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Kategorie: Nur mal so

Ich sitze in der Küche am offenen Fenster, rauche, höre nichts außer den Regen, der monoton auf die Treppe vorm Fenster prasselt. Alles wie immer, es wird Herbst. Wie aus dem Nichts höre ich dann eine Melodie, eine große Melodie. Irgendwo da draußen stehen also Musikanten und spielen Musik. Musik im Regen. Es ist eine Melodie, gespielt, auf einem der, meines Erachtens, schönsten Instrumente, die wohl je gebaut worden sind: der Fender Rhodes. Der Tastenmensch da draußen spielt unter dem Regen durch „Riders on the Storm„. Genau wie im Original auf der Rhodes unter dem Regen durch. Ich halte kurz inne, bin geflasht… Er spielt das sehr improvisiert, spielt es ganz und gar wunderbar und viel länger. Ich denke daran, dass ich diese Kiste mal im Hause hatte und sie verkauft hatte, weil es mein Job war, zu jener Zeit. Ich bin traurig und weiß, dass das eines der Dinge ist, die ich unununbedingt noch tun muss, before i die: eine Rhodes kaufen.

Dann spielen sie irgendwas anderes, etwas irrelevantes, ohne Rhodes. Im Regen.

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Demografisch betrachtet dürfte sie bald ernsthafte Schwierigkeiten bekommen, die Gardine. Ich meine, sowas kauft sich doch heute kein Mensch mehr, der irgendwas um die 30 ist (die noch jüngeren sowieso nicht, die kennen die Dinger nur noch aus alten Erzählungen) und hängt die sich von innen vors Fenster. Von außen wäre mal was Neues, was Außergewöhnliches, aber das macht ja keinen Sinn. Deshalb wird die Gardine, der olle Fetzen, nicht mehr lange Spass am Leben haben, denn das eigentlich fiese an der ganzen Kiste dürfte sein, dass in 10 Jahren, wenn die jetzt irgendwas um die 30er erstmal irgendwas um die 40er sind, kaufen die die Dinger immer noch nicht. Goldkante hin, Goldkante her. Sollte dem wider Erwarten doch so sein, falle ich vom Glauben ab. Dann.

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Was bis vor ein paar Monaten noch die P2P-Dienste waren, übernehmen mittlerweile File-Hoster wie Rapidshare, Megaupload etc. Nur noch einfacher und noch unkomplizierter. So logisch und nachvollziehbar das nach den letzten Jahren auch sein mag, finde ich es überraschend, wie weit sich das mittlerweile durch sämtliche Genres der Musik zieht. Gab es bei eMule und Co immer noch Sachen, die so gut wie nie dort auftauchten, gibt es mittlerweile bei den File-Hostern so gut wie nie Dinge, die dort nicht auftauchen. Krass.
Zeit für die Flatrate, die kulturelle.

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Ich weiß ja auch nicht, aber es gibt tatsächlich immer noch Menschen, die glauben, es wäre für andere interessant, sich deren Urlaubsbilder anzusehen. Ich meine, ich quäle doch auch keine anderen mit den meinigen, das will doch keiner sehen. Wenn es 4-5 Highlights sind, gut, die kann man sich ansehen, das tut ja keinem was, aber man kann doch nicht erwarten, dass sich Leute hinsetzen und sich, wenn es ganz schlimm kommt, stundenlang ansehen wollen, durch welchen Wald wer wann wo gelaufen ist. Das langweilt doch. Am schürfsten noch über den Beamer und mit Einladung zum Essen oder so, dann biste verloren. Kann man doch nicht machen sowas. Kann man auch gerne mal weitersagen, bis es auch bei dem letzten fotografierenden Urlauber ankommt.

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Heute Mittag machte ich, ohne es genau zu wissen, einen Scherz und meinte: „Wozu die Aufregung? Chrome kommt eh nicht für´n Mac.“ Und nun ja, was soll ich sagen.

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Durch die Luft schwebende Roboterqualle

Wenn ich nicht so ein Problem mit Höhe hätte, könnten wir beide, ich und AirJelly gute Freunde werden. Es wäre ein traumhaftes Gefährt um täglich zur Arbeit zu schweben und wieder zurück. Der Sound dazu hätte besser nicht gewählt werden können und mir fällt sicher auch gleich ein, von wem der ist. Das Festo-Logo stört mich übrigens kein bisschen.

(Direkt: Luftschwebequallenfliegerroboter, via tsujigiri, wo auch gleich noch erklärt wird, wie genau das Dingen funktioniert.)

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Mich beschleicht bisweilen das Gefühl, dass einige der sogenannten „alten Medien“ sich nicht so recht im Klaren darüber sind, worauf sie sich da mit dem Medium Internet eingelassen haben.

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„Wieviele Körperteile von Michael Jackson sind denn nun eigentlich 50 geworden?“

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