Zum Inhalt springen

Mobys Old-School Rave Mix für XLR8R

Nein, früher war nicht alles besser, wie dieser Mix, den Moby für den XLR8R Podcast gemacht hat, beweisen dürfte. Aber kuhl war es damals eben auch, auch wenn mich mir ganz sicher bin, dass ich diesen Mix nicht die gesamte Länge aushalten werde.

Irgendwann zu der Zeit, als genau der Sound populär war, habe ich Moby mal auf einer alten Raketenbasis live erleben können. Alle erwarteten, das er genau diesen Sound spielen würde, aber was macht er? Er ballert den Leuten 60 Minuten Punkrock um die Ohren, incl. Rumgehüpfe auf seinen Tasten. Das hatte mir damals schwer imponiert. Allerdings war ich wohl nur einer der wenigen, denen das so ging.

[audio:http://media.xlr8r.com/files/podcasts/mp3/XLR8R_Podcast_Moby_2010_06_29.mp3]
(Direktdownload)

Tracklist:
01 Messiah „Temple of Dreams“ (Kickin)
02 Mentasm „I Need Release“
03 Altern8 „Frequency“ (Network)
04 N-Joi „Mindflux“ (RCA)
05 Ragga Twins „Hooligan 69“ (Shut Up and Dance)
06 Awesome 3 „Don’t Go“ (City Beat)
07 Moby „Next is the E“ (Instinct)
08 Hyper Go Go „High“ (Hooj Choons)
09 Fierce Ruling Diva „You Gotta Believe“ (React)
10 Bizarre Inc. „Playing With Knives“ (Vinyl Solution)
11 Messiah „Xeroxed“
12 Dream Frequency „Feel So Real“ (City Beat)

4 Kommentare

  1. Martin30. Juni 2010 at 10:42

    Trotz allem – Moby ist auf seiner Art noch immer eine Ausnahme.

    Und die Music, ach ja. Eigentlich überholt. Trotzdem immer wieder nett. Wahrscheinlich nur für die erträglich, die in irgendwelcher Form diese Zeit er- bzw. besser: durchlebten.

  2. jens30. Juni 2010 at 14:35

    schade, dass sich seine geile attitude nicht immer so ganz in seinem musikalischen output niederschlägt.
    denn eins ist er sicher, ein punk!

    :D

  3. Jens1. Juli 2010 at 00:40

    Die Tracklist sieht ja schon mal vielversprechend aus – ideal für die Fahrt zur Arbeit zum wachwerden ^^

  4. max7. Juli 2010 at 09:28

    es gab kein magazin, was damals „animal rights“ nicht zerrissen hat. dabei hat moby 1995 damit screamo definiert, bevor sich das auch nur irgendwie als verkaufbar gezeigt hat. Pre-Post-Rock, quasi. und selbst wenn die gemüter sich bei „play“ etwas gedämpft haben, weil es einfach schön war – seine stillosigkeit hat er da qualifiziert. und dass er dann bei seinen weiteren alben weiterhin auf die mütze bekommen hat, war irgendwann offenbar einfach nur noch chic. so wie bei westbam.

    wenn ich heute jemandem hotel vorspiele, dann kucken alle erst komisch, wenn sie moby’s stimme hören. aber schauen wir uns mal um. die leute kramen hocherfreut bob dylan, johnny cash und bruce springsteen raus und freak folk ist die avantgarde. das das vergangene die zukunft ist hat er vor anderthalb jahren schon im weekend mit einem retro set bewiesen. da hat auch niemand damit gerechnet the fugees und faithless zu hören. das ist auch nicht unbedingt schön, aber erwartet man das ? darf man irgendwas erwarten ?

    wenn man via moby die leute von meat loaf, kelly family und bryan adams revivals abhalten kann, bin ich jedenfalls ganz vorn dabei! und ich kann wieder ohne komisch angekuckt zu werden mit einem yankees basecap auf die strasse. nur, dass es nicht neu ist.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Entdecke mehr von Das Kraftfuttermischwerk

Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

Weiterlesen