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Kategorie: Visuelles

Kinetic audiovisual installation and performance: Deep Web

Ich habe diesen Tab seit Tagen offen und bin immer noch schwer angetan von dieser Installation, die von Christopher Bauder und Robert Henke erschaffen wurde. Ihre Laser-Installation versucht, Netzwerke zu visualisieren. Wahnsinnig gut.

Deep Web is a monumental immersive audiovisual installation and live performance created by light artist Christopher Bauder and composer and musician Robert Henke. Presented in enormous pitch dark indoor spaces, Deep Web plunges the audience into a ballet of iridescent kinetic light and surround sound. The work was presented as a preview at CTM 2016 Festival Berlin and will be followed by its original presentation at the Festival of Lights Lyon in December 2016.

The generative, luminous architectural structure weaves 175 motorized spheres and 12 high power laser systems into a 25 meter wide and 10 meter high super-structure, bringing to life a luminous analogy to the nodes and connections of digital networks. Moving up and down, and choreographed and synchronized to an original multi-channel musical score by Robert Henke, the spheres are illuminated by blasts of colourful laser beams resulting in three-dimensional sculptural light drawings and arrangements in cavernous darkness.

The installation brings together decades of separate research and experimentation by two artists with unique visions and passions for sound and light, and by innovative companies working in these fields. High-end laser system manufacturer LaserAnimation Sollinger provided the technical expertise and development for this very specific spatial laser setup. The high precision motor winch systems with real time feedback and the main control software are provided by Design Studio WHITEvoid in collaboration with Kinetic Lights. This novel combination of computer controlled kinetic elements and laser systems allows for setting animated end points to normally infinite laser beams. DEEP WEB uses light as a tangible material to construct threedimensional vector drawings in thin air.


(Direktlink, via René)

3 Kommentare

12 Punkte, die man nicht auf einmal sehen kann

Schöner Hirnfick, der einen erst denken lässt, man würde auf ein GIF gucken. Tut man aber nicht. Es ist ein JPG und es ist fast unmöglich alle der 12 schwarzen Punkte gleichzeitig zu sehen. Ich komme nie auf mehr als vier. Eine Erklärung könnte das sein:

When the white disks in a scintillating grid are reduced in size, and outlined in black, they tend to disappear. One sees only a few of them at a time, in clusters which move erratically on the page. Where they are not seen, the grey alleys seem to be continuous, generating grey crossings that are not actually present. Some black sparkling can be seen at those crossings where no disk is seen. The illusion also works in reverse contrast.

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Crowdfunding für einen Bildband über Punk in der DDR: „Wutanfall“

wutanfall

Sehr spannendes Projekt, für das die in Leipzig lebende Fotografin Christiane Eisler auf Vision Bakery gerade etwas Geld sammelt. Es geht um einen Bildband, der ihre Fotografien zeigt, die sie in den 80er Jahren von ostdeutschen Punks in Berlin und Leipzig gemacht hat.


(Direktlink)

Es geht um die Punkbewegung in der DDR in den 80er Jahren, vor allem in Leipzig und Berlin. Es geht um die Protagonisten, die damals mit dabei waren und aus unterschiedlichster Motivation durch ihr Verhalten, ihre Kleidung, ihre Frisur und Haarfarbe die Konfrontation mit dem Umfeld, der Gesellschaft, den Staatsorganen der DDR suchten. Ich lebte damals, 1982/83, als Fotografiestudentin in Leipzig, arbeitete an meiner Diplomarbeit und war dafür wechselweise in einem Jugendwerkhof in Sachsen und in der Punkszene unterwegs. Meine Diplomarbeit „Ich trage ein Herz mit mir herum“ wurde nach der Verteidigung, die unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfand, im Giftschrank der Hochschule verschlossen. In den folgenden Jahren wurden einige Ausstellungen verboten und abgehängt.

In der Studienzeit und den Jahren danach bis 1989 belichtete ich Hunderte von Filmen. Und auch über die letzten mehr als 25 Jahre entstanden sporadisch, aber in großer Zahl unzählige Fotografien, die einen Eindruck davon vermitteln, was sich im Leben einzelner ehemaliger Punks verändert hat. Die jüngsten Portraits der letzten Jahre zeichnen Spuren des gelebten Lebens nach, die Vergleiche mit den alten Bildern machen nachdenklich, lassen eigene Verantwortung und das Leben in seiner ganzen Individualität spüren.

Ich möchte das zum größten Teil unbekannte und noch nicht veröffentlichte Fotomaterial, das so viele unterschiedliche Momente der damaligen Zeit umfasst, kombinieren mit Texten, Zeichnungen, Unterlagen – auch die der Stasibehörde. Und ich möchte die Punks selbst zu Wort kommen lassen – mithilfe ihrer Äußerungen von früher, aber auch durch aktuelle Wortbeiträge.

Großartige Idee, die ich sehr gerne realisiert sehen würde, weshalb ich da selber mal was mit reinpacke.
(via Falko)

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Farben mischen

Die kanadische Künstlerin Annette Labedzki zeigt auf ihrem Instagram-Account jede Menge Videos, die wiederum sie dabei zeigen, wie sie Farben mischt. Das hat auf wundersame Weise etwas sehr entspannendes.

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