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Kategorie: Nur mal so

Liebe Bundesregierung,
es geht mir wirklich tierisch auf den Puffer, dass Ihr nun offenbar ganz überrascht davon seid, wieviel Gewaltpotenzial in den rechtsextremistischen Kreisen tatsächlich schlummert. Hättet Ihr gefragt, hätte ich Euch das gerne auch vorher schon sagen können, denn hier weiß eigentlich jeder davon. Das könnt Ihr natürlich nicht wissen, Ihr seid ja ganz woanders, was das allerdings nicht zu entschuldigen vermag. Es zeugt schn von einer gewissen Ignoranz, dass Ihr jetzt erst feststellt, dass die Faschos durchaus zu mehr bereit sind, als nur 3-farbige Fahnen zu schwenken, oder lauthals vom „Nationalen Sozialismus“ zu schwadronieren. Vielleicht auch von Dummheit. Ihr hättet auch gerne bei Exit fragen können, denen Ihr ja aber viel lieber den Geldhahn zudrehen wolltet. Die wussten sowas auch schon vor Passau. Oder, noch viel einfacher, Eure V-Männer in dem Drecksladen NPD. Die wissen sowas auch, wenn die nicht sogar dazu beitragen, solche Auswüchse zu ermöglichen, was ich natürlich niemals nicht behaupten würde. Ihr wisst schon: die, wegen denen Ihr das Verbot nicht auf die Reihe gekriegt habt. Das wird auch in Zukunft nichts, will ich mal sagen, aber das nur nebenbei. Und Ihr, von der CSU: bitte etwas leiser mit Eurer Kampfrhetorik. Es kann ja wohl kaum eine Begründung von Euch sein, die NPD verbieten zu wollen, nur damit noch weiter rechts neben Euch keiner mehr Platz haben soll. Wen wollt Ihr da eigentlich verarschen?!?

Seht zu, dass Ihr die Kohle, die Ihr für sowas raushaut auch mal sinnvoll ausgegeben wird. Mehr Exit und weniger „Rock gegen Rechts“, Ihr Flachzangen!

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Betriebsweihnachtsfeiern finden glücklicherweise nur ein Mal im Jahr statt.
*hicks*

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„Und deswegen mach´ ich diese Blogosphäre jetzt hier mal kaputt!“

(In Anlehnung an den Tisch.)

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Die Dame des Hauses ist morgen früh im Radio wegen Weihnachtseinkaufstressersparung, was ja definitiv von hoher Güte ist, sowas. Ich hoffe nur, sie grüßt auch die Tante in Wuppertal.

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last.fm als Sedimentflowgrafikdiagramm

Oder wasauchimmer. Auf lastgraph3.org kann man, in dem man seinen last.fm-Usernamen dort reintippelt, sich eine ziemlich detailierte Statistik seiner musikalsichen Vorlieben ansehen, die auf den dazugehörigen last.fm-Account gescrobbelt wurden. Dann gibt es alle möglichen Varianten sich das zu speichern, die schönste ist aber die hier, wie auch immer das heißen mag. Bis zu meinem MacBook-Crash sah mein Gehörtes des letzten Jahres genau so aus:

Jetzt wäre da wahrscheinlich nur Marley. Da fällt mir ein, ich sollte mal mein Scrobbledingens neu installieren.
(via energyface)

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Platte(n) der Woche #10

Bob Marley – Songs of Freedom | 1999 | Island
Die Kronjuwelen eines musikalischen Magiers, wenn man so will. 4 CD´s, 78 Songs! Klar, die besten, die aus seiner Feder kamen und das waren ja bekanntlich einige. Ich hatte an vielen Marley-Alben immer irgendetwas, was mir nicht gefiel. Da war eben auch immer Musik bei, die mir nicht so ganz zu sagte. Hier ist jeder Song ein verdammter Hit. Eine geniale Sammlung für die Ewigkeit und anders als bei The Legend, die ja eher so eine seichte Konsensplatte ist, auch sehr politisch – sehr Marley eben. Ein Platte, die in keiner Sammlung fehlen sollte, Reggae hin – Reggae her. Wer sich da durch hört, sollte merken, warum Marley heute dort steht, wo er nun mal steht: im Olymp der populären Musik. Sein Vermächtnis, sein Meisterwerk.
(Reinhören)

Maurizio – M-Series | 1997 | M-Series/Basic Channel

This is pure dope! Und ich bin froh, davon einiges auf Vinyl zu haben.
(Komplett anhören)

DJ Shadow – The Private Press | 2002 | Island

Solides Breakbeatgeklöppel – gutes Album.
(Reinhören)

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