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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Deutschlandradio Kultur im Gespräch mit Musikliebhaber, Sammler und Labelmacher Richard Weize

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Richard Weize ist einer der renommiertesten deutschen Musikkenner und Betreiber des Musiklabels Bear Family Records, das sich vor allem mit aufwändigen Wiederveröffent-lichungen und Neuveröffentlichungen von Raritäten aus dem Bereich des Country, Rockabilly und des deutschen Schlagers einen Namen gemacht hat.“

Unabhängig vom Sound, den Weize so liebt, ist er ein echter Musiknerd und ein ewig Suchender, der schon sehr oft fündig wurde.

Deutschlandradio Kultur hat ein höchst hörenswertes Feature mit dem jetzt schon 75-Jährigen.

Seit 40 Jahren veröffentlicht Richard Weize mit seinem Plattenlabel Bear Family Records einzigartige Editionen. Warum aber nennt er sich einen „bekloppten Musiksammler“? Wir haben den Labelchef in der Sendung „Im Gespräch“ gefragt.

Seine Erkennungsmerkmale: graue Haare zum Pferdeschwanz gebunden, blaue Latzhose, aus deren Tasche ein Plüschbärchen herausschaut – Richard Weize ist auch mit nunmehr 70 Jahren seinem Outfit treu geblieben.

Der leidenschaftliche Plattensammler und Gründer des legendären Labels Bear Family Records gräbt seit 40 Jahren in den Archiven der großen Plattenfirmen nach Raritäten und verschmähter Musik. Seine perfekt editierten Boxen sind Kult und reichen von Country über Rock bis zu Schlagereditionen. Nun hört Richard Weize auf.

Warum nennt er sich „bekloppter Musiksammler“? Wer interessiert sich für seine einzigartigen CD-Editionen? Hat er selber noch Zeit, Musik zu hören? Das möchte Katrin Heise von Richard Weize wissen.

[audio:http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2015/09/28/drk_20150928_0907_ebf9f04a.mp3]
(Direktlink)

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Atombunker am Stadtrand von Berlin zu vermieten

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In Gosen-Neu Zittau bei Berlin kann man sich jetzt einen alten Atombunker mieten. 40
Zimmer auf 1.000 m² zu 2000 EUR Miete. Gebaut wurde der 1988 als Ausweichführungsstelle des Ministers für Staatssicherheit. Ich weiß jetzt nicht genau, für wen genau das was sein könnte – räumlich taugt der als Club zum Beispiel so gar nicht. Vielleicht hat ja irgendwer eine passende Idee.

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OBJEKTBESCHREIBUNG
Länge: 35,90m ; Breite: 38,40m ; Höhe: 3,10m ; Erdüberdeckung 2,00m ;
Der Bunker ist komplett geplündert und in einem erbärmlichen Zustand. Alle Anlagen sind demoliert oder abmontiert. Es besteht ausschließlich die bauliche Hülle.

In der Anlage finden Sie einen Grundriss des Bunkers.

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(via Nina Hagen)

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Wo Flüchtlingskinder auf ihren Wegen schlafen

Meine Kleine ist jetzt sieben. Viele der von Magnus Wennman (Instagram, Twitter, Facebook) im letzten Jahr fotografierten Kinder sind jünger. Er hat sie auf ihren mitunter beschwerlichen Wegen fotografiert. Irgendwann, irgendwo zwischen dem Tag ihrer Flucht und dem Ende derselbigen, das es nicht nur für diese irgendwann aber hoffentlich alsbald geben wird. Denn es sind weiterhin jeden Tag an allen diesen Orten Kinder unterwegs, die nicht nur einen Platz zum Schlafen brauchen. Und den nicht auf irgendeinem Bordstein, nicht irgendwo auf der Straße, nicht irgendwo im Wald.

Für Aftonbladet hat er die Geschichten aufgeschrieben: Where the children sleep. Eher nicht die Geschichten der Bilder, eher die Geschichten all dieser Kinder.

Magnus Wennman, winner of two World Press Photo Awards and fourfold winner of Sweden’s Photographer of the Year Award, has met refugees in countless refugee camps and on their journeys through Europe this year. The story of when the night comes is a living narrative with no given ending.

Der Instagram-Account von Magnus Wennman zeigt, dass er des Öf­te­ren dort fotografiert, wo das gesellschaftliche Auge ganz gerne wegzugucken pflegt.
(via Johnny)

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Wie Claire Danes das Berghain erlebt haben will

Claire Danes, die für Dreharbeiten für „Homeland“ gerade in Berlin war, erzählt bei Ellen DeGeneres, dass sie im Berghain gewesen sei, was sie offensichtlich urst beeindruckt hat. Jetzt liebt sie Techno, auch wenn der hierfür gespielte so gar nichts mit dem aus Berlin zu hat, wie sie richtig bemerkt.

„Es gibt da diesen unglaublichen Club namens Berghain“, erzählt Danes, und weiter, dass sie mit einem Typen da war, der den Besitzer kannte und sie durch die Hintertür hineinschmuggelte („Awesome!“). Einen Tipp für alle, die sich als nicht-prominente Clubgänger in der Schlange einreihen müssen, hat sie auch parat: „Man muss an einem Sonntag gehen!“

[…]

Fasziniert schildert die Hollywood-Schauspielerin, dass das Berghain vier Tage am Stück geöffnet ist, die Clubgäste freitags kommen und am Montag von der Tanzfläche zur Arbeit gehen. Die Moderatorin Ellen DeGeneres kann es gar nicht glauben. „Die Leute tanzen tagsüber? In einem Club?“

[…]

Das letzte Mal war Danes übrigens am Fetisch-Wochenende im Berghain, da hätten alle „ganz in schwarzem Leder oder nackt getanzt“. DeGeneres ist fassungslos: „Komplett nackt? Das ist ja ekelhaft!“ Ach was, es gebe genügend Platz zum Ausweichen, erklärt Danes, immerhin sei ja oben noch dieser Raum, in dem „Disco und HipHop läuft“. „Und dann gab es da diesen Eiscreme-Stand. Amazing!“
(Berliner Zeitung)

Und dann tanzt sie. So wie man halt im Berghain tanzt, wie sie sagt. Ich weiß es nicht – ich war ewig nicht mehr da. Vielleicht ganz gut so.

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