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Kategorie: Nur mal so

Der ältere Herr sehr verhalten: „Guten Tag. Ich komme vom *Rat der Stadt* und soll hier Inventur machen.“
Ich etwas verwundert: „Dann haben sie ja eine sehr lange Fahrt hinter sich.“

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Hey, Gehirnfick,
wer kennt das nicht
etwas schlechter zu finden als es ist?
Arme ausbreiten, Schultern auskugeln
Nach´m Nachnamen googeln
Glück gefunden und nicht zufrieden
Das Ziel erreicht und liegen geblieben
Kein Punching-Ball, kein Ventil hilft
im Nullsummenspiel.

©

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„Kinder sind was Feines,… wenn es nicht die eigenen sind“, meinte der große, dicke Tüp mit einem schmierigem Lächeln mal zu mir, der sein Leben seiner eigenen Zeitung unterwarf, die ihm zwar einen A8 mit Lederausstatung und eine stadtliche Whiskey-Sammlung beschert hatte, aber die ihm nichts über die bedingungslose Liebe beigebracht hatte. Angesichts dieser Bilder aber würde ich ihm heute entgegnen: Kinder sind was Feines, … wenn es die eigenen sind. Und nicht nur deshalb.

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Also wenn ich dieser Gallagher wäre, (ja, die Pfeife da aus dem Norden) dann würde ich mich heute einfach mal von irgendeinem Roadie auf der Bühne umhauen lassen. Dann muss man selber nicht für die Skandale sorgen, schafft es dennoch in die Boulevard-Presse und muss nicht mal mehr mit Musik überzeugen. Ich müsste nur meiner Frau vorher sagen, dass sie sich zwar günstig aber nicht all zu auffällig im Publikum justiert und mit der Kamera draufhält, wenn der vorher mit ihr vereinbarte Song runtergehault wird. Selbstverständlich mit dem Handy, alles qualitativ Bessere wäre unglaubwürdig. Ja, das würde ich tun, glaube ich.

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Machs gut, Vodafone

Waren 12 schöne Jahre mit Dir. Wenn Du Dich aber in die Hosen pullerst, nur weil mir nach 3 Monaten ein Handy von Dir die Arbeit versagt, obwohl ich ihm rein gar nichts getan habe, und ich erwarte, dass Du mir dieses ohne weiteres ersetzt, was Du aber nicht tust, dann tut es mir nicht mal leid, einfach so – ohne viel Krach – zu kündigen. Dann bekommst einen Brief und das war es dann mit uns beiden. Man muss sich auch mal trennen können. Kann ich.

Tschüssikowski.
(Übrigens: Ich bin jetzt bei der C,C,C,E,C-Firma, aber das hast Du Dir sicher schon denken können. Ist zwar auch vom Regen in die Traufe, aber man muss eben Prioritäten setzen, Du verstehst.)

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Damals standen auf dem Flughafen immer unzählige Flugzeuge, auf deren Rümpfen die Namen von fernen Ländern standen, die man manchmal nicht kannte. Heute stehen dort fünf Flugzeuge, wenn es viele sind. Die kommen allesamt aus easyJet. Ein Land, das ich auch nicht kenne.

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Kanzlerkandidaten sind mir gänzlich egal irgendwie. Ganz gleich, woher die auch gekrochen kommen.

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Ich sitze in der Küche am offenen Fenster, rauche, höre nichts außer den Regen, der monoton auf die Treppe vorm Fenster prasselt. Alles wie immer, es wird Herbst. Wie aus dem Nichts höre ich dann eine Melodie, eine große Melodie. Irgendwo da draußen stehen also Musikanten und spielen Musik. Musik im Regen. Es ist eine Melodie, gespielt, auf einem der, meines Erachtens, schönsten Instrumente, die wohl je gebaut worden sind: der Fender Rhodes. Der Tastenmensch da draußen spielt unter dem Regen durch „Riders on the Storm„. Genau wie im Original auf der Rhodes unter dem Regen durch. Ich halte kurz inne, bin geflasht… Er spielt das sehr improvisiert, spielt es ganz und gar wunderbar und viel länger. Ich denke daran, dass ich diese Kiste mal im Hause hatte und sie verkauft hatte, weil es mein Job war, zu jener Zeit. Ich bin traurig und weiß, dass das eines der Dinge ist, die ich unununbedingt noch tun muss, before i die: eine Rhodes kaufen.

Dann spielen sie irgendwas anderes, etwas irrelevantes, ohne Rhodes. Im Regen.

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