen Festivals, dass ich gerne nochmal mitnehmen wollen würde. Auch wenn der Sound wohl so gar nicht meiner wäre. Dennoch. Grandiose Aufnahmen.

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Download: Entertainment For The Braindead – run! (Das Kraftfuttermischwerk Remix)

Oder kurz: EFTB – run! (KFMW Remix)

Selten hatte ich soviel Freude bei einem Remix den wir gemacht haben. Auch wenn es in diesem Fall mitunter etwas umständlich und für mich langatmig war, den zu machen. Das aber stört mich jetzt kein bisschen mehr, denn egal wie oft ich ihn jetzt höre, ich finde ihn immer noch sehr gut, was bei unseren Sounds nicht immer der Fall ist.

Ich bin schwerstens angetan von dem, was Julia an Musik aufnimmt. Deshalb sage ich hiermit einfach mal Danke für diese immer noch durch und durch wundervolle Platte, die auch ohne unsere Elektronik ein wahrer Ohrenschmaus ist und von der „run!“ nach wie vor der mir liebste Song ist. Trotz oder gerade wegen dem einnehmenden Rauschen.

Den Remix gibt es nicht nur hier, sondern neben anderen Remixen auch auf aaahh Records, die etwas schneller waren.

Hören:
[audio:https://www.kraftfuttermischwerk.de/stuff/run!%20(Das%20Kraftfuttermischwerk%20Remix)192.mp3]

Download:
Entertainment For The Braindead – run! (Das Kraftfuttermischwerk Remix)
(3.53 minutes | 320 kbit/s Mp3 | 8.8 MB)

Das ganze geht raus unter CC-Lizenz by-nc-sa/3.0/. Deshalb laden, kopieren und verbreiten was das Zeug hält.

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Mein Fusion 2009

Ich will es kurz machen: für mich war es das unaufregendste Fusion Festival seit 11 Jahren. Nachdem ich im letzten Jahr pausiert hatte, hatte ich im Vorfeld zur diesjährigen schon das Gefühl, dass mich das nicht mehr ganz so kicken würde. So war es dann auch. Das ist mir alles definitiv too much. Schade irgendwie. Ich hätte mir nicht träumen lassen, dass es dazu mal kommen würde, aber das ist nicht mehr meins.

Ich verstehe alle, die immer noch völlig geflasht sind, wenn sie dort nach einem Wochenende der Quasi-Selbstbestimmung nach Hause kommen. Ich wünsche allen, die da waren, ein fettes Festival gehabt zu haben. Ich glaube immer noch, dass es das beste Festival ist, was man sich in Deutschland wünschen und auch feiern kann. Aber ich brauche das in dieser Form nicht mehr. Manchmal ist weniger einfach mehr. Und weniger hätte ich mir in diesem Jahr gewünscht. Viel weniger.

Ich komme auf 5 echte Highlights, die natürlich schwer subjektiv gefärbt sind, im Vergleich zum umwerfenden Angebot dennoch ziemlich wenig mager, wie ich finde. Rico Loop, hat mir nach dem eiskalten Bad im Dorfteich den Sonntag gerettet, Gandalf hat mich auf dem Trancefloor schön in die letzten Jahre geschossen und fliegen lassen. Die Chachangas an der Seebühne waren das beste, was ich lange gegessen habe und das eigens gebaute Soundsystem auf der Rootsbase war eine absolute Killer-PA. Sowas habe ich vorher noch niemals gehört. Und das war es dann schon.

Wehmut beschleicht mich bei dem Gedanken, aber es war das für mich letzte Fusion Festival, dass ich als Gast im ganzen besucht habe. Schade, aber so ist das wohl.

Hier dennoch der wundervolle Bilder Pool auf Flickr.

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