Zum Inhalt springen

Kategorie: Visuelles

Fotoserie: Berliner Spätis bei Nacht

Bildschirmfoto 2013-05-22 um 16.45.49

Ich habe vor einer Ewigkeit mal auf Twitter gefragt, warum eigentlich noch kein Fotograf auf die Idee kam, die Berliner Spätis bei Nacht zu fotografieren. Ich hätte das lange schon getan, wenn mein fotografisches Können über das eines Amateurs hinausgehen würde.

Etwas später, vor ziemlich genau einem Jahr, formulierte ich die selbe Frage in diesem Blogartikel, der Obst- und Gemüseläden bei Nacht in Paris zum Thema hatte.

Daniel Gregor las den Artikel damals und dachte sich, „Ich gehe mal los und mach das.“ So fotografierte er im letzten Jahr dutzende Berliner Spätis bei Nacht. Eigentlich wollte er das ursprünglich nur in Friedrichshain machen, jetzt weitet sich die ganze Fotoserie immer weiter aus.

Eigentlich war es am Anfang eher bloße Spielerei um die Möglichkeiten der (damals neuen Kamera, bin zu der Zeit auf ein anderes Sensorformat umgestiegen) auszuloten, aber inzwischen entwickelt sich das fast zu einer Art Sucht. Und wenn ich mir anfänglich gesagt habe, ich mache nur den Friedrichshain, was mich noch einiges an Arbeit kosten wird, befürchte ich, dass es wohl doch nicht dabei bleibt. Ist eben sehr meditativ ;) Und teilweise bekommt man eben auch so schöne Design-Desaster zu sehen. Wie auch immer, je mehr es werden, desto schöner. By the way: ich frag mich immer mehr, wie die sich alle halten können, ich meine wer kauft denn da wieviel ein, dass sich das lohnt. Aber das ist wohl nicht meine Baustelle.

Er schrieb mir vor ein paar Wochen mit der Bitte, das erstmal unveröffentlicht zu lassen, was mir echt schwer fiel. Denn zum einen ist die Serie wirklich ganz wundervoll, zum anderen ist diese Serie lange schon überfällig! Um so besser, dass sich Daniel wohl im Zuge des neuen Flickrs dachte, „dann haue ich die jetzt raus“. Hier sind sie auf Flickr: Berliner Spätis bei Nacht. Großartig!

Bildschirmfoto 2013-05-22 um 16.47.37 Bildschirmfoto 2013-05-22 um 16.45.02 Bildschirmfoto 2013-05-22 um 16.42.04 Bildschirmfoto 2013-05-22 um 16.40.41
18 Kommentare

Plakat-Kampagne gegen Crack-Konsum mit krabbelnden Käferlarven

Diese Brasilianische Plakatkampagne, die sich gegen den Konsum von Crack stark macht, hat hinter dem jeweiligen Plakat immer gleich noch eine handvoll krabbelnder Reismehlkäfer, die natürlich über die Tage hinweg das Plakat zerfressen. Keine Ahnung, was der Tierschutz dazu sagt, ob die Larven gefragt wurden, oder ob sie einfach gehen können, wenn ihnen danach ist, an die Plakate aber dürften sich all jene gut erinnern können, die mal davor standen. Ob das dann noch Wirkung hat, wenn man mit seinen Homies in der Runde und vor der Pfeife sitzt, kann ich nicht beurteilen.

http://vimeo.com/64416323
(Direktlink)

3 Kommentare

Ein ambient leuchtender Haufen: Poop Lamp

Die rumänische Designerin Diana Dumitrescu hat diesen leuchtenden Kackhaufen entwickelt, den ich mir ganz wunderbar auf dem häuslichen Schreibtisch vorstellen kann. Bisher ist das Dingen leider nur ein Konzept, aber sie arbeitet daran, dass zu ändern. Ich will das bitte haben, wenn es soweit sein sollte.

Poop lamp, totally not just another crappy gift!
With it’s remarkable ambient poop light, you can add a spot of color to your desk.
Make everyone envy your fine taste in light fixtures.
The lamp comes in a neat metal package that matches the color of the product inside.
The fixture is made of soft foam that lets the light shine through.
This is a concept I’m trying to have this produced.

c2b4917ecd7c8825000a116a8ef97ceb 6693ab2927c471bd9632dfd3d0f43e99
Einen Kommentar hinterlassen

Dream – Art & Culture of Burning Man

Sehr schön visualisiertes Video vom wahrscheinlich weltweit begehrtesten Festival, dem Burning Man. Gemacht hat dieses Rich Van Jeder für Spark Pictures, die mit A Burning Man Story (hier der Trailer) in diesem Jahr gleich noch einen ganzen Film auf die Leinwände bringen werden.

Für diese kurze Doku hier hat man jede Menge Protagonisten, Gestalter und auch einfache Gäste zu ihrer Arbeit und ihren Eindrücken befragt. Und ich weiß, dass ich das immer schreibe, wenn ich über das Burning Man schreibe, aber ich muss da unbedingt mal hin. Ich schreibe das immer wieder, damit ich es auch gar nicht vergessen kann.

Illuminating the culture of Burning Man – the annual pilgrimage to Nevada’s Black Rock Desert – as a catalyst for community, innovation and the actualization of dreams, this film offers a glimpse into the art and culture of this dynamic community with the hope to spark a dream within you.


(Direktlink)

Einen Kommentar hinterlassen

503 Tage, über 82.000 Meilen und 22 Länder auf dem Motorrad

Alex Chacon ist auf dem Motorrad in 503 Tagen von Alaska nach Argentinien gefahren. Dafür hat er 82.000 Meilen und 22 Länder hinter sich gebracht. Das ist seine Ein-Mann-Doku.

Alaska to Argentina in 500 Days, the sights and roads of a motorcycle journey, a one man video documentary of the craziest, most beautiful and intense roads the Western World has to offer.

Follow Alex Chacon from Texas, as he navigates through the dangerous and exciting Pan American route through the Americans on motorcycle, an Epic continuance to the famous motorcycle diaries with Ernesto Che Guevara.

Ich habe es ja es ja nicht so mit Zweirädern, aber ich bin gerne auf der Straße unterwegs. Und was mich wirklich die zehn Minuten hat gucken lassen, ist der ziemlich großartige Worakls Remix von N’tos „Trauma“, der dem Video eine ganz eigene Note gibt und den es hier zum Download für umme gibt.


(Direktlink, via Bits and Pieces)

2 Kommentare

Kids, die bestimmte Dinge zum ersten Mal essen in Slow-Mo

Man kennt das: man erzählt den Kleinen ja immer gerne, dass sie erst einmal alles kosten sollten, bevor sie entscheiden, ob sie das dann mögen würden oder eben nicht. Das Problem daran ist allerdings, wenn sie das einmal taten und das was sie kosteten für sie ekelhaft war, zieht diese Nummer nicht mehr. Das geschmacksbedingte Vertrauen ist im Arsch. Klar.

Am schönsten hierran ist die Kleine, die auf eine Olive beißt, denn genau so gucke ich, wenn ich irgendwann mal eher ungewollt auf eine Olive beißen sollte, denn nichts für mich ist so dermaßen bähbäh wie Oliven. Die nämlich schmecken immer so, wie es in einer Apotheke riecht. Und kommt mir jetzt nicht wieder mit „Du musst halt mal richtige Oliven essen!“ Ich habe alles probiert. Apotheke!

Anders als ich allerdings scheint die Kleine dann doch Geschmack daran zu finden und wirft die Arme hoch, aber vielleicht war das nur der Schreck. Klasse Video. So oder so. Und Joghurt ist voll lecker.


(Direktlink, via Notcot)

10 Kommentare