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Kategorie: Nur mal so

Ich weiß ja auch nicht, aber es gibt tatsächlich immer noch Menschen, die glauben, es wäre für andere interessant, sich deren Urlaubsbilder anzusehen. Ich meine, ich quäle doch auch keine anderen mit den meinigen, das will doch keiner sehen. Wenn es 4-5 Highlights sind, gut, die kann man sich ansehen, das tut ja keinem was, aber man kann doch nicht erwarten, dass sich Leute hinsetzen und sich, wenn es ganz schlimm kommt, stundenlang ansehen wollen, durch welchen Wald wer wann wo gelaufen ist. Das langweilt doch. Am schürfsten noch über den Beamer und mit Einladung zum Essen oder so, dann biste verloren. Kann man doch nicht machen sowas. Kann man auch gerne mal weitersagen, bis es auch bei dem letzten fotografierenden Urlauber ankommt.

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Heute Mittag machte ich, ohne es genau zu wissen, einen Scherz und meinte: „Wozu die Aufregung? Chrome kommt eh nicht für´n Mac.“ Und nun ja, was soll ich sagen.

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Durch die Luft schwebende Roboterqualle

Wenn ich nicht so ein Problem mit Höhe hätte, könnten wir beide, ich und AirJelly gute Freunde werden. Es wäre ein traumhaftes Gefährt um täglich zur Arbeit zu schweben und wieder zurück. Der Sound dazu hätte besser nicht gewählt werden können und mir fällt sicher auch gleich ein, von wem der ist. Das Festo-Logo stört mich übrigens kein bisschen.

(Direkt: Luftschwebequallenfliegerroboter, via tsujigiri, wo auch gleich noch erklärt wird, wie genau das Dingen funktioniert.)

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Mich beschleicht bisweilen das Gefühl, dass einige der sogenannten „alten Medien“ sich nicht so recht im Klaren darüber sind, worauf sie sich da mit dem Medium Internet eingelassen haben.

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„Wieviele Körperteile von Michael Jackson sind denn nun eigentlich 50 geworden?“

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Such die 10 Zwerge

10 Gnomes ist eine nette Flash-Spielerei für die sonntagliche Mittagsruhepause und ist mitunter kniffeliger als man von vorneweg glauben mag. Man hat zehn Minuten Zeit um in irgenwelchen verlassenen Gebäuden nach 10 Zwergen zu suchen und das ist ganz schön schwierig, weil die Dinger so klein sind, dass sie auch in Dübellöcher passen. Davon gibt es jeden Monat eine neue Version, macht in einem Jahr also 120 Zwerge. Hier die Aprilvariante. Und nein, ich habe nicht alle 10 gefuden, but i will try again.

(via kox)

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Daten-Antifa hackt Blood & Honour und stellt sämtliche Datenbanken ins Netz.

Wie der zentralrat der internationalen elite eingreiftruppe „datenantifa“ berichtete gelang in kooperation mit befreundeten gruppen im in- und ausland ein harter schlag gegen das internationale nazimusiknetzwerk „blood&honour“. in einer aufwendig vorbereiteten nacht- und nebelaktion wurden sämtliche datenbanken dieses international genutzen forums bei einer hausdurchsuchung auf dem server sichergestellt.
der datenantifa gelang es die 31,948 registrierten nutzer auseinander zu nehmen und siehe da: tausende private nachrichten – tausende fotos und anhänge in beiträgen – versteckte foren.
experten rechneten damit das es monate dauern würde diese datenflut auszuwerten.

pressestelle der datenantifa

Ich frage mich ehrlich gesagt, warum sowas nicht viel öfter passiert. Und ich werde den Teufel tun, hier auf die Datenbanken zu linken, aber man findet sie, so denn man sowas haben muss. Näheres dazu hat die FR-online.

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Hauswirtschaftliche Abhängigkeit

Seit dem ich mit der Dame des Hauses die erste eigene Bude bezogen hatte, immerhin 1994, Berlin, Bundesallee, hatte ich immer eine hauswirtschaftliche technische Helferin, auf die ich auch nie verzichten mochte. Es war gar das erste, was ich zu jener Zeit als erstes gekauft hatte, noch vor der Waschmaschine: einen Geschirrspüler. Wir waren jung, hatten ständig Besuch in der Bude (an den Wochenenden tummelten sich nicht selten 15 Menschen in der Zwei-Zimmer Wohnung) und ich wollte absolut nicht einsehen, dass ich das ganze Geschirr, was dabei zwangsläufig eindreckt, auch noch abwaschen sollte. Die Besucher schon gar nicht. Also ging ich los und kaufte von dem bescheidenen Startkapital, was der Bausparvertrag, den die Mutter fürsorglich schon Jahre vorher abgeschlossen hatte und der ausgelöst wurde, kurz bevor der zuständige Vertreter sich damals samt Kundenkohle nach Singapur verpisst hatte, einen Geschirrspüler. Schnell stellte ich fest, dass das die wahrscheinlich beste Erfindung kurz nach dem Wegwerfgeschirr war. Nichts mehr spülen, naja, fast nichts. Reinstellen, Knopf drücken, warten, ausräumen. Das war das, worauf die Menschheit seit Jahrhunderten gebraucht hat. Ja, ein Grund gar, warum sie überhaupt existiert hat, dachte ich. Ich wollte dieses furchtbar praktische Dingen niemals missen müssen, hatte ich mich schon immer über den Sinn des Abwaschens an sich beklagt. Man putzt den ganzen Krempel ja eigentlich nur, um ihn danach wieder einsauen zu können. Furchtbar unnütz, dachte ich. Also: Her mit dem Geschirrspüler und die Küche ist immer sauber. Ich hatte ihn gar lieb gewonnen, rein platonisch versteht sich.

Die gute Dame, was rückblickend sicher auch irgendwie respektlos erscheinen mag, hatte nicht mal einen Namen bekommen, auf den sie hätte hören können. Sie war einfach immer nur die gute, stille Haushaltshilfe ohne Namen. Gut, sie hat immer etwas gebrummt und aus ihrem Inneren konnte man es Klappern hören, aber das war es auch. Zu Beginn dieses Sommers hat sie uns verlassen. Nicht das sie generell den Dienst quittierte, sie gab sich Mühe, aber sie konnte einfach nicht mehr das, wofür sie einst geschaffen wurde: Sie spülte nicht mehr ordentlich. Wir schickten sie in die wohlverdiente Rente. Diese verbringt sie immer noch in der Garage. Man kann sich nicht so einfach von ihr trennen.

Es musste ein Ersatz her. Der alte von Mutter hat dann den Spitzenfensterplatz in unserer Küche bekommen. Aber es gab keine Bindung zu dem Dingen. Wie auch, der stand ja auch immer wo anders und was weiß der schon, von unserem Geschirr. Nichts, um genau zu sein. Es fehlt die gegenseitige Wertschätzung. Außerdem ist das Dingen so faul wie die Pechmarie und macht den äußerst wichtigen Job mehr schlecht als Recht. Manchmal auch gar nicht. Verbraucht nur Wasser und macht nichts sauberer als ich mit kaltem Wasser und der Hand. Ich glaube er mag uns nicht. Mich nicht, die Frau nicht, und die Kinder schon gar nicht.

Ich habe ihn mir nun zur Brust genommen und ein inniges Gespräch führen wollen, nur: Das Shiceteil redet nicht mit mir und zeigt auch sonst keinerlei Einsicht, was ja wohl das Mindeste wäre, wie ich finde. In letzter Hoffnung auf eine gegenseitige Annäherung habe ich heute 25€(!) für irgendwelche Geschirrspüler-Kosmetika, die sich Salz und Klarspüler nennen, ausgegeben und gehofft, wir würden nun doch noch zusammen finden. Man will ja nichts unversucht lassen. Ich meine, es geht schließlich um eine Geschirrspülmaschine, nicht um eine obszöne Mikrowelle oder der gleichen. Ich habe also einen Haufen Geld ausgegeben um die Kiste mal zu verwöhnen. Gespannt stand ich dann am Ende des Waschgangs vor der Tür und hoffte aus blitzeblanke Gläser und ordentlich gespülte Tassen. Aber: Nun ja, was soll ich sagen. Es hat nichts gebracht. Meine Geduld ist am Ende mit der Kiste. Schluss, aus, vorbei! Weg mit dem Ding. Und zwar nicht in die Garage, da steht ja schon die andere. Eine neue muss her. Schnell. Und die bekommt dann auch einen Namen. Gehört sich einfach so.

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