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Kategorie: Nur mal so

Neue Zeiten

Eine Diskussion mit jungen Männern darüber führen zu müssen, warum Faschos scheiße sind, wird von Tag zu Tag schwieriger. Argumente greifen einfach weniger gut als vor Jahren noch. Die nach außen getragene Vermenschlichung von Gestalten, die menschenverachtendes in sich tragen scheint demnach Früchte zu tragen. Selbst bei jenen jungen Menschen, die es eigentlich besser wissen sollten, auch oder gerade weil sie sich dem HipHop verpflichtet fühlen. Zumindest dachte ich bisher, dass es da eigentlich einen Zusammenhang geben müsste. Nachdem ich Freitag eine ganz üble Debatte über Faschos führen musste wollte, hat sich einiges bewegt in meinem Kopf. Nichts, was mit Verständnis zu tun hat, dafür um so mehr mit Erkenntnis. Der Erkenntnis, dass das alles immer komplizierter wird und das die, die dafür sorgen durchaus erfolgreich ihre kleinen vergifteten Samen in die Köpfe junger Menschen pflanzen können, von denen ich eigentlich nicht erwartet hätte, das diese Samen auf humosen Boden in den Köpfen treffen würden. Tun sie aber – und sie keimen. Offenbar macht der Rechtsaußenflügel im Moment einfach zu vieles richtig, um genau dort anzukommen, wohingegen die anderen, die es besser wissen sollten, zu wenig, gar nichts oder schlicht das Falsche machen.

Das macht mir wirklich Angst.

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Da kommt noch was

Der M. meinte eben zu mir, dass es ja wirklich schwerstens dämlich wäre, die Kompetenzen der alten Stasi-Mitarbeiter einfach so ungenutzt vergammeln zu lassen. Offenbar haben sich das andere auch gedacht. Ganz sicher auch haben viele derer, die dort mal auf der Gehaltsliste standen, wieder einen neuen Job mit altbekanntem Tätigkeitsfeld. Mehr als viele wahrhaben wollen. Eine Denke, auf die ich bisher noch gar nicht gekommen bin.

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Wie oft eigentlich hat die taz schon über Rassismus geschrieben, wenn alle anderen so getan haben, als existiere der nur am Rande? Und vor allem, wer ist da denn in die Spur gegangen und hat es dann auch international gemacht?

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Kinder lachen circa 300 Mal am Tag, Erwachsene 20 mal weniger. Alles klar?

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Eins weiß ich genau

Sobald die Festivals anfangen, fängt es auch wieder volle Kanne an zu pissen. Jeden Tag. So wie jetzt mit der Sonne. Ohne Ende. Wer jetzt einwerfen will, dass die Festivals ja schon längst begonnen haben, dem sei gesagt, ich meine nicht die mit dem ganzen Gitarrengeschrammel sondern die richtigen ohne.

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Geschirrspüler sind auch so Dinger, die mit Sicherheit nicht im Sommer erfunden worden sind. Wah.

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Dachbodenfund

Ich hatte ja das Glück so circa 587 gefühlte Open-Air Festivals mitnehmen zu können. Irgendwie stecken die auch alle noch drin, aber es gibt ganz wenige, an die ich mich nach wie vor ganz intensiv erinnern kann. Einfach auch deshalb, weil ich heute das Gefühl habe, dass es so was heute nicht mehr gibt. So wie die Indian Naasha, die Ende der 90er nur 2-3 Jahre direkt am Ostseestrand an der Lübecker Bucht stattfand. Da digitale Fotografie damals noch eher Neuland war, gibt es dementsprechend weniger Bilder davon im Netz. Ich hatte mal welche in echt, die aber leider verschollen sind. Heute bin ich im Netz über welche gestolpert und war ein wenig gefesselt von der Nostalgie, die mich überkam. Ach, was waren das noch Zeiten und ach, was haben wir für unanständige Dinge gemacht damals. Ich muss die alten Bilder mal suchen.


Hier gibt es noch ein paar wenige. Wenn ich wüsste, von wem die sind würde ich das angeben. Selbstredend.

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