Zum Inhalt springen

Mann läuft mit 99 Smartphones rum und verursacht virtuelle Staus auf Google Maps, um Straßen frei zu machen

Der Berliner Künstler Simon Weckert hat 99 Smartphones in eine Schubkarre gepackt und somit auf Google Maps virtuelle Staus verursacht, die Autofahrer mit entsprechenden Navi-Systemen auf andere Routen ausweichen lässt. Ich bin mal eben in der Innenstadt.

99 smartphones are transported in a handcart to generate virtual traffic jam in Google Maps.Through this activity, it is possible to turn a green street red which has an impact in the physical world by navigating cars on another route to avoid being stuck in traffic.


(Direktlink, via FernSehErsatz)

4 Kommentare

  1. Fräulein Müller3. Februar 2020 at 15:59

    …also ich weiß nicht so recht.
    Wieso sollten auf den Straßen keine Autos fahren wenn diese (offensichtlich) frei ist?
    Weil alle nur nach Navi fahren? Sieht mir eher so aus als wären die (großen) Straßen gesperrt gewesen…
    Nichtsdestotrotz ganz schöne Aktion, jedoch glaube ich nicht dass das wirklich funktioniert..

    • Harry3. Februar 2020 at 17:00

      naja die Idee ist glaube ich schon, damit sozusagen den Google-Navigationsalgorythnmus zu „hacken“. Wenn jemand ne Route in goolge-maps sucht würde der Algorythmus dann unter Umständen eine andere Route wählen, weil sie zeitlich gesehen kürzer zu sein scheint.
      Ob das jetzt der Grund ist, warum in dem Video die Straßen leer sind, wage ich auch mal zu bezweifeln. Es geht in dem Video vielleicht aber auch eher darum zu demonstrieren, dass tatsächlich bei google-maps die Straßen als verstopft angezeigt werden, wenn man mit diesem Smartphone-wagen da langsam durch geht.
      Die Lösung für verstopfte Innenstädte ist das leider vermutlich auch nicht. Daist das Problem ja, dass die die Autos den Stau in der regel ganz natürlich und ohne Google-Hack erzeugen. Da hat der Google-Algorythmus bisher ja auch keine Abhilfe geschaffen.

  2. Fräulein Müller3. Februar 2020 at 19:46

    Dass Google die vielen Smartphones als Stau interpretiert leuchtet mir ein und funktioniert vermutlich auch, nur die leeren Straßen haben mich nicht überzeugt…;-)
    Zur Veranschaulichung aber ganz gut inszeniert…

  3. ftkh4. Februar 2020 at 03:27

    wobei zu überlegen ist, dass der verkehr dann an anderer stelle zunimmt. die anwohner dort werden es dem künstler danken.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.