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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Eine Azteken-Pfeife, die das Schreien von Menschen imitierte

Wenn ich dieses Geräusch im Wald hören würde, würde mir mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit mal eben das Herz in die Hose rutschen, wenn nicht gar Schlimmeres. Genau dafür aber wurde diese Pfeife von den Azteken wohl hergestellt: um ihren Feinden Angst einzuflößen. Das dürfte ganz gut funktioniert haben.

When odd, skull-shaped grave items were found by archaeologists decades ago at an Aztec temple in Mexico, they were assumed to be mere toys or ornaments, and were catalogued and stored in warehouses. However, years later, experts discovered they were creepy ‘death whistles’ that made piercing noises resembling a human scream, which the ancient Aztecs may have used during ceremonies, sacrifices, or during battles to strike fear into their enemies.


(Direktlink, via reddit)

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Drohnenflug über ein verlassenes Fischerdorf in China

Das kleine Fischerdorf Houtouwan auf der chinesischen Insel Shengshan wurde in den 1990er Jahren von seinen Bewohnern verlassen. Grund dafür war die verschärfte Konkurrenzsituation mit dem nahegelegenen Shanghai, der die Inselfischerei dort nicht standhalten konnte, so das die Menschen sich woanders um Arbeit bemühen mussten.

Heute wird die Geisterstadt nur von Touristen besucht, die die Häuser mit Weinranken und leeren Gebäude sehen wollen. Der in Shanghai lebende Fotograf Joe Nafis besuchte das Gebiet letztes Jahr zusammen mit einem Kollegen. Sie brauchten fast 36 Stunden, um das Dorf zu erreichen, da es keine Fähren oder Verbindungen aus anderen Städten zu der Insel gibt. In der Stadt erkundete Nafis die Gegend zu Fuß und von oben mit seiner Drohne und das ist ziemlich beeindruckend.

https://vimeo.com/218583202
(Direktlink, via Collossal)

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Tumbleweeds „überfallen“ Stadt in Kalifornien

Bilder wie aus einem Horrorfilm der 70er Jahre. Tumbleweeds machen sich über Victorville her, einer Stadt in Kalifornien, deren Einwohner ob dessen 911 wählten.

“We’re not exactly sure how many homes are affected, but we’re estimating about 100 to 150 homes in that area,“ a Victorville spokesman told the Victorville Daily Press. “The primary goal is to clear the front of the houses, to remove the tumbleweeds in order to allow residents safe access to their homes…With the winds as strong as they are, as soon as they clear certain areas, more tumbleweeds are blowing right back in.” Not surprisingly, crews had to work overtime into the night to get rid of these thorny invaders.


(Direktlink, via BoingBoing)

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Die AfD Berlin möchte den Betreibern des Berghains die „gewerbliche Erlaubnis“ entziehen und den „Darkroom ausleuchten“

Ja, ich bemühe mich schon länger und auch wirklich, hier nicht über jedes Stöckchen der AfD zu springen, weshalb ich in den letzten Monaten auch gefühlt 634 davon unkommentiert ausgelassen habe. Man muss sich ja nicht über jegliche Hirn- und Verbalfaltulenz dieser Nullnummern schreiben. Ist richtig und auch wichtig.

[Update] Alles schon wieder vorbei.

Aber: wenn diese Knetbirnen der Berliner Clublandschaft einen Rahmen nach ihrem offenbar verklemmten Gutdünken zu geben gedenken, kann man darüber schon mal schreiben. Ein Teil der Berliner AfD nämlich, die gerade mal drei von 55 Abgeordneten in der Bezirksverordnetenversammlung für Friedrichshain-Kreuzberg stellt, hat dort einen Antrag abgegeben, der faktisch ein Verbot für das bisher so betriebene Berghain fordert.

Die Gründe sind wie gewohnt dümmlich und wie immer provinziell. Der Club soll demnach nur noch zwischen 22:00 – 06:00 Uhr morgens öffnen dürfen, „um einen drogenfreien Besuch“ zu ermöglichen und den „natürlichen Biorhythmus“ von Besuchern nicht zu stören.

Außerdem sollen die Darkrooms beleuchtet werden, weil die AfD es offenbar nicht will, dass Menschen auch in dunklen Clubecken ungestört knöpern können, wenn ihnen denn danach ist. Das schließlich schickt sich nicht. Gefickt wird ganz deutsch immer nur sonntags und im dunklen Schlafzimmer!!11!!!

Und Drogen soll es dadurch halt auch und sowieso keine mehr geben. Diese Art der Verbote hat ja schon immer gut funktioniert. Kennen wir ja.

Hier der entsprechende Antrag, der von der AfD an die Bezirksverordnetenversammlung Friedrichshain-Kreuzberg gestellt wurde.

Jetzt bin ich doch wieder über eines der Stöckchen gesprungen, verdammt. Es sei mir verziehen! Was wohl erst passiert, wenn denen irgendwer etwas vom ://about blank erzählt?

Oder besser: können die nicht einfach mal ihre Fresse halten?!

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Aus dem 18. Jahrhundert: ein Equivalent zum „Distracted Boyfriend“-Meme

Das „Distracted Boyfriend“-Meme ist mittlerweile mehr als durch, aber ganz offensichtlich in seinem eigentlichen Ursprung deutlich älter als angenommen. Ähnliches gab es so schon im 18. Jahrhundert, wie Twitter-User Elxganza jetzt entdeckt hat.

The original distracted boyfriend meme is a 1761 painting by English artist Joshua Reynolds. It depicts his friend and actor, David Garrick, caught between two women who are supposed to symbolize Comedy and Tragedy. The Tate Modern, where the painting is on display, calls this piece „one of the most important of his entire career.“

https://twitter.com/ELXGANZA/status/985872179005984769
(via Mashable)

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Gevatter Tod am Meer

Ein auf den ersten Blick stranger Insta-Account von The Swim Reaper, der einen durchaus ernsten Hintergrund hat. Ins Netz gebracht und befüllt wird der Account von der Organisation Water Safety New Zealand. Er versucht auf diese Art und Weise, junge Menschen vom gefährlichen Verhalten am Wasser und im Wasser abzubringen.

Just lovin life. lol. Nah, jokes. Lookin to reap some peeps this summer. If ur gonna make dumb decisions in the water, I’ll be waiting. Holla!


(via Danke, Benjamin!)

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VT 18.16, der ICE der DDR

(Foto: Andreas Steinhoff)

Kurzer Beitrag vom rbb über den letzten rollfähigen VT 18.16, einem dieselhydraulischen Schnelltriebzug der ehemaligen Deutschen Reichsbahn, mit dem ich selber nie gefahren bin. Andere hingegen schon.


Die VT 18.16 waren hochwertige Züge, die insbesondere für den internationalen Einsatz vorgesehen waren. Die infragekommenden Strecken waren nicht durchgehend elektrifiziert, zusätzlich hatten sich im europäischen Netz vier Bahnstromsysteme herausgebildet und betriebsfeste Mehrsystemfahrzeuge standen erst am Anfang der Entwicklung. Wie viele andere Bahnverwaltungen zur selben Zeit entschied sich die Deutsche Reichsbahn deshalb für die Beschaffung von Dieseltriebzügen. Sie wurden ab 1963 vom VEB Waggonbau Görlitz gebaut. Die Baumustereinheit war mit zwei 900-PS-Motoren ausgestattet und für 160 km/h zugelassen; daher stammt die Bezeichnung VT (für Verbrennungstriebwagen), 18 (für 1800 PS) und 16 (für 160 km/h). Die Serientriebwagen erhielten Motoren mit 1000 PS. Der Baumusterzug war mit den anderen Zügen nicht kuppelbar und wurde 1977 ausgemustert. Neben acht Triebzügen wurden sechs Zusatzmittelwagen (VMe) und zwei Reservetriebwagen (VTa 09 /10, später 175 017 + 019) gebaut.

[…]

Die SVT 18.16 verkehrten auf folgenden Strecken:

• Berlinaren: Berlin – Malmö (mit der Seestrecke Sassnitz–Trelleborg)
• Karlex: Berlin – Karlsbad
• Karola: Leipzig – Karlsbad
• Neptun: Berlin – Kopenhagen (mit der Seestrecke Warnemünde–Gedser)
• Vindobona: Berlin – Prag – Wien
• Berlin – Bautzen, der sogenannte „Sorbenexpress“

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