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KiNK macht mal schnell Techno. Mit den Händen.

Keine Ahnung, wie lange KiNK tatsächlich schon dabei ist, genau das zu tun, was er offenbar am besten kann: elektronische Musik mit Tanzflächenfüllungsgarantie zu produzieren nämlich. An meinem Horizont tauchte der Name vor ungefähr drei Jahren erstmalig auf. Seitdem geht er da nicht mehr weg – ständig kommt was Neues, meistens Hörenswertes von ihm.

Wie schnell er mal eben gute Laune in die Bude bringen kann, zeigt dieses Video, das er mal so ganz nebenbei aufgenommen hat und was ihn dabei zeigt, wie er mit einer Platte und ein wenig Gerätschaften ordentlich Druck durch die Boxen jagt. Ich dachte erst, „Wie zum Teufel…?“ Zum Glück erklärt er es selber:

When I was a kid, I used to create loops on records by sticking tape on the grooves. Recently I found this one and one of the loops inspired me for a live jam. I plugged the turntable into MFB Synth II (the blue box) so I can filter the vinyl. I made a beat with MFB 522 (the red box) and I beatmatched the record to the beats by hand, as the pitch control of this turntable is very limited. In order to get richer sound, I plugged the instruments through a portable Mackie mixer with FMR – RNLA compressor on the inserts and Electro-Harmonix Memory Man with Hazari on the Aux.


(Direktlink, via Monday Edition)

11 Kommentare

  1. Florian16. Januar 2013 at 15:43

    Sorry für die dumme Frage, aber wie sorgt er dafür, dass sich die Melodie aus der Platte immer wiederholt?

  2. Nic16. Januar 2013 at 16:13

    Aus den Youtube-Comments:
    you just put something on the record (like adhesive tape) that keeps the needle on the same groove and you hope that the loop is good.
    Trotz dieser Erklärung: ich kann mir noch nicht vorstellen wie das funktionier….

  3. ladde16. Januar 2013 at 16:25

    flo, iehste den roten aufkleber auf der platte? der lässt die nadel zurückspringen und erzeugt somit einen loop.

  4. olli16. Januar 2013 at 17:24

    doll, filterhouse eben.

  5. Maik K16. Januar 2013 at 17:45

    Das mit dem Loop ist recht easy, hab ich, als ich das erste Mal mit Vinyl in Beruehrung kam, recht oft bei den Hip-Hoppern gesehen. Die hatten meist 3 oder 4 kleine, runde Aufkleber drauf. So richtig klar, wofuer die da waren, wird mir das aber auch erst jetzt ^_^

  6. Herr Schwarz16. Januar 2013 at 17:53

    @ladde
    Tatsache.Tape.Nichts als Tape… O_o

  7. lisacarbon16. Januar 2013 at 20:41

    Hut ab: Chris Norman. Diesen kleinen netten Moment hat kiNK echt toll entdeckt. Der Auftritt im Boiler Room ist auch wirklich nett.

  8. lisacarbon16. Januar 2013 at 20:46

    lisacarbon :
    Hut ab: Chris Norman. Diesen kleinen netten Moment hat kiNK echt toll entdeckt. Der Auftritt im Boiler Room ist auch wirklich prima.

  9. lisacarbon16. Januar 2013 at 21:13

    „Dinge, die „nett“ sind. Nett, das Adjektiv der Netten.“

    Na, vielen Dank, feinfühlige Reaktion von dir.

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