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Kategorie: Nur mal so

Man könnte ja auch mal einfach losgehen und seine gesamten, sogenannten „Spareinlagen“ von der Bank holen. In bar. Alle auf einmal, Morgen Montag gleich. Zustände wie beim Begrüßungsgeld nur noch viel schlimmer und um einiges papierlastiger. Dann kommt da nochmal bisschen Schwung vor dem Schalter in die Banken.

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Ach, nöö; die Schwiegermutter sagt immer noch „Kaufhalle“, wenn sie Supermarkt meint. Die lernen das nie.

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Das Leben als Börsianer muß momentan ziemlich hart sein. Mitleid haben die dennoch keines verdient, immerhin hätten sie auch Maler/Lackierer werden können… oder Maurer oder Tischler oder wasweißich. Selbst schuld.
Das kapitalistisch, internationale Bankdebakel in Bildern. Muharharhar!

(via fefe, der immer noch diese dicke Falschinformation mit den 27% bei sich stehen hat)

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Platte(n) der Woche #1

(Neue Kategorie hier. Und zwar mache ich das immer Mittwochs, weil Mittwochs ein toller Tag ist um sich einen Überblick über die gesamte Woche zu verschaffen, schließlich steht man Mittwochs ganz oben auf dem Berg. Ich weiß natürlich, dass es circa 6737 Blogs gibt, die das auch schon machen, aber nun gut… die hören ja auch alle andere Musik. Ich werde das auch nicht an irgendwelchen Neuerscheinungen festmachen, sondern immer nur die listen, die ich am häufigsten in der jeweiligen Woche gehört habe. Es kann also durchaus passieren, dass die Dinger dann schonmal 20 Jahre alt sind. Dann aber, sind sie zumindest schonmal sehr zeitlos, was ja auch was für sich hat. Es kann sogar vorkommen, dass sich das alles mal wiederholt, je nach Befinden eben. Ob das Netreleases sind, CDs oder eben Platten ist mir auch egal: Platten sind Platten, auch im digitalen Sinne. Wo Ihr die Dinger dann herbekommt ist natürlich Eure Sache. Manchmal werde ich etwas näher darauf eingehen, so wie heute, manchmal auch nicht. Super sind die aber mit Sicherheit alle. Sonst wären sie ja nicht meine Platte(n) der Woche. Auch klar.)

Platte(n) der Woche #1
bvdub – Return to Tonglu | Quietus Recordings | CD-R limited to 500 copies…
Wundervolles Ambientrelease, dass so minimal daherkommt, wie ich es in letzter Zeit selten zu hören bekam. Befreit von jeglichem Kitsch, unnötigen Ethno-Percussions oder dem Versuch sich mit irgendwelchen missglückten, instrumentalen Experimenten einer Hörerschaften anzubiedern, der das als Essenz nicht reicht. Sanfte, unkomplizierte harmonisch nicht ausufernde Flächen, sehr sparsam gesetzte Effekte und endlich mal wieder lange Tracks: unter 10 Minuten geht da gar nichts. Dazu knallt er dann aufgeregte Kickdrums, die immer hart klingen, aber nicht als Rhythmus, sondern als Instrument verstanden werden dürfen. Auch die restlichen Beatmittel, die immer sehr beschränkt eingesetzt werden, sind nicht Teil eines Beats, sondern stehen immer als eigenständige Instrumente im Raum – wenige Instrumente, wohlgemerkt. Hi-Hat, eine Snare, ein wenig Glitch und das war es dann auch. Der musikalische Focus liegt hier ganz klar in der Summe der wenigen Teile und ich liebe es. Ein wenig erinnert mich Return to Tonglu an Norman Fellers Frameless structures, das ich immer noch für eine der besten Ambientplatten ever halte. Nur: bvdub klingt überraschend frischer. Ich höre es seit ein paar Tagen im Repeat und bin ganz verliebt in diese Definition von Ambient, die den Dub natürlich nicht außen vorlässt, wie der Name schon vermuten lässt.

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Tüpen, die im besten Zwirn und feinsten Krawatten bekleidet am Bahnhof, direkt nach dem Verlassen der Bahn, in den Shop stürmen um sich ein Feierabendbier zu kaufen und dieses auf der Stelle öffnen, sind mir auch immer suspekt. Vor allem, wenn es immer wieder die selben sind, die das übrigens auch schon vor dem Bankentriesel taten.

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Junge Mädchen, die sich vor dem Klassenausflug noch schnell eine Pommes und einen Cheeseburger reindrängeln, Teenie-Mädels, die sich hinten die Arschfahnen in die Röhrenjeans stopfen und vorne BZ lesen, bärtige Männer mit Indianerschmuck und Büchsenbier, Mitvierzigerinnen, die Wolfskin-Klamotten immer noch als das Höchste ihrer ökologisch-alternativen Weltsicht verstehen, die Punkerlady, die sämtliche Riffs, die ihr der viel zu laute Player durch die Ohren knüppelt, mit der rechten Hand nachzuspielen vermag, der Berliner im Auto, der immer noch nicht verstanden hat, dass er mit seiner Mittelklasse-Limousine keinerlei Chance gegen eine Tram hat. Bumm. Alles wie immer, Morgens um 09:00 Uhr am Bahnhof.

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Durch die Nacht mit … Goldie und Skream. Lief letzte Woche auf arte, dokumentiert den Abend der zwei auf dem diesjährigen melt! Festival und ist hiermit jedem ans Herz gelegt, der beide kennt und beide zu schätzen weiß. Der Alte und der Jungspund. Desto später es wird, desto besoffener werden sie. Aber um so interessanter und aufschlußreicher wird das Ganze dann auch. Es zeigt auch, wie weit, diese sogenannte Indie-Industrie und die Elektronik auseinander stehen.

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