Ich weiß nicht warum, aber es ist auf irgendeine Weise sehr beruhigend, Wassertürmen beim Umfallen zuzusehen. Sie erinnern dabei an Betrunkene und plonken und dutzen dazu noch ganz wunderbar. Irgendwem ging es da wohl ähnlich wie mir, so dass es davon eine ganze Compilation gibt. Plonk.
Der asiatische Vater in der Kita, von dem alle dachten, dass er kein Deutsch versteht, ist übrigens Deutscher und hat einfach keinen Bock mit jemandem zu reden.
Ich hatte hier gestern für zwei Minuten ein Video im Blog, das vorgab, eine Ratte dabei zu zeigen, wie sie duscht, als wäre sie ein Mensch. Eine Minute nachdem der Beitrag hier online ging, bekam ich eine Mail, die mir kurz und deutlich nachvollziehbar erklärte, warum jene angebliche Ratte das Duschen an sich gar nicht so geil finden würde – und warum das dort Gezeigte Tierquälerei sein könnte. Die Mail überzeugte mich, ich löschte den Beitrag kurz darauf, was ich wirklich sehr selten tue. Aber in dem Fall fand ich genau das richtig.
Ausgerechnet bei 9Gag erklärte dann wer, dass jene Ratte gar keine sei, sondern das es sich dabei um eine Pakarana handeln würde. Dennoch: auch Pakaranas nutzen nie freiwillig Schaum zum Duschen. Aber sie schubbern sich gerne und ausführlich. Und dann hat da halt wer Seife auf das Pakarana getan, so dass es aussieht, als würde der Nager, der mit den Capybaras verwandt ist, duschen wie ein Mensch. Die Idee funktionierte, das Video ging auf wirklich allen Kanälen viral. Aber es zeigt halt keine Ratte. Und wahrscheinlich auch keine Pakarana, die sich in ihrem Fell wohlfühlt.
Hier nun ein Video einer Pakarana, das tierschutzrechtlich sicher auch streitbar ist. Aber immerhin wurde das Fellgetier nicht mit Seife überhäuft. Bitte danke.
Ich liebe es, wenn sich Farbschichten übereinanderlegen, ineinander verlaufen und am Ende etwas Knallbuntes dabei heraus kommt. So wie bei Nicky James Burch, die auf der Basis von Acrylfarben ziemlich psychedelische Unikate schafft. Etwas verschwenderisch vielleicht, aber optisch halt auch sehr geil.
Audi Zeitgeist Projects begibt sich auf die Spuren von Die Sinfonie der Großstadt und lässt live Bilder der Hauptstadt von mehr als interessanten Musikern untermalen: Symphony of Now.
Im abendfüllenden Spielfilm Symphony of Now entfalten sich unter der Leitung von Regisseur Johannes Schaff urbane Panoramen, persönliche Chiffren und nächtliche Geschichten. Berliner Momente werden für ein Kaleidoskop des nächtlichen Berlins in Fragmente zerlegt, die diesem Moment der Metropole eine filmische Hommage verleihen. Das klangliche Rückgrat bildet eine von Frank Wiedemann kuratierte Partitur mit Berliner Musikern aus verschiedenen Epochen.
Mit dabei:
• Frank Wiedemann
• Samon Kawamura
• Alex.Do
• Gudrun Gut
• Thomas Fehlmann
• Modeselektor
• Hans-Joachim Roedelius
Alle teilnehmenden Musiker führen die Filmmusik bei der Uraufführung am 14. Februar 2018 gemeinsam live in Berlin auf. Weitere Premiere-Vorführungen werden am 15. & 16. Februar 2018 angeboten, am gleichen geheimen Ort der Uraufführung. Für den 15. & 16. Februar habe ich hier jetzt 3×2 Karten zur Verlosung.
Wer diese haben will, kommentiert einfach bis zum 08.02., 18:00 Uhr unter Angabe einer gültigen Email-Adresse. Sollten das mehr als drei tun, entscheidet wie immer Random.org darüber, wer sich Symphony of Now ansehen und anhören kann.
Hier scheint gerade ein wenig Sonne, von der es in den letzten Tagen nun wirklich viel zu wenig gab. Ich kam mir schon vor wie in einem Witz, der den ewigen Regen in Hamburg irgendwie lustig und damit erträglich machen will. Gar nicht mal so lustig.
Ich höre hier seit ein paar Tagen diesen souligen House-Mix, der mit Sonne noch sehr viel besser als im Grau funktioniert. Und weil Sonne und House in Kombination ziemlich gute Laune machen, pack ich den hier mal rein. Gute Laune kann man ja immer mal gebrauchen.
Mal was anderes, dessen Ausgang durchaus interessant sein könnte: Der Schweizer Graffiti-Künstler Adrian Falkner, bekannt unter dem Künstlernamen Smash 137, hat aktuell den US-Autokonzern General Motors verklagt. Der Autobauer habe ohne seine Zustimmung eines seiner Bilder zu Werbezwecken benutzt. Falkner verlangt finanzielle Genugtuung.
Im Jahr 2014 besprühte Falkner in Detroit eine Wand auf dem Dach einer Parkgarage. General Motors hat für eine Kampagne im Jahr 2016 einen Cadillac vor dem Motiv geparkt und mit einer Fotografie davon für ein Auto geworben. Das missfällt Falkner, der nicht um Einwilligung gebeten wurde. Er wirft General Motors vor, seine Kunst „ausgebeutet“ und seinen Ruf beschädigt zu haben.
Falkner fordert Schadensersatz. General Motors habe die Kunst des Schweizers dazu benutzt, ein junges, urbanes und cooles Image zu kreieren, heisst es. Ausserdem hätte es dazu gedient, den Absatz des 314 PS starken Boliden zu beflügeln. Denn die Werbung lief nicht nur im Netz. Die Kampagne wurde auch von autorisierten Cadillac-Händlern weiterverbreitet.
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