Zwei aktuelle Meldungen. Zum einen berichtet die Süddeutsche:
Zum anderen die Tagesschau:
3 Kommentare -->
Zum Inhalt springenZwei aktuelle Meldungen. Zum einen berichtet die Süddeutsche:
Zum anderen die Tagesschau:
3 Kommentare Ich las gerade meinem Kind ein Buch vor, in dem eine Hummel eine kleine Hexe auf dem Netz einer Spinne rettete. „Kuhles Ding, so eine Hummel“, dachten wir beide. Der kleinen Hexe geht es gut und sie feierte gemeinsam mit der Hummel in den Sonnenuntergang.
Nun sehe ich dieses Video, in dem eine Hummel eine andere Hummel vor dem eventuellen Spinnentod bewahrt. Mit einem Stich, locker aus der Hüfte. Kuhles Ding, so eine Hummel.
(Direktlink, via Devour)
Bei mir geht das mit den mir liebsten Tieren so:
1.) Große Pandas
2.) Faultiere
3.) Manatees
Manatees werden in diesem Kontext total unterrepräsentiert, kaum einer spricht über sie, dabei sind die total super.
Der Künstler Joel Micah Harris allerdings mag Manatees offenbar auch sehr gern und malt sie deshalb (wohl zu Recht) in Superheldenkostümen. Genau da nämlich gehören die auch rein.
Das Beste aber ist: Harris lässt die Superhelden-Rundschwanzseekühe auch auf T-Shirts drucken, in diese ich mich eben ein kleines bisschen verliebt habe.

(via BoingBoing)
Ich höre seit Tagen mal wieder ganz viel Kettcar, da trifft es sich gut, dass Marcus Wiebusch gerade jetzt eine Crowdfundingkampagne startet um den Song „Der Tag wird kommen“ in einem Kurzfilm auch bebildern zu können. Ich persönlich finde das Video, dass bisher rein auf Text passiert ja auch so schon ganz schön eindringlich, aber es ist ja nicht mein Lied.
Gebraucht werden 30.000 Öken, um den Kurzfilm so umsetzen zu können, wie Wiebusch und Co sich das bisher ausgemalt haben. Hier geht zum Startnext-Projekt. Ich mach mich da schon mal zu Fan.
Klar, es geht ums Geld. Oder besser: Es geht darum, das aus einem Song namens „Der Tag wird kommen“ ein 7-minütiger Kurzfilm wird, der in aufwendigen Bildern, und Einstellungen das narrative Element des Songtextes aufgreift und den Song bebildert. Und das kostet Geld.
Dieses Projekt ist keine Videoclip-Produktion, sondern ähnelt – was Aufwand, Bildtechnik, Cast und Crew anbelangt – eher einer Filmproduktion. Zu diesem Zweck soll eine 12-köpfige Film-Crew und ein 8-köpfiger Schauspieler-Cast zusammengestellt werden, welche an diversen Drehorten den Kurzfilm realisieren.
Erreichen wir das Ziel nicht, bekommt jeder sein Geld zurück und es wird nicht gedreht.
Sollten wir das Ziel erreichen, fangen wir an zu drehen. Es gibt keinen Konzern, keine Organisation, kein Gremium, keine staatliche Stelle, kein Ausschuss, der bzw. die das Geld gibt.Und das ist das bemerkenswert schöne am Crowdfunding. Es ist ein demokratischer Vorgang, bei dem letztlich ihr entscheidet ob gedreht wird und uns somit – wenn das Ziel erreicht wird- die Möglichkeit gebt, unabhängig zu arbeiten und diesen Kurzfilm zu realisieren.
(Direktlink, via Nachti)
Schönes Endlos-GIF von ORBO, der eigentlich immer ganz großartige GIFs kreiert. Und am Rande: heute vor 32 Jahren kam E.T. in die amerikanischen Kinos. Da war ja auch was mit BMX-Rädern.

(via Like Cool)

(Foto via Schland-Watch)
Es ist wieder soweit: internationales Fußballgroßereignis. Die Deutschen hängen sich wieder Fähnchen ans Auto und ziehen ihren Autoaußenspiegeln schwarz-rot-goldene Schlüpfer über, die sie sonst lieber selber und im Verborgenen tragen. Supermärkte führen ganze Abteilungen für das Merchandising der ach so bunten Band Deutschland ein und alles, was nur irgendwie in die drei Farben getaucht werden kann, muss nun daran glauben. Das nervt nicht nur ein wenig. Nicht nur mich nicht nur ein wenig.

Pünktlich zur WM taucht wieder das Fähnchenabknickerschildchen auf, dass schon vor vier und auch vor zwei Jahren für allerhand Aufregung sorgte. Jetzt brennt die Diskussion darüber wieder einmal mehr auf Twitter und auf Facebook. Claudius hat sich als Fußballfan, der ich ja nun nicht wirklich bin, der Sache mal angenommen und seine Gedanken zum Land im schwarz-rot-goldene Partypatriotismus niedergeschrieben: Schlanderia you suck.
„Ich liebe Fußball und werde die nächsten Wochen im Spagat verbringen. Freude an schickem Gebolze mit viel Nervenabrieb einerseits und gleichzeitig wissen, wie krass die Umstände drumherum in Brasilien zu Lasten der Menschen vor Ort gehen.
Und dann ist da noch diese seit 2006 wieder aufgeflammte Flaggengeschichte. Alle Jahre wieder dieselbe Diskussion, bei der mir mit Befremden begegnet wird, weil ich mich der verschwarzrotgoldung verweigere und nicht nur nationalbeflaggte Fruchtzwerge kritisiere, sondern all die Autowimpel, Außenspiegelkondome, Teutonenhüte und Schlandschminke. Als Kind der 90er bin ich nach wie vor hochallergisch auf stolz zur Brust getragene deutsche Nationalfarben.
Und ja, ich schaue die Spiele mit deutscher Beteiligung, fiebere dabei intensiv mit und freue mich über dieses bunte Team, das mittlerweile nicht nur gewinnen kann, sondern sogar Fußballästhetik liefern kann.
Die Diskussion liefert immer wieder die gleichen Argumente und ich nehme mir heraus, sie öffentlich zu erwidern.“
Was ich auch heute an dieser ganzen Debatte am interessantesten finde, sind die Kommentare, die sich aus Kritik an diesen Umständen ergeben. Das ist alles bei. Von einfachen Beleidigungen, über die Forderung Fähnchenabknicker des Landes zu verweisen, bis hin zu Aufrufen zur Körperverletzung. Das alles natürlich nur im Namen der Meinungsfreiheit und der Demokratie von ganz und gar nicht nationalistisch eingestellten Deutschtümlern. Versteht sich von selbst.
Vielleicht haben diese Aktionen auch einfach nur den Grund, Reaktionen wie diese öffentlich machen zu wollen. Vielleicht auch nicht, aber dennoch besteht genau darin ein gewisser erkenntnisschaffender Mehrwert.
Hier noch ein wieder aktueller Artikel aus dem Jahr 2012: Party-Patriotismus ist Nationalismus.
Hier ein paar Kommentare, primär zu den Abknickern:
43 Kommentare 
Ich weiß nicht, wie das bei euch gerade ist, hier hat es immer noch um die 30° Celsius. Wichtig sei dann, wusste meine Oma schon, ausreichend zu trinken. Und trinken im Sinne von trinken, nicht im Sinne von saufen. Ihr wisst schon. Wasser geht da ganz gut und bei 30° auch gerne etwas mehr. So wie bei ihr hier. Endlos.
John Overholt, Bibliothekar der Harvard University, hat dieses animierte GIF aus 10 Seiten eines Geometriebuchs von 1722 zusammengesetzt. „Plates from a 1722 geometrical treatise that attempts to explore every arrangement of square tiles bisected diagonally with black and white shading.“ Das dürfte ruhig einen Ticken schneller durchlaufen ist aber auch so durchaus interessant anzusehen.

(via BoingBoing)
In Kanada scheint man ziemlich innovativ, was die Beschaffung und den Konsum von Marihuana betrifft. So haben die mittlerweile nicht nur einen Marihuana-Automaten, sondern auch eine Bong, die es so, glaube ich, bisher nicht gegeben hat. Mit The Knockout nämlich lässt sich nicht nur ein Köpfchen rauchen, sondern auch eine Portion Bier aufs Schnellste hinterkippen. Wer mag kann das auch verbinden.
(Direktlink, via reddit)
Ein sehr schönes Projekt von Robert Rückel für das DDR Museum auf Googles Cultural Institute, welches diese doch verhältnismäßig kurze Zeitspanne auf Basis von persönlich Erlebtem zusammenfasst und mit geschichtlichen Fakten und Eckdaten untermauert. Dazu kommen allerhand Bilder und Videos zu diesem Thema, die das Internet so hergibt. Ein tolle Variante, das alles in Geschichte zu bündeln.
(via DDR Museum)