Zum Inhalt springen

Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Theater im Stau

In Slovenien fahren die Leute vom Mini-Theater mit einem kleinen Kombi durch Staus und spielen hinten raus kleines Theater, wohl auch um für ihr Theater zu werben. Nicht nur für Kinder ein Spaß, sondern auch für jene, die einfach mal 10 Minuten nicht aufs Smartphone gucken wollen, weshalb einige ein Stau heute ja gar nicht mehr so schlimm finden.

The Trunk Theater is an invention of a Slovenian theater called Mini Teater. It demonstrates a true power of theater as it amuses people when being least amused – stuck in traffic jams.


(Direktlink, via Swiss Miss)

Einen Kommentar hinterlassen

Wetter in einer Box

TEMPESCOPE-02-1

Ken Kawamoto hat mit Tempescope eine kleine transparente Box entwickelt, die im Inneren die vorhergesagten klimatischen Bedingungen der echten Welt erzeugt. Ist also vorhergesagt, dass es Regen geben wird, erzeugt Tempescope Regen, bei Nebel Nebel und wenn es draußen gewittern soll, blitzt es in dieser kleinen Kiste. Nur Sonne fehlt weitestgehend. Also eher was für die Herbstliebhaber, zu denen ich mich nun so gar nicht zählen würde.

Kawamoto stellt Tempescope hier Open Source zur Verfügung, die Indiegogo-Kampagne, um das Dingen in die Stuben dieser Welt zu bringen, startet diese Woche.


(Direktlink, via BoingBoing)

Einen Kommentar hinterlassen

Blutmond, gif’d

Ich habe heute deutlich mehr versuchte Fotos des Himmelsphänomens gesehen als mir lieb war, zumal die meisten Smartphone-Aufnahmen schlichtweg völlig überflüssig waren und es auch immer noch sind. Einen roten Punkt auf ein schwarzes Papier kann ich schöner malen. So.

Am Ende zeigt dieses GIF alles, was man gesehen haben muss. So ist schön.


(via this isn’t happiness)

3 Kommentare

Doku: Die letzte Fahrt eines russischen Eisenbahnraketenkomplexes

Ich hatte bis gestern keine Ahnung davon, dass die damalige UdSSR währen der 80er Jahre Atomraketen in Zügen durchs Land fuhr, die von diesen Zügen hätten jederzeit gestartet werden können, sogenannte Eisenbahnraketenkomplexe, deren letzter erst 2005 verschrottet wurde.

Der militärische Eisenbahnraketenkomplex (russisch Боевой железнодорожный ракетный комплекс) war ein von der Sowjetunion in den frühen 1980er Jahren in Dienst gestellter Zug, welcher mit Interkontinentalraketen vom Typ RT-23 bewaffnet war. Gegenüber festen Silos hatten die Zugeinheiten den Vorteil, dass der Gegner nicht genau wissen konnte, wo sich diese gerade befanden.[1] Aus dem Weltall waren sie kaum von Kühlzügen zu unterscheiden.

Von außen ähnelten die Züge seinerzeit üblichen Maschinenkühlzügen. Eine Zugeinheit bestand aus drei achtachsigen Wagen, davon einer mit jeweils einer einzelnen Rakete, einem Kommandowagen, außerdem einem Wagen für das Personal in Reisezugwagenbauart und mehreren Diesellokomotiven. Die Eisenbahnraketenkomplexe konnten, außer auf Brücken, überall dort ihre Raketen starten, wo sie nicht durch Fahrleitungsaufhängungspunkte, Tunnel oder Ähnliches gestört wurden; das waren zu ihrer Einsatzzeit etwa 145.000 km Streckennetz. Zwischen zwei Masten konnte die unter Spannung stehende Fahrleitung durch nach oben und zur Seite schwenkbare Hydraulikstempel zur Seite gedrückt werden. Um die Standsicherheit beim Aufrichten des Startcontainers zu gewährleisten, verfügten die Silowagen über hydraulisch ausfahrbare Stützen.

1990 befanden sich noch sechs dieser Züge im Einsatz, aufgrund des schließlich nicht in Kraft getretenen Abkommens START II zwischen den USA und Russland wurden diese verschrottet. 2005 wurde der letzte Zug aus dem Verkehr genommen und 2007 die letzte dazugehörige RT-23 vernichtet.
(Wikipedia)

Diese Doku zeigt einen der Züge auf seiner letzten Fahrt und gibt jede Menge Hintergrundinfos zu den russischen Eisenbahnraketenkomplexen.


(Direktlink | Danke, Nilli!)

2 Kommentare

Wenn aus einem Baum von Hand ein Hocker wird: Greenwood

Superschönes Handwerksvideo von Adam Newport-Berra, das zeigt wie Tom Bonamici und Derek Lasher traditionell mit ihren Händen aus einem Baum einen Hocker machen. Vermutlich machen sie mehrere Hocker aus so einem Baum.

Beeindruckend daran sind nicht nur die handwerklichen Fähigkeiten der beiden, sondern auch die ganz besonders unaufgeregte filmische Umsetzung, die neben den Bildern auch die Atmosphäre des Waldes zu vermitteln weiß. Eigentlich sind 17 Minuten und für solch ein Video deutlich zu lange, aber hier fallen sie gar nicht auf.


(Direktlink, via Cabin Porn)

4 Kommentare

Schreibtisch mit Bett: Nap Desk

Montags. Der allwöchentliche Hangover zieht sich mindestens bis in den Abend hinein, die Stunden im Büro können da schon mal quälend sein. Dachte sich wohl auch die griechische Design-Bude Studio NL und hat wohl einen Schreibtisch entwickelt, der mit einer Schlaffläche ins Büro kommt.

Na dann Sweet Dreams auch im Büro. Ab Dienstag wird dann wieder am Tisch gesessen.

A Greek design company called Studio NL has designed a desk that is made for taking naps at work. The desk is called the Nap Desk and when closed up it looks like a normal desk. You can fold the side down to give you a sleeping platform and then drop the end open a bit for more room. Tall folks need not apply.


(via Willy)

3 Kommentare

Mix: Kraak & Stöher – Oben im Dach

Letzte Nacht in Berlin Prenzlberg, 2tes Hinterhaus, kleine Einzimmer-Dachgeschosswohnung. Die PA hat man schon im 1. Hof knallen hören, ungefähr 371 Nachbarn dürften was von ihr gehabt haben. Im Hausflur dann ganz unten schon die Musik von ganz oben, wo praktischerweise die Wohnungstür offen stand. Da drin: ungefähr 50 und mehr Menschen, die tranken, rauchten, lachten, tanzten und all das. Ungefähr 47°C und eine Feinstaubbelastung, für die sie sämtliche VW-Werke umgehend gesprengt hätten. Noch bevor wir spielten, waren schon die Bullen da, weshalb später dann die Fenster mit der Ausnahme von 10 Minuten gänzlich geschlossen blieben. Der alte Dielenboden vermittelte allen Anwesenden das Gefühl, auf einem Dampfer zu sein.

Andre, der für ein paar Monate nach Südamerika geht, hatte zur Abschiedsfeier geladen und Rudi und mich gefragt, ob wir denn für diesen Anlass nicht ein wenig Musik bei ihm spielen wollen würden. Wollten wir. Dabei gab es kaum wirklich Neues und wenig bisher Ungehörtes – ein bisschen so unsere Best of Summer 2015. War geil. Vor uns gab es Drum n Bass von Tasmo, nach uns dann Schlachtrufe BRD. Ganz Berlin.



(Direktlink)

6 Kommentare