
(via Irgendwas mit Farben)
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(Direktlink, via reddit)
Kurzer Realitätsabgleich: in Dortmund haben 20 – 25 Nazis vorhin versucht, die Wahlparty im Rathaus stürmen.
Rund 25 Rechtsradikale in Begleitung von Siegfried Borchardt, Kandidat der Partei Die Rechte, wollten am Sonntagabend die Wahlparty im Dortmunder Rathaus stürmen. Die Rechten seien skandierend vor das Rathaus gezogen, sagte ein Polizeisprecher. Dort hätten sich ihnen andere Personen (unter anderem Linke und Grüne) in den Weg gestellt. Dabei sei die Situation eskaliert. Es sei zu Handgreiflichkeiten gekommen. Auch Pfefferspray sei eingesetzt worden, sagte der Sprecher.
Utz Kowalewski war vor Ort und meint, dass einige Angehörige diverser Parteien nebst der Antifa mehr zum kollektiven Schutz beigetragen hätten, als der Staatsschutz, der sich wohl schlicht und ziemlich schnell verpisst hat.
Angriff von Nazis auf das Dortmunder Rathaus: Es hat satte 20 Minuten gedauert bis Polizei da war. Die Rettungswagen waren eine Viertelstunde vorher dort. Noch schlimmer: die postierten Staatsschützer sind abgehauen, als die Nazis angegriffen haben. Gut das auf der LINKEN Wahlparty auch Antifas dabei waren, die dann mit LINKEN, Grünen, Piraten und der Partei das Rathaus verteidigt haben. Sind einige Leute verletzt worden.
Die Nazi-Humpen wurden danach dann von der Polizei nach Hause geschickt.
Währenddessen hat in Bad Belzig ein NPD-Kandidat einen Fotojournalisten vermöbeln wollen. Die AfD fährt mit 7 Prozent Vertrauensvorschuss in der grob ledernen Schulmappe nach Brüssel. Den Piraten versucht man, die „nur“ 1,4 Prozent den Antifaschisten in der Partei an die Backe kleben zu wollen. Deutschland im Europa 2014.
Ein KommentarWährend manche einfach nur ein Kreuz machen, hat Floyd offenbar etwas länger in der Wahlkabine rumgehangen und zu jeder Partei ein Statement der ganz eigenen Art hinterlassen. Sein ausgefüllter „Wahlschein, Regionalversammlung des Verbands Region Stuttgart.“
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Ein wundervolles Buchprojekt, welches der Plattenliebhaber und DJ Eilon Paz per Kickstarter zum Record Store Day im April umgesetzt hat. Auf 416 Seiten portraitiert er 130 Plattensammler, die in der ganzen Welt verteilt leben und ihrer Leidenschaft nachgehen. Mit wirklich sehr tollen Fotos und jenen Geschichten, die Plattensammler halt so zu erzählen haben. Die Idee zu diesem Buch liegt wohl in der gleichnamigen Website, die Paz seit Jahren mit Geschichten, Mixen und tollen Features über Vinyl-Nerds befüllt. Dort kann man schon mal ein paar Stunden verweilen.
Eilon Paz’s 416-page coffee-table book illuminates over 130 vinyl collectors and their collections in the most intimate of environments—their record rooms. With a foreword by the RZA, compelling photographic essays are paired with in-depth interviews to illustrate what motivates record collectors to keep digging for more records.
Readers get an up close and personal look at a variety of well-known vinyl champions as well as a glimpse into the collections of known and unknown DJs, producers, record dealers, and everyday enthusiasts. The book is divided into two main parts: the first features 250 full-page photos framed by captions and select quotes, while the second consists of 12 full-length interviews that delve deeper into collectors’ personal histories and vinyl troves.
Der Schmöker ist für $66,00 zu haben, die auf 400 Stück limitierte Sonderedition schlägt mit $170,00 zu Buche. Ein gar wunderschönes Geschenk.
Hier noch das Kickstarter-Video.
http://vimeo.com/45029044
(Direktlink, via Esquire)
Caution irony! How windfarms RUIN landscapes – shocking illustration pic.twitter.com/whRHPWyUTc
— Jonathan Leake (@Jonathan__Leake) May 12, 2014
Stop the wind turbine menace! Another shocking illustration of landscape destruction by #wind farms pic.twitter.com/8ibGpWrhc3
— Jonathan Leake (@Jonathan__Leake) May 24, 2014
Die großartige Mira zusammen mit Nico Stojan im aktuellen Mix für Klangextase. Tiefste House-Tunes für einen sonnigen Nachmittag, barfuss im Garten. Oder im Park. Oder wie auch immer. Und wie immer total toll!
2 KommentareHelena Barbas von die PARTEI Berlin war gestern, wie viele andere auch, beim Wahlkampfabschluss der AfD am Brandenburger Tor. Sie wollte dort mit Freunden, wie viele andere auch, dem Führer huldigen. Demokratisch, wie die AfD-Fanbase nunmal so ist, will die aber dort niemanden, der nicht im AfD-Kanon mitsingt. Klar aber, dass die PARTEIfreunde da nicht einstimmen. Dann wird manch ein Wähler der AfD allerdings auch schon mal etwas böse. Helena hat aufgeschrieben, was ihr dort widerfahren ist.
„Wir sind mit den getunten Plakaten dahin. Es hatten ja viele Vereinigungen dazu aufgerufen, dass man zu dem Wahlkampfabschluss der AfD am Brandenburger Tor gehen sollte, um zu stören. Das wollten wir natürlich nicht! Wir wollten die gerne unterstützen mit unseren Plakaten. Wir haben uns die Plakate unter die Arme geklemmt, so dass man den Text nicht lesen konnte, aber das AfD-Logo zu sehen war und sind an den Polizeikontrollen am Eingang vorbei, um in den abgesperrten Bereich zu kommen. Dann waren wir zu dritt drin. Wir sind nicht gesammelt rein, die anderen (etwa 10) hinter uns wurden von der Polizei gar nicht erst reingelassen. Dann waren wir zwischen AfDlern und haben unsere Plakate für die Presse hochgehalten. Meine Begleiterin Daniela wurde dann von hinten getreten und ihr Plakat heruntergerissen, ich konnte dem gerade noch ausweichen. Die Polizei war sofort da und hat einen Kreis um uns gebildet, weil sie wohl dachten, dass wir die AfD wären und von Gegendemonstranten angegriffen wurden. Dann haben sie aber schnell gemerkt, was Sache ist und haben uns mit einer Kette rausgeleitet. Der Typ, der Daniela getreten hat, hatte noch irgendwas geschrien, bevor er uns angriff. Dann wurden wir von den anderen Gegendemonstranten beklatscht. Leider mussten wir dann noch die Personalien angeben, weil – so sagte es mir die Polizei, ich habe nichts Schriftliches bisher – wohl Anzeige gegen uns erstattet wurde, denn irgendwer fühlte sich durch unsere Plakate offenbar beleidigt. Das zog sich dann alles hin, wir saßen in der Wanne, die AfD kam zum Ende und die Ballons flogen… Die Polizei hat unglaublich lange gebraucht um den Papierkram auszufüllen. Wir sind dann gemeinsam mit der Polizei noch mal auf den Platz, um zu gucken ob der, der getreten hatte, noch da war, aber da waren nicht mehr viele. Es soll aber eine Videoaufzeichnung geben von einem vom Zentrum für politische Schönheit. Wir wurden auch abfotografiert von einem AfD-Anhänger als wir mit den Polizisten am Rand standen. Als ich ihm sagte, dass ich nicht möchte, dass er mich fotografiert und ihn fragte, wer er wäre, sagte er „sie werden schon noch von mir hören!“ Insgesamt sehr, sehr unangenehm.
Auch alle, die nicht reingekommen sind, aber draußen mit Plakaten standen, haben eine Anzeige kassiert
Hier eine Fotostrecke dazu.
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