Ann Connolly hat ein Hobby. Sie spielt gerne mit ihrem Yo-Yo. So wie es aussieht mehrere Stunden am Tag.
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Der niederländische Designer Jurgen Kuipers mit seinem offensichtlichen Hang zu Fahrrädern hat auf der letzten Internationalen Bicycle Design Competition in Taipei einen Entwurf für sein Fahrrad „Sawyer“ abgegeben, welches in erster Linie aus Holz besteht. Aus Holz und einem anderen Teil aus Stahl. Das alles hat er dafür kompakt in eine Selbstbau-Box gepackt, die man locker im Supermarkt kaufen könnte. Wer die dann kaufen sollte, muss die Karre nur noch selber zusammenschrauben und kann mit einem halbhölzernen Fahrrad durch den Sommer fahren, so denn der denn noch mal kommen sollte.
Aktuell wohl erstmal nur ein Konzept, aber den ersten Preis der o.g. Competition hat er damit trotzdem schon mal nach Hause genommen. Und ich würde das so kaufen, ja.
(via Designboom)
3 KommentareIch habe Ende letzten Jahres das Geld für eine GoPro ausgegeben und auch wenn ich bisher nicht dazu kam, das Dingen wirklich angemessen einzusetzen, mag ich die Möglichkeiten dieser kleinen Kisten wirklich sehr, auch wenn die Hersteller anderen Leuten gerade auf den Saque gehen, die das ganz anders sehen. Knüppel.
Marc Donahue jedenfalls hat sich jetzt einen Koffer voll GoPros gepackt und damit den eine Matrix-Bullet-Time-Effekt nachgebaut. Und das ist ihm ordentlich gut gelungen, auch wenn so ein Koffer voll GoPros dann doch ordentlich auf den heimischen Klingelbeutel drücken dürfte. Aber hier Pro-Promo mit Logo und so. Ihr wisst, was ich meine. Egal, trotzdem ziemlich geil.
http://vimeo.com/61393274
(Direktlink, via Rene)
Und die ARD auf Youtube so: „Kommentare sind für dieses Video deaktiviert.“ Hihi!
(Direktlink | Danke, Seba!)
Ursula Demitter aus Potsdam ist 67 Jahre alt, lebte und arbeitete in der DDR. Unter anderem bei der DEFA. Heute gibt sie Nachhilfeunterricht und schreibt hin und wieder ihre Erinnerungen von damals in Textdokumente. Da ich ohnehin ein großes Interesse an DDR-Biografien des Alltags habe und möchte, dass derartige Erinnerungen nicht auf irgendwelchen Festplatten verschimmeln und irgendwann einfach den Tod einer Festplatte sterben, packe ich die Texte von Ursula ab jetzt hier in unregelmäßigen Abständen rein. Hier finden sich alle ihrer Texte.

(Foto: Max Baur, unter CC von Bundesarchiv)
Unsere sonntäglichen Fahrten zu den Verwandten waren abenteuerlich. Manchmal waren Straßen gesperrt, manchmal gab es Kontrollen oder wir fuhren Umwege über unbefestigte Feldwege, um Kontrollen zu umgehen. Einige Brücken, die am Kriegsende gesprengt worden waren, wurden nur notdürftig wieder zusammengeflickt. Wenn wir mit dem Auto darüberfuhren, federten und polterten die Holzbohlen. Dann gab mein Vater immer seinen Kommentar ab: „Na hoffentlich hält sie diesmal noch…“ und man spürte, dass er es ganz ernsthaft meinte.
Ich träumte nachts davon, dass die Brücken unter uns zusammenbrachen. Noch heute fahre ich nicht gern über Brücken und drossele immer stark das Tempo.
Was von den vielen uniformierten Russen zu halten war, blieb mir als Kind etwas unklar. Jedenfalls hatten die meisten Erwachsenen Angst vor ihnen. Wenn wir Kinder an Sonntagen aus der Mittelstraße in unseren Kleingarten auf dem Pfingstberg gingen, kamen wir durch die Puschkinallee am Kapellenberg. Dort wohnten die russischen Offiziersfamilien, die zum Planquadrat des KGB-Städtchens gehörten.
Ein mal bedrohten uns zwei russische Kinder mit Zaunlatten. Meine Schwester, die vom Leben in dieser Zeit am meisten verstand, befahl dass wir weglaufen. Mir leuchtete das nicht ein, da die Kinder kleiner waren und wir waren immerhin zu dritt. „Wir dürfen sie nicht verhauen, sagte meine Schwester, sonst werden unsere Eltern abgeholt.“ Das Wort „abgeholt“ habe ich als Kind oft gehört. Meistens wurde es nur geflüstert und die Leute blickten sich dabei scheu nach allen Seiten um. Jedenfalls genügte in dieser politisch instabilen Lage nur wenige Jahre nach Kriegsende eine einzige Denunziation, dass jemand auf Nimmerwiedersehen verschwand.
Meine Mutter hatte mit den Russen nicht viel am Hut. Mein Vater, der den Krieg erlebt und den Russlandfeldzug miterlebt hatte, sah das anders. „Das sind genauso arme Schweine wie wir, sagte er. Die hat der Stalin verheizt, wie uns der Hitler. Außerdem sprach mein Vater ein wenig Soldatenrussisch. Auf den Fahrten über Land trafen wir oft einzelne russische Offiziere, die zu Fuß unterwegs waren. Dann hielt mein Vater an und lud den Offizier auf Russisch zur Mitfahrt ein. Meine Mutter musste den Beifahrersitz räumen und zu uns Kindern in den fensterlosen Laderaum krabbeln, in dem es auch keine Sitze gab. Das gefiel ihr überhaupt nicht. Erst viel später habe ich begriffen, dass mein Vater fast immer irgendetwas im Auto transportierte was unerlaubt war und zu Komplikationen führen konnte. Bei deutschen Kontrollposten sagte er einfach: „Das gehört dem Russen.“ Viele winkten auch das Auto einfach durch, weil ein Russe neben dem Fahrer saß. Wir hörten als Kinder auch oft von betrunkenen Russen, die in der Stadt am Abend randalierten. Das waren in der Regel einfache Mushiks.
Ich selbst habe es nie gesehen, kenne aber die Erzählungen davon, dass sie von ihren eigenen Leuten ganz fürchterlich verdroschen wurden und dann nach dem Prinzip vier Mann vier Ecken in hohem Bogen auf einen LKW geschmissen wurden. Jedenfalls ist mir noch erinnerlich, dass man, wenn ein Russe zudringlich würde, ganz laut rufen sollte: “Ich gehen Kommandantura“.
Als meine Eltern in diesen Jahren einen Hund anschafften, damit wir Kinder einen Spielgefährten haben sollten, wurde er kurz darauf in der Puschkinallee von einem Russen-LKW überfahren. Der kam mit hoher Gescwindigkeit um die Ecke gebraust, die Bremsen quietschen laut und irgendwie war Chaos. Meine Muttern nahm uns an die Hand und wir mussten weitergehen. Unsere Eltern wollten, dass wir vom Geschehen sowenig wie möglich mitbekommen sollten. Später hörte ich, wie mein Vater meiner Mutter erzählte, dass er sich von einer Anwohnerin einen Spaten geborgt und den Hund neben der Straße auf dem Kapellenberg eingegraben hatte. Das war Rüpel, er war nicht lange bei uns.
2 KommentareAlso vielleicht, man weiß ja nicht, was da noch so nachkommt in diesem Jahr.
Eigentlich sollte “The North Borders” erst nächste Woche veröffentlich werden. Zumindest war das laut Vorbestellung so vorgesehen. Gestern Vormittag tauchte dann ein Leak der Platte im Netz auf, kurz darauf twitterte Bonobo, dass das Album schon jetzt zu haben sei. Keine Ahnung, ob es da einen Zusammenhang gibt. Erklärung dafür will er wohl nachreichen. Wenn es geplante Promo-Ideen wie komplette Streams oder Ähnliches gab, sind die mit so einem Leak natürlich erstmal für den Arsch.
Wie auch immer: das Album jetzt also bei iTunes. Ich habe es gekauft und behaupte, dass es eines der Alben des Jahres werden wird. Für mich vielleicht sogar das Album 2013. Unfassbar vielschichtig, mit unfassbar viel Seele, natürlich viel Bass, unfassbar gut.
Hier die Snippets von iTunes. Braucht ihr nicht anhören, das Teil könnt ihr wirklich ganz getrost ungehört kaufen. Hammer!
(via Testspiel)
4 KommentarePünktlich zu seinem Riesen-Album „Amygdala“ (hier im Stream) startet DJ Koze die virtuelle Promo-Tour und gibt erstmal diesen Mix nebst Interview beim Fader Mag ab. Freitag. Koze. Tanzt!
(Direktlink, via Testspiel)