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Kategorie: Visuelles

Cafe Lehmitz, Reeperbahn, Ende der 60er

Ich hatte hier vor gar nicht all zu langer Zeit die fantastischen Fotos von Billy Monks Nachtclubfotografie im Südafrika der späten 60er. Der schwedische Fotograf Anders Petersen hat zur gleichen Zeit ganz ähnliche Fotos im Cafe Lehmitz auf der Reeperbahn gemacht. Die sind mindestens ebenso eindringlich und unbedingt sehenswert. Peter beschreibt das Gesehene auf folgende, treffende Art: „Egal wo man sitzt, irgendwie sitzt man immer an der Theke. Einrichtung rustikal. Vor den Regalen mit den harten Sachen hängen Netze, damit man nicht rüberlangen kann. Publikum gemischt. Penner, Banker, Söhne, alle wenig nüchtern. Aber die Stimmung ist gut, bisweilen auch super. Zur fortgeschrittenen Stunde sollte man nicht unbedingt große Sprüche klopfen. Bier gibt es nur aus Flaschen.“

Ganz großartige Dokumente der vergangenen Zeit!

(via Glaserei)

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Imaginäre Kreaturen, grandios animiert: Neomorphus

Ein wirklich großartige Animation des Brasilianers Animatorio.

Transformation trough mutations stages. Evolution as a function gain is called neomorphic.
Imaginary creatures adapt into an Ecosystem and the transformation of these habitats for these creatures generates a fantastic cycle.
The mutation symbolism is part of our experiences in that trajectory, changing places, finding a new spectrum, a new phase, evolving.

Neomorphus is the second movie created for the series of free mini-shorts named Praepostere, the first being „Adiantum pedatum“ – made with stop-motion technique with the theme of unusual developments in a morbid visionary.


(Direktlink, via DYT)

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Kurzfilm: Die Angst als Grundbefindlichkeit des Daseins

Fantastisch visualisiert mit ebenso fantastischem Sounddesign. Ein Projekt über die Angst von Nikolai Gamasin.

Welche Gefühlsregung wird als Angst bezeichnet und was ist ihr Gegenstand?
Laut Martin Heidegger empfinden wir Angst, wenn wir uns ängstigen, obwohl es nichts
konkretes zu fürchten gibt. Denn Im Gegensatz zur Furcht hat die Angst kein bestimmtes Wovor,
ihr Unbehagen bezieht sich eher auf das In-die-Welt-geworfen-sein. Angst ist also die Realisierung unserer eigenen Existenz, sie umfasst die Erkenntnis des Losgelöst-Seins gegenüber jeglichem und stellt uns vor die Aufgabe des Sich-Selbst-wählens und ergreifens. Zum Thema der Angst entstand ein Film und eine Zeitung, deren Inhalt sich auf die Gedanken Martin Heideggers bezieht und diese erleutert.


(Direktlink)

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