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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Max Richters achtstündiges Schlaflied „Sleep“ im Stream

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Max Richter, der immer auf den Pfaden zwischen Klassik, Moderne und Elektronik wandelt, hat zu Beginn des Monats ein achtstündiges, episches „Schlaflied“ in Form eines Albums bei Deutsche Grammophon veröffentlich: Sleep. Auf diesem kreiert der britische Komponist mit Klavier, Streichquintett, Elektronik und Gesang eine sphärische Stimmung, die im besten Fall bis ins Unterbewusstsein vordringt. Für mich ganz, ganz großes Ambient-Kino. Das durchgängig laufende Album unterteilt sich in 31. Tracks, die zusammen eben über 8 Stunden lang sind.

BBC Radio hat das komplette Album jetzt noch für 26 Tage im Komplett-Stream. Wunderbar!

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An all-night world premiere performance of Max Richter’s eight-hour epic ‚Sleep‘, live from Wellcome Collection’s Reading Room in London.

In the longest single continuous piece of music ever broadcast live on the BBC, Max Richter is joined by soprano Grace Davidson plus five string players, and an audience who are encouraged to lie on beds and sleep through the performance. Forming the centrepiece of Radio 3’s ‚Why Music?‘ weekend, this ‚lullaby for a frenetic world‘ seeks to explore the relationship between music and the subconscious mind: instead of than giving the piece full concentration, listeners are encouraged to experience it in a state of sleep. The musicians play in shifts, themselves taking sleep breaks during the course of the piece.

Grace Davidson (soprano)
Steve Morris and Natalia Bonner (violins)
Reiad Chibah (viola)
Ian Burdge and Chris Worsey (cellos)
Chris Ekers (sound design)
Max Richter (piano, keyboards and electronics)

‚Sleep‘ was composed in consultation with American neuroscientist David Eagleman. In Max Richter’s words, ‚I think of Sleep as an experiment into how music and the mind can interact in this other state of consciousness, one we all spend decades of our lives completely immersed in, but which is so far rather poorly understood. I consulted with David Eagleman on how music can relate to the sleep state and have incorporated our conversations in the compositional process of the work‘.

(via Sixtus)

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„Du Hurensohn“ – bitte ruf nicht bei meinen Eltern an

Fanpost ist ja immer so eine Sache. Ich bekomme manchmal welche per Post. Mit einer CD, Keksen, Wein und manchmal kommt auch eine Flasche Schnaps. Darüber freue ich mich dann sehr. Die, die hin und wieder anonym in meinen digitalen Postfächern landet, ist mitunter weniger freundlich, aber das ist okay – man kann ja nicht jeden zum Freund haben.

Das Thema Tättowierungen scheint ein ganz besonders emotional beladenes zu sein, so dass die FB-Seite Tattoofrei – Es ist schön, keine Tattoos zu haben auch Leute anzieht, die dieser Meinung alles andere als tolerant gegenüberstehen und schon mal etwas unfreundlicher werden. Kommt da öfter mal vor. Manchmal auch welche, denen man sagen möchte, „Mach mal dein Facebook zu, dein Leben guckt raus!“, so wie in diesem Fall. Und bei denen kann man dann auch schon mal Mama und Papa über das rüpelhafte Verhalten ihres Schützlings informieren. Dann werden sie manchmal ganz handzahm. Die Kleinen.


(via Tattoofrei)

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Doku: Der wilde Osten – das letzte Jahr der DDR

Die Zeit vom Sommer 1989 bis circa 1993 zählen zu den verrücktesten und besten Jahre meines Lebens. Es waren Anfang Tage, Wochen, Monate und am Ende ein paar wenige Jahre der für mich gefühlt absoluten Freiheit und der Anarchie.

Nun jährt sich die deutsche Wiedervereinigung, von der ich als Kind nicht mal zu träumen wagte, zum 25. Mal. Heute denke ich, ich hätte manches, gerade in den ersten Jahren, lieber ganz anders gehabt – wir hätten einen ganz eigenen Weg gehen können, wenn die damals Wahlberechtigten nicht primär an das Geld gedacht hätten, mit dem gerade die Konservativen aus dem Westen kräftig gewunken hat.

Dennoch weiß ich, dass ich das Leben, das ich heute führe, zumindest ohne den Fall der Mauer niemals nicht hätte leben können. Und mir wären die verrücktesten und besten Jahre meines Leben vorenthalten geblieben. Ich schrieb in den letzten 10 Jahren hier des Öfteren darüber.

Das ZDF bringt am Abend des 3. Oktobers die Doku: Der wilde Osten – das letzte Jahr der DDR. Auf ZDFinfo lief diese heute schon in zwei Teilen und steht dort in der Mediathek zur Verfügung.

„Keine funktionierende Bürokratie, kein Ordnungsamt, dafür offene Grenzen: 16 Millionen DDR-Bürgern steht 1989 über Nacht die Welt offen, alles scheint möglich.

Mit dem Mauerfall am 9. November 1989 beginnt in der DDR ein Jahr zwischen Aufbruchsstimmung und Anarchie. Illegale Clubs, besetzte Wohnungen, eine überforderte Bürokratie und Medien, die erstmals offen berichten: Die Modrow-Regierung hat das Land nicht im Griff.

Bis in den Sommer 1990 hinein gibt es keine funktionierende Steuerverwaltung, kein Gewerbeamt. Die öffentliche Verwaltung liegt danieder. Betriebe werden ohne Genehmigung gegründet, so manches bestehende Kombinat besetzt. Die Kombinatsdirektoren werden kurzerhand vor die Tür gesetzt.

Doch die fröhliche Anarchie hat ihre Schattenseiten. Bald marodieren gewiefte Abzocker aus dem Westen durchs Land. Sie verkaufen den Ostdeutschen unnötige Versicherungen, überteuerten Ramsch oder fordern in erpresserischer Manier gleich ganze Häuser oder Grundstücke zurück. Dann machen die ersten Großbetriebe dicht. Zwischen 1989 und 1991 verlieren mehr als zweieinhalb Millionen Menschen ihre Arbeit.

Was euphorisch begann, schlägt in Frust um – und beglückt bis heute nicht jeden. Ein Rückblick auf das letzte Jahr der DDR: Was hätte anders laufen können?“

Teil 1: Aufbruch und Anarchie in der Wendezeit.


(Direktlink)

Teil 2: Konsumrausch und Abzocke in der Wendezeit.


(Direktlink)

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Gelka feat. Phoenix Pearle – White Lights Mixtape

Die beiden Budapester von Gelka haben sich für ihr neustes Mixtape mit Phoenix Pearle eine Verstärkung an die Regler geholt, die das alles kein bisschen schlechter macht. Die Qualität der hierfür selektierten und gemixten Downbeattracks ist wie immer ausgesprochen hoch. So rund und in sich homogen sollten Downbeat-Mixe immer klingen.

Eigentlich sind derartige Mixe eher etwas für Sonntag, aber wir haben schließlich Herbst, ich sitze hier mit Pulli und heißem Tee, da kann man akustisch auch schon mal einen Dienstagabend versonntagen.


(Direktlink)

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Verwendungszweck: Waffenfähiges Plutonium

Ich ging seit Jahren davon aus, dass kein Mensch der Welt Kontoauszüge tatsächlich auch lesen würde, weshalb ich gerne schon mal „Mit freundlichem Mittelfinger!“, „Deine Mudder!“, oder „Ihr Flitzpiepen!“ in die Verwendungsnachweise tippelte, wenn ich an ganz unliebsame Menschen überweisen musste, was ja schon mal vorkommen kann – Ihr kennt das. Jetzt freu ich mich gerade ein bisschen, das doch die Chance besteht, dass der ein oder andere meine lieblichen Nachrichten im Verwenungszweck gelesen haben könnte. Wenn das hier kein Fake ist.

http://twitter.com/Z4PP3D/status/648864705616982018
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[Sponsored Post] „It Was All A Stream“ mit Palina Rojinski: Folge 1 (Beatsteaks)

Jetzt, wo das Musikfernsehen endgültig gestorben zu sein scheint, ziehen die dort einst gezeigten Inhalte halt ins Netz. Da bietet es sich an, eine Show, so ähnlich, wie wir sie noch von früher™ kennen, auf YouTube zu fahren. Dachten sich wohl auch Deezer und DOJO, die mit IT WAS ALL A STREAM jetzt genau eine solche Show, die von Palina Rojinski und Rufi moderiert wird, ins Netz bringen. „Musikfernsehen ist tot! Deshalb ziehen wir jetzt ins Internet.“

Ich persönlich mag Palina Rojinski seit einer Sendung, für die sie ohne Geld und ziemlich offline mal durch Island reiste, wenn ich das richtig in Erinnerung habe. Außerdem hat sie während ihres Sets auf der Aftershow-Party des Lollapaloozas in Berlin Rudi und meine Große so eingefangen, dass die beiden ewig nicht nach Hause wollten, aber das ist eine andere Geschichte.

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IT WAS ALL A STREAM ist ein Musikmagazin für die Generation Selfie-Stick, was manche der Alten wieder zum Meckern bringen dürfte. So schnell, so bunt, so Emoji. Wenn es die Jüngeren und nicht nur die anspricht, geht die Idee am Ende auf. Darüber entscheiden werden letztendlich die Zuschauer. Wir erinnern uns daran, wie Mutti damals geschimpft hat, wenn sie programmbedingt mit uns MTV oder Viva schauen musste.

Alle 14 Tage wird es auf YouTube eine neue Episode von IWAAS geben, die sich 10-15 Minuten lang thematisch mit durch die Klaviatur der Promi-News, Social Media Stalkings und andere Kategorien wie eben Musik spielen wird. Ich werde nicht nur aus beruflichen Gründen hin und wieder reinsehen.

Als Gast für die erste Folge hat man sich die Kumpeltüpen von den Chicken Nuggets Beatsteaks eingeladen. Und Bier. Eine ziemlich sichere Bank.


(Direktlink)

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