Diesie mechanische Skulptur namens „Eternal Frustration“ von Erfinder und Künstler Stoccafisso Design fasst zusammen, was man empfindet, wenn man erfolglos versucht, eine Rolle durchsichtiges Klebe- oder Paketband abzuziehen. Eine hölzerne Hand, die enndlos an einer rotierenden Klebebandrolle herumpopelt. Das kann ich auch ohne Skulptur mindestens genau so „gut“.
Zurück zu den HiLoFi-Kuriositäten aus dem letzten Jahrtausend. Heute das Grundig TK 2400 FM. Radio und Tonbandgerät in einem. Mit Aufnahmefunktion. Dieses hier gezeigte Exemplar läuft scheinbar nicht mehr ganz so rund, aber damals™ dank möglichem Batteriebetrieb im Park oder am See bestimmt ein Knaller.
Boston Dynamics hat ab hiermit nicht mehr die gruseligsten Roboter. Clone Robotics entwickelt „muskuloskelettale, intelligente Androiden, die alle gängigen Probleme des täglichen Lebens lösen“ sollen. Dieses von der Firma geteilte Video zeigt einen gesichtslosen Prototyp namens „Bipedal Musculoskeletal Android V1“, der tritt und strampelt, während er in der Luft baumelt. Der Soundtrack tut sein übriges dazu. Da lege ich die Wäsche auf jeden Fall lieber selber zusammen.
Leuchtreklame hat mich als Kind immer faszinierend, wobei es in der DDR deutlich weniger davon als im Westen gab. Aber es gab sie und immer wenn ich als Kind an der „Plaste und Elaste aus Schkopau“-Leuchtreklame an der Elbebrücke Vockerode vorbeifuhr, leuchteten meine Augen ebenso wie das riesige Schild. Als ich neulich an dem Turm vorbeifuhr, habe ich mich gefragt, wo das Schild wohl heute sein mag. Die Antwort: „Die originale Leuchtreklame von der Elbebrücke Vockerode befindet sich heute unter den Exponaten des Deutschen Historischen Museums in Berlin; laut Nils Schiffhauer zählt sie „zu den museumswürdigen Rätseln des DDR-Alltags“.
Um jenes Schild und ganz viele andere Leuchtreklamen geht es in der Doku „Leuchten, Lampen, Reklame – Wie Halle die DDR erhellte“.
Der Film erzählt die faszinierende Geschichte von fast 40 Jahren Licht- und Werbegeschichte im Osten. In Halle, einer Stadt, die zur „Lichtschalter“-Zentrale der DDR wurde, entwickelten Techniker und Designer innovative Leuchtanlagen, die ganze Stadtbilder prägten.
Eine bekannte Anekdote besagt, dass Walter Ulbricht in den 1960er Jahren mit Josip Broz Tito durch das dunkle Leipzig fuhr. Tito bemängelte die triste Atmosphäre – daraufhin soll Ulbricht das Motto „Mehr Licht!“ ausgegeben haben. Damit begann ein Wettlauf um die hellsten Boulevards und Reklamen. Halle wurde dabei zum Zentrum der Leuchtwerbung, die den Alexanderplatz, das Gewandhaus Leipzig oder die Olympiastädte des Ostblocks erstrahlen ließ.
Zeitzeugen wie Thomas Jost erinnern sich an die bunten Neonlichter, die den Sozialismus farbenfroher machten. Legenden wie „Plaste und Elaste aus Schkopau“, „Minol“ oder „Narva – taghell“ sind bis heute ein fester Bestandteil der Nostalgie um DDR-Reklame. Auch im Designbereich spielte Halle eine Schlüsselrolle – selbst in der ersten deutschen IKEA-Filiale hingen Lampen aus der Chemiestadt.
Nach der Wende verschwand vieles, doch heute erleben die Leuchtschriften und Lampen von einst eine Renaissance – in Museen, Sammlungen und den Herzen vieler Menschen.
Cheech und Chong kommen noch ein letztes Mal in die Kinos. In Form dieser Dokumentation über sie selber. Ein sehr guter Anlass mal wieder ins Kino zu gehen. Man selber ist ja auch nicht jünger geworden.
A documentary about the hippie stoner duo, Cheech Marin and Tommy Chong.
Was hier nach KI und zu dem auch ein wenig spooky aussieht ist Helix, ein humanoider Roboter, der im Haushalt helfen könnte. Ich weiß gerade nicht, ob ich mit einem oder gar mit zweien von denen meine Bude teilen wollen würde, tendiere allerdings zu eher nicht so. Da hänge ich die Wäsche lieber selber auf.
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