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Kategorie: Nur mal so

Wer auch immer mir heute Nacht den Hammer auf den Kopf gehauen hat: Du Arsch, das tut weh.

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Ich mag jene, die ihre Powerbooks, iBooks, MacBooks und ihre Pros mit Aufklebern voll knallen. Oben, unten – überall. Ich mag sie sehr, ohne auch nur ein Wort mit ihnen gewechselt zu haben. Das was sie tun hat etwas Statussymbol-zerstörendes und es zeigt, dass es ihnen mehr um die inneren Werte geht, weniger um eine glänzende Oberfläche. Die konsequentesten dieser Spezies kleben auch den Apfel zu.
Ich gehöre nicht zu denen. Zu beiden nicht.

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Das ich mal einen Vertrag mit dem Discovery Channel unterschreiben würde hätte ich ja auch nicht gedacht. Dumm nur: vertragsenglisch war weder in der Schule ein Thema geschweige denn danach nochmal. Über sowas redet man ja sonst mit keinem. Natürlich nicht. Fieses Zeug.

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Platte(n) der Woche #2

Deadbeat – Roots and Wire | 2008 | Wagon Repair
Irgendwo zwischen Dub, Dubstep, Dubtechno und Rootsdub fliegt einem dieses Album regelrecht um die Ohren, wobei sich die ersten 3 Tracks exorbitant herrausstellen lassen. Diese habe ich so oft repeatet, dass ich für den Rest kaum noch Zeit hatte. Ganz zu Beginn chantet sich Tikiman Paul St. Hilaire, über alles erhaben, über den wunderbaren Beat von Rise again, wobei eine wirklich großartige Nummer, eine perfekte Symbiose rauskommt. Das krasse an Tikiman Paul St. Hilaire ist, dass man den auch unter 100 anderen Stimmen sofort heraushören würde, was ich im Reggae-Betrieb als eher selten empfinde. Mit Roots and Wire geht es dann konsequent in eine fixere Dubstep-Richtung, die ganz klar nicht überproduziert wurde, sondern genau auf den Punkt. Und dieses Mundharmonika! Der mir liebste Track des Albums, obwohl mir bei Grounation (Berghain Drum Jack) dann doch noch mal derb die Fußsohlen jucken. Was für ein Monster! Das muss ich unbedingt mal auf irgendeinem Floor in ganz laut hören. Minimal mal anders, vollgepackt mit Percussions und einem klitzekleinen Einsatz an Chords. Und wie das brettert. Trommelmaschine 08 quasi. Danach gibt es dann im Mittelteil Dubtechno, der gut klingt, aber für meine Vorlieben etwas zu transparent, etwas zu sauber, etwas zu berechenbar erscheint. Zum Abschluss dann noch mal eine von Tikiman Paul St. Hilaire gefeaturede Nummer, die aber bei weiten nicht an den Opener ran reicht. Ich sagte ja, mir hat es eher der erste Teil des dennoch tollen Albums angetan.

Paul St. Hilaire & Rene Löwe – Faith | 2003 | False Tuned
„Einfach hinreißend.“ wie die De:Bug jenerzeit schrieb. Daran hat sich auch nach 5 Jahren nicht das Geringste geändert.

Digitalverein – zu hause² | 2002 | thinner
Mittlerweile ein Netaudio-Klassiker allerhöchster Güte. (Download)

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Japanische Kino-Eintrittskarten

Das die Japaner irgendwie anders sind als der Rest der Welt wäre ja nichts Neues, dass die aber die Eintrittskarten für ihre Kinos (zumindest zeitweise) in vollendetem 4-Farb-Druck anfertigen lassen, ist dann doch etwas, was mich echt fertig macht. Immerhin bekommen das hier im Regelfall nicht mal Bands für ihre Konzerte einheitlich gebacken, geschweige denn die Kinos. Das was man da für 7,50€ in die Hand bekommt, sieht optisch nach Canon-Drucker der 90er aus und ist schlichtweg langweilig. Hier mal drei Beispiele aus der japanischen Kino-Tix für Funny Games, The Acid House, und Rossini, ja, genau der Rossini. Mich würden jetzt mal noch die Fotos von den Besuchern interessieren, die in Tokyo ins Kino gehen, um Rossini zu sehen. Crazy.

Latecomer hat ein Flickr-Pool, wo es fast 300 dieser bunten Kino-Karten gibt. Könnten sie hier auch mal machen – zumindest im Thalia.

[Nachschlag:] Die Dinger sind allesamt aus den Neunzigern. Keine Ahnung, ob die das da heute immer noch so aufwendig gestalten tun.

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