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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

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Kurze Durchsage: Crash-Update

Ich hatte vor drei Tagen gedacht, dass die Kiste hier dann doch wieder ohne weiteres laufen würde, was sie nach ein paar gebrachten Beiträgen eben doch nicht tat.

Mein derzeitiger Server ist aktuell einfach zu klein für das Blog und schafft das alles nicht mehr. Sobald ich einen Beitrag schreibe, ist der RAM bis zum Platzen voll und der Server steigt aus, weshalb eine Zuverlässigkeit des Erreichens nicht mehr gegeben ist.

Deshalb werde ich mervutlich irgendwann nächste Woche auf einen neuen, größeren Server umziehen. Solange passiert hier genau nichts und ich blogge munter auf Kaputtmutterfischwerk weiter.

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Alle musikalischen Genres der Welt als Klick- und hörbare Karte auf einer Website

Bildschirmfoto 2013-05-23 um 09.26.42

Das ist ziemlich geil, auch wenn das Hörbeispiel bei Deep House eher Murks ist. Wahrscheinlich ist das auch bei einigen anderen Genres so. Aber die Idee ist so ambitioniert, dass man sie gar nicht schlecht finden kann. Every Noise at Once versucht, sämtliche Musikrichtigen der Welt auf einer interaktiven Karte zu sammeln. Zu jedem Genre gibt es per Klick Hörbeispiele. Wenn man dann auf das Genre klickt, tun sich nur Vertreter des selbigen auf. Wieder mit Hörbeispielen pro Artist. Außerdem gibt es eine Suche, die gesuchte Künstler gleich mal einem Genre zuordnet. Unfassbar umfangreich. Toll! Da kann schon mal ein Vormittag flöten gehen.

This is an algorithmically-generated map of the musical genre-space. Genres and artists are positioned by code and data, adjusted for legibility, but the underlying vectors are less interesting than the juxtapositions and clusters that they produce, so the axes have been deliberately left unlabeled and uncalibrated. You are invited to imagine your own qualities and magnitudes that the geometry might be expressing. I may occasionally spin the axes just to see what happens.

Click anything to hear an example of what it sounds like.

Click the » on a genre to see a map of its artists.

(via Glaserei)

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Fotoserie: Berliner Spätis bei Nacht

Bildschirmfoto 2013-05-22 um 16.45.49

Ich habe vor einer Ewigkeit mal auf Twitter gefragt, warum eigentlich noch kein Fotograf auf die Idee kam, die Berliner Spätis bei Nacht zu fotografieren. Ich hätte das lange schon getan, wenn mein fotografisches Können über das eines Amateurs hinausgehen würde.

Etwas später, vor ziemlich genau einem Jahr, formulierte ich die selbe Frage in diesem Blogartikel, der Obst- und Gemüseläden bei Nacht in Paris zum Thema hatte.

Daniel Gregor las den Artikel damals und dachte sich, „Ich gehe mal los und mach das.“ So fotografierte er im letzten Jahr dutzende Berliner Spätis bei Nacht. Eigentlich wollte er das ursprünglich nur in Friedrichshain machen, jetzt weitet sich die ganze Fotoserie immer weiter aus.

Eigentlich war es am Anfang eher bloße Spielerei um die Möglichkeiten der (damals neuen Kamera, bin zu der Zeit auf ein anderes Sensorformat umgestiegen) auszuloten, aber inzwischen entwickelt sich das fast zu einer Art Sucht. Und wenn ich mir anfänglich gesagt habe, ich mache nur den Friedrichshain, was mich noch einiges an Arbeit kosten wird, befürchte ich, dass es wohl doch nicht dabei bleibt. Ist eben sehr meditativ ;) Und teilweise bekommt man eben auch so schöne Design-Desaster zu sehen. Wie auch immer, je mehr es werden, desto schöner. By the way: ich frag mich immer mehr, wie die sich alle halten können, ich meine wer kauft denn da wieviel ein, dass sich das lohnt. Aber das ist wohl nicht meine Baustelle.

Er schrieb mir vor ein paar Wochen mit der Bitte, das erstmal unveröffentlicht zu lassen, was mir echt schwer fiel. Denn zum einen ist die Serie wirklich ganz wundervoll, zum anderen ist diese Serie lange schon überfällig! Um so besser, dass sich Daniel wohl im Zuge des neuen Flickrs dachte, „dann haue ich die jetzt raus“. Hier sind sie auf Flickr: Berliner Spätis bei Nacht. Großartig!

Bildschirmfoto 2013-05-22 um 16.47.37 Bildschirmfoto 2013-05-22 um 16.45.02 Bildschirmfoto 2013-05-22 um 16.42.04 Bildschirmfoto 2013-05-22 um 16.40.41
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Doku: Generation Wende – Plötzlich waren wir Bundesbürger

Höchst interessante Doku über eine 25 Jahre währende Studie, die in der DDR Geborene über die Jahre hinweg immer wieder zu ihrem Leben befragte und die Antworten zusammenfasst.

Ich bin ein klein wenig jünger, finde mich aber in vielen der Aussagen wieder. In anderen so gar nicht.

1987 beginnt das Zentralinstitut für Jugendforschung der DDR damals 14-jährige Schüler sehr detailliert über ihre Lebenssituation und ihre politischen Einstellungen zu befragen. Zwei Jahre später ändert sich alles. Das Land verschwindet und die Jugendlichen werden in einem neuen Staat erwachsen. Dem einstigen Studienleiter Prof. Peter Förster gelang es, die Studie auch nach dem politischen Umbruch weiterzuführen, bis heute. So ist eine bemerkenswerte Materialsammlung über den letzten Jahrgang entstanden, der Kindheit und Jugend noch vollständig in der DDR verbrachte. Es sind die Biographien der Studienteilnehmer, die Zeugnis über den Transformationsprozess vom sozialistischen System der DDR ins kapitalistische System der Bundesrepublik ablegen. In zwei Teilen folgt „Generation Wende“ dieser weltweit einmaligen Studie, die über 25 Jahre hinweg ein detailgenaues Bild von DDR-Wendebiografien zeichnet und einen überraschenden Einblick in ostdeutsche Lebenswirklichkeiten gibt. Teil 1: Plötzlich waren wir Bundesbürger 17 Jahre sind die Studienteilnehmer alt, als die Mauer fällt. Für viele heißt das Aufbruch, Freiheit und völlig neue Möglichkeiten. Die fest vorgezeichneten Lebensläufe sind wieder offen und formbar. Aber die Fragebögen der Studie zeigen auch, dass die DDR-Teenager Angst haben vor dem westdeutschen System, in dem sie nun erwachsen werden müssen. Bereits 1996 war die Hälfte der StudienteilnehmerInnen schon einmal arbeitslos — eine völlig neue Erfahrung für gelernte DDR-Bürger. Der erste Teil des Films zeigt, wie die jungen Leute mit der unbekannten existenziellen Unsicherheit umgehen, wie sie der neuen Welt begegnen, ihr Leben in die eigenen Hände nehmen und mit Mut und Einfallsreichtum versuchen ihren Weg zu gehen. Geben 1990 noch fast die Hälfte der Teilnehmerinnen an, dass sie Angst vor der Zukunft haben, sind es im Jahr 2000 nur noch 21 Prozent. Thomas Tschirner, Franka Jentzsch, Uwe Schröckenbach und die anderen Teilnehmer der Studie werden zu kritischen Bürgern der Bundesrepublik. Und trotzdem, ein Großteil von ihnen gibt an, dass sie froh sind, die DDR erlebt zu haben.


(Direktlink)

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