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Kategorie: Visuelles

Zwei irgendwie schöne Videos

Für die hier mitlesenden Mütter und nur für die. Weil doch heute „Deine Mudder-Tach“ ist und so.

Timo Rychert hat für eine Filmschule einen Clip gemacht. Mit Eiskrem, wenn ich das richtig sehe. Mit Eiscreme und Timelapse. Krude Mischung, die optisch ziemlich was her macht und auch lecker aussieht, was ja eigentlich nicht geht, weil lecker aussehen überhaupt eigentlich gar nicht geht.
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New York in absolut grandioser Optik von Vicente Sahuc.
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Abandoned mal als Video: Forgotten Places

Fotos von verlassenen Gebäuden finde ich ja schon immer ziemlich sehenswert, das hier aber geht da noch locker drüber: Ein nahezu geniales Video, dass verlassene Häuser zeigt. In wirklich feinster Optik und mit einem Sound hinterlegt, dass ich mir fast in die Hose mache, was nicht gut wäre, weil ich die eben erst angezogen habe. Optisch erinnert das an üble Games nur in echt. Unbedingt in groß angucken und nicht im Dunkeln. Spooky, obwohl eigentlich gar nichts passiert. Allerdings weiß man ja nie, wer da hinter welcher Ecke lauert.
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Fotografien von Berlin aus den 60ern

Flickr-User allhails hat wirklich zwei sehr beeindruckende Bilderstrecken von Berlin. Eine aus den Jahren 1959 und 1960 und ein zweite aus den Jahren 1962 und 1964. während er in den Jahren 1959 und 1960 noch eine weitesgehend normal wirkende Stadt porträtiert, hatte er 1962 und 1964 offenbar eine sehr eigene Sicht auf die geteilte Stadt und hat es vermocht, diese auf fast jedem Bild festzuhalten. Enge scheinen diese Bilder zeigen zu wollen, eine sehr enge, sehr statische Stadt. Im Mittelpunkt seiner Arbeiten dann: fast immer die Mauer.

Seine anderen Alben sind übrigens auch alle durch die Reihe weg sehenswert. Beeindruckendes Auge hat der Mann.

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LSD in Form eines Videos

Also, ich verstehe von sowas ja rein gar nichts, aber wenn man Acid visualisieren würde, würde ganz sicher sowas hier bei rauskommen. Oder zumindest sowas in der Art. Mir wird dabei ganz schwindelig. Und alles sooo bunt. Hui.

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Musikproduktion mit bunten, leuchtenden Würfeln

Ich hätte ja nie gedacht, dass ich das mal sagen würde… Blödsinn, ich habe gewusst, dass ich irgendwann einmal sagen müsste: Geh mir weg mit dem neumodernem Schmuh! Ich brauche ein paar Geräte mit so Knöpchen dran, einen Rechner – wenn es geht mit Audiofunktion und eine Midi-Software. Andere brauchen das nicht, die nehmen bunte Blinkwürfel, einen PC und eine Software. Obwohl ich gerade feststelle, dass das soweit von meinem Set-Up nicht weg ist, aber ist ja auch egal. Hier machen die also mit AudioCubes Musik. Echt jetzt. Das sieht gut aus, wäre für mich aber rein gar nichts. Ist ja wie beim Kniffeln.
(Direktlink, via core77)

Ich gehe mal davon aus, dass der Sound in dem Video nach ein paar Sekunden nur bei mir aussetzt. Sollte das nicht so sein, dürfte bewiesen sein, dass das mit dem Musikwürfeln irgendwie unsinnig ist.

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Rudolf Horn, Möbeldesigner in der DDR

Erst gestern bin ich auf das Schaffen von Rudolf Horn gestoßen. Horn war Möbeldesigner in der DDR, was mich doch überraschte, denn bisher dachte ich, das Möbel, Design und DDR eher so Dinge sind, die nicht so recht zusammengehören würden. Eher bin ich davon ausgegangen, dass Möbel in der DDR eher zweckgebunden hergestellt wurden. Nichts Design – praktisch muss das sein, dachte ich. Ganz VEB-Möbel- und Spanplattenwerkirgendwas-like eben. Aber offensichtlich täuschte ich mich da, wie mir so eben die Infos auf Burg-Halle über das gerade stattgefundene Rudolf Horn Symposium in Halle klar machen.

Rudolf Horn war mit Sicherheit einer der zentralen Figuren im Design der Deutschen Demokratischen Republik und gleichzeitig im deutschen Möbeldesign der Nachkriegszeit bis zur Wende. Sogar über diese Zeitspanne hinaus war er 30 Jahre lang Hochschullehrer an der Burg Giebichenstein Hochschule für Kunst und Design in Halle.

Neben den ausführlichen Infos haben die auch allerhand Bilder der Möbel von Horn. Ich kann mich nicht daran erinnern, Möbel aus dem Osten je im Design-Kontext betrachtet zu haben, finde allerdings jetzt, dass das durchaus Sinn macht, irgendwie.

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Kraft der Ruhe in einem Video

Manchmal ist komisch. Da sehe ich mir etwas an und weiß gar nicht so genau, was den Reiz an dem, was ich mir da ansehe genau ausmacht. Dieses Video von Alex Horner hier ist so ein Fall. Eigentlich nicht wirklich spektakulär, awesome, wooohooohooo oder sonstiger visuell bedingter, emotionaler Explosionen, sondern in erster Linie einfach nur schön. Der Bilder wegen und der Ruhe, die sie ausstrahlen.
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