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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Mit einer Drohne über Tschernobyl: Postcards from Pripyat

Riesige Idee, für deren Umsetzung Danny Cooke nicht nur aber auch eine Drohne über das Gebiet von Tschernobyl gelenkt hat und mit dieser dort wohl einzigartige Aufnahmen gemacht haben dürfte.

Chernobyl is one of the most interesting and dangerous places I’ve been. The nuclear disaster, which happened in 1986 (the year after I was born), had and effect on so many people, including my family when we lived in Italy. I can’t imagine how terrifying it would have been for the hundreds of thousands of locals who evacuated.
During my stay, I met so many amazing people, one of which was my guide Yevgein, also known as a ‚Stalker‘. We spent the week together exploring Chernobyl and the nearby abandoned city of Prypiat. There was something serene, yet highly disturbing about this place. Time has stood still and there are memories of past happenings floating around us.


(Direktlink | Danke, Joshua!)

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Hörtest: MP3s vs. unkomprimierte Musik

Tidal ist ein Streamingdienst, der sich anschickt, Musik in CD-Qualität ins Netz zu streamen. Vermeintlich also unkomprimiert. Dafür gibt es auch in hiesigen Gefilden einen einen Anbieter, der sich WiMP nennt. Dienste also, die Musik in besserer Qualität als Spotify, Rdio und Co ins Netz packen wollen. Dass das den Kids, die sich auch mit YouTube und dem wenig besseren zufrieden geben, komplett am Arsch vorbeigeht, sei da mal egal.

Es gibt ja immer noch jene, die immer mokieren, dass ein 320er MP3 nicht an Flac rankommen würde und überhaupt alles, was nicht Vinyl oder mindestens Wave wäre, klanglich ablaufen kann.

Endlich macht es mal einer und gibt Butter auf die Fische: Dann machen wir doch alle jetzt mal diesen Test, den eben Tidal anbietet, um sich der Vorzüge von nicht komprimierter Musik bewusst zu werden.

Ich habe das über eine semi-gute Creative-Station getan. Mit Bass und zwei Hochtönern. Kann sein, dass das über die von mir immer benutzten Kopfhörer anders ausgesehen hätte. Aber immerhin habe ich es auf 3 von 5 geschafft. Und dabei ist nicht mal klar, wie qualitativ hochwertig das zum Test angebotene MP3 tatsächlich ist.

Aber testet mal selbst, ob euch die vermeintlich bessere Qualität in etwa das doppelte an Geld wie z.B. Spotify wert wäre. Mir nicht. Und ich habe nicht mal Spotify und finde Streamingdienste für Musik auch generell eher so naja. Aber darum soll es ja gar nicht gehen.

Und jetzt kommt mir nicht alle mit: „Ich habe es immer gewusst, ich habe fünf von fünf!“ Den meisten von euch werde ich dann kein Wort glauben. So.

Immerhin war ich damit besser als die Tester von Das Filter, die zweifelsohne den Klang Musik nicht weniger lieben als meine Wenigkeit und trotzdem glatte fünf Mal daneben lagen.

Das kann natürlich die unterschiedlichsten Gründe haben. Prüfungsdruck (ha!), die falschen Tracks (haha) oder einfach Beschiss (haha, nee, buuuh!). Oder es bedeutet einfach, dass unsere Ohren auf solche Unterschiede mittlerweile nicht mehr reagieren, zumindest dann, wenn man nicht darauf vorbereitet ist und weiß, ein kulturbeflissenes Statement zu den Vorzügen von analogen Signalwegen im Allgemeinen, dem Vinyl im Besonderen und der generellen Skepsis gegenüber dem Digitalen abgeben zu müssen. Oder es heißt, dass die Unterschiede nie wirklich relevant waren und heut schon sowieso nicht mehr sind.

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Malen mit Tropfen

Der Künstler Bruce Riley malt auf eher ungewöhnliche Weise. Sehr, sehr bunt und im Ergebnis ziemlich psychedelisch.

Chicago-based artist Bruce Riley fills canvases with abstract organic forms made from layer after layer of dripped paint and poured resin. While looking at images of his work online, it’s difficult to grasp the depth and scale of each piece which can be penetrated by light from multiple angles, casting shadows deep into the artwork. Riley works using a number of experimental techniques, frequently incorporating mistakes and unexpected occurrences into the thick paintings that appear almost sculptural in nature.


(Direktlink, via Colossal)

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