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Kategorie: Nur mal so

Fever Ray – When I Grow Up

Ich bin in den letzten Tagen des öfteren über dieses Video gestolpert, hatte aber bisher nicht die Zeit es wirklich zu sehen und vor allem nicht den Song zu hören. Jetzt aber. Und ich kann sagen, saugeiles Video von Martin de Thurrah, das gleichzeitig sehr creepy aber auch wunderschön ist. Der Song dazu geht geradewegs in die Ohrwurmabteilung meines Kopfes und bleibt da jetzt erstmal hocken, so wie es aussieht. Stimmlich ein echtes Klagelied.

(Direktlink)

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Zahnrippenriemen gerissen. Ahhh! Shicendreckmistverdammterkotzgrummel
pissfuck.

Aber es kommt noch schlimmer: im Abschleppwagen läuft eine Phil Collins CD. Ich dreh dorsch!

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Google Earth Nachtlichter-Video

Man achte auf die elektrische Dunkelheit im Süden.

A real-time capture of using the sun settings in Google Earth combined with NASA’s night time overlay to create a quick and easy view of the earth at night. The aim would be to simply record the normal earth view and then superimpose the two for a night/day cycle.


(Direktlink, via Digital Urban)

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Nu Pogodi – Episode 1

Was dem Westen sein Tom & Jerry war dem Osten Hase und Wolf, wovon in der Zeit zwischen 1969 und 1986 ganze 16 Episoden entstanden sind. Alle dieser Folgen gibt es auf Youtube. Wer also Bock und Zeit, bitte schön. Irgendwann in den Achtzigern gab es dann dieses völlig geile LCD-Spiel, was ich auch mein Eigen nennen durfte. Ein Schmuggelgut aus der damaligen CSSR.

(Direktlink)

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An einem Tag, an dem ich generell an der Stelle auf die Bahn warte, an der garantiert keine Tür ist, wenn die Bahn anhält, kann nur im Nichts verlaufen. Ich hasse es.

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Platte(n) der Woche #18

Ambientium – Fractal Philosophy | 2009 | Kahvi
Eine Platte, CC-Release, wie ein Acidtrip. Ganz langsam beginnt es: rechts, links, vorne, hinten, oben, unten, überall ist Klang. Klar und sauber wie ein Bergsee. Langsam geht es dann tiefer, der Sound verdichtet sich, nimmt einem die Orientierung nachzuvollziehen, was von wo ins Ohr dröpfeld. Dann bei Track 4, Another World Part 1, kriecht einem die Gänsehaut vom Steißbein ganz langsam über den Rücken in den Nacken um sich bei Track 6, Europa, mit den satten Synth-Lines direkt den Weg auf die Hirnrinde zu schaben. Dann: Explosion. Licht. Traum.

Eigentlich könnte man eine derartige Perle auf Hardwarelabel wie Interchill oder Ultimae erwarten, die sich aber lieber um ethno-klischee-cheesigen Worldmusikpsyambient kümmern, so das sowas auf Kahvi kommt. Gut so. Haut mich echt vom Hocker, dieses Release. Kopfhörerpflicht und nur keinen Stress. Den nämlich machen sie, die beiden Tschechen von Ambientium, mit ihrem Debüt auch nicht. Musik, die dem LSD die Farben schenkt. Also, wenn man würde… Na, ihr wisst schon.
(Download, offered under creative commons license)

Various – 10 | 2009 | Sensual Touch Recordings
Kommt im März und hat mich echt überrascht. Irgendwo zwischen den Welten von Deep-, Tech-, Dubhouse, Minimal, Ambient und Trance flowt dieses Album durch meine Tage. Mir weites gehend unbekannte Namen haben eine wirklich hörenswerte Compi gepackt.
(Reinhören)

Daniel Stefanik – Reactivity | 2008 | Statik Entertainmaint
Kurz um: Tolles Album!
(Reinhören)

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Die Kohle, die sich mit Jobs verdienen lässt, die es als Teilzeitstellen gibt, reicht zwar knapp für ein kleines Leben, aber fein können wir streichen. Eigentlich braucht familie heute in der BRD mehr als ein volles Gehalt fürs dauerhaft gute Leben. Also reichen auch rein rechnerisch zwei halbe Gehälter kaum aus, um eine Familie auf mindestens mittlerem Niveau dauerhaft zu ernähren.

(Björn Grau)

Björn macht sich Gedanken darüber, wie das für alle Beteiligten in dieser Konstellation zufriedenstellend laufen kann. Kind, Kinder, Karriere, Kohle, Familie, Zeit, Hobbys, Leben, leben können, gut leben können. Ich kenne mittlerweile einige Menschen in meinem Alter, die sich das mit dem Kind oder den Kindern vorher gut überlegt haben, um dann feststellen zu müssen, dass das alles anders, einfacher auch geplant war. Von all denen kenne ich eigentlich nur eine Familie, die das leben, was für mich den Idealfall darstellen würde. Der aber sieht ja bei jedem anders aus. Auch so, dass das für mich das genaue Gegenteil meines Idealfalls wäre. So ist das. Diese genannte Familie hat sich in die Pampa zurückgezogen und arbeitet ganz bewusst so wenig wie möglich. Um zu leben, zu lieben, Familie zu sein, wie ich mir das vorstellen mag. Weil sie es so wollen, weil sie es so können. Ich kann das nicht und das hat nur bedingt was mit finanziellen Aspekten zu tun.

Der Rest der Familien sagt „es geht schon irgendwie“ und das „irgendwie“ klingt alles andere als zufriedenstellend. Im Grunde genommen reicht bei den meisten die Kohle hinten und vorne nicht um gut davon leben zu können. Daran wird sich so schnell auch nicht viel ändern, auch, gerade weil die Kinder größer werden. Die Kinder. Selbst mit zwei arbeitenden Eltern die es auf satt anderthalben Stellen bringen, die noch dazu eigentlich gut bezahlt werden, ist das alles andere als ein Zuckerschlecken. Es ist knapp. Jeden Monat. Und nicht nur auf dem Bank- sondern vor allem auf dem familiären Zeitkonto, was ja der eigentliche Mehrwert in diesem Kontext wäre .

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