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Ein sich transformierender Hörsaal

Als Kind war ich total fasziniert davon, dass die im Fernsehen aus großen Bühnen, wie der im Friedrichstadtpalast oder der im Palast der Republik im Handumdrehen etwas komplett neues machen konnten. Aus einem Boden, der eben noch ein Parkett war, wurde in Nullkommanix eine Eisbahn. Ich dachte damals, da müssten Zauberer am Werk sein, bis mir dann erklärt wurde, wie genau das funktionierte. Faszinierend fand ich das trotzdem. Ein bisschen auch heute noch.

Und wenn ich hier jetzt sitze und mir ansehe, was die von der Schweizer Hochschule „École polytechnique fédérale de Lausanne“ in ihr großes Auditorium haben bauen lassen, fühle ich mich ein wenig so wie damals. Wirklich abgefahren. „Aber die Wartungskosten!“, höre ich es in mir rufen, aber damit werden die wohl kaum ein Problem haben.

Multipurpose hall with rotation transformation seats – Gala Venue
Number of transformable seats: 2,300
Total number of seats: 3,000


(Direktlink, via Maik)

3 Kommentare

  1. der Muger24. Februar 2018 at 12:45

    Bei der Bildung soll man nicht sparen, sagt man doch immer.

  2. DX724. Februar 2018 at 19:05

    Sieht geil aus, macht aber nur solange Spaß bis sich das Ding aufgrund eines Defektes mitten in einer vollbesetzten Lesung mal umklappt und einen Haufen Studenten zerkaut.

    • Otto H.25. Februar 2018 at 12:06

      Man nennt das auch „The German Angst“.

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