Ich glaube, dass diese fantastischen Fotografien von Jeff Devine vor einem halben Jahr schon mal rumgereicht wurden. Ich glaube sogar, dass ich die hier schon mal hatte, auch wenn die Suchfunktion „nein“ sagt. Wie auch immer, ich bin eben über die Fotostrecke von Devine gestolpert, die Surfer und ihr Leben an allen möglichen Stränden des Planeten zeigt. Mir wird dabei etwas fernwehig. Und wenn ihr das schon kennt: Bitte gehen Sie weiter, hier gibt es nichts zu sehen.
(Danke, Kukidenta!)
Ich mag ja dieses ganze Makro-Zeug ganz gerne. Eine Stufe unter Makro ist wohl Mikro, will heißen, noch detaillierter, das Kleine noch größer. Clemens Wirth kann so was. Er hat sich kleine Tiere vor die Linse geholt und gezoomt, das man nicht mal mehr erkennen kann, was genau das ist, was da atmet, lebt, sich bewegt. Optisch fantastisch.
Ich wurde gefragt, ob ich nicht kurz Lust hätte, über das hier im Radio bei StarFM zu reden und ich sagte ja. Ich kann mir ja fast vorstellen, Nic hatte erst Rene gefragt und der hatte keinen Bock, sie sagt „der“ Blog und ich lese natürlich keine 400 Blogs am Tag, aber ich schaue täglich über das, was 400 Blogs machen. Schade, dass der Compressor immer die Vögel schluckt – ich saß im Garten.
Interessante Doku über die schwarze Bürgerrechtsbewegung in den USA, Ende der 60er bis in die 70er Jahre. Schwedische TV-Reporter hatten damals bei mehr als 20 Reisen in die USA jede Menge Material gefilmt, welches dann in den Archiven des schwedischen Staatsfernsehens verschwand und erst über 30 Jahre später wiederentdeckt wurde. Der Dokumentarfilmer Göran Hugo Olsson nahm sich diesem an, sichtete es, mixte es und schickte den dokumentarischen Film um die Welt, wo er bereits auf Festivals zu sehen war. Arte zeigte ihn in gekürzter Fassung – das Originalversion von Olsson ist 40 Minuten länger. Auf SpOn mehr Infos über den Film.
Ende der 60er Jahre reisten schwedische Journalisten in die USA, um die Hintergründe des US-amerikanischen Bürgeraufstandes der farbigen Bevölkerung zu recherchieren. Schnell fanden diese interessierten Europäer Zugang zu den Anführern des Black Power Movements – unter anderem zu Stokely Carmichael, Bobby Seale, Angela Davis und Eldridge Cleaver. Und es gelang den Reportern, diese Ikonen des Aufstands in sehr intimen, privaten Momenten zu filmen und bemerkenswert offene und ehrliche Interviews mit ihnen zu führen.
Dennoch verschwand das Material in den Archiven und wurde erst mehr als 30 Jahre später von dem schwedischen Filmemacher Göran Hugo Olsson wiederentdeckt. Der Regisseur macht es nun in seinem Dokumentarfilm „The Black Power Mixtape“ den Augen der Welt wieder zugänglich.
Lange nicht so etwas gutes gesehen. Christopher Barrett und Luke Taylor von Us haben dem Benga Tune „I Will Never Change“ in einem Stop Motion Film eine Wellenform aus insgesamt 960 Schallplatten auf das Audiosignal geschnitzt. Ich weiß nicht, ob das hier die engültige Fassung sein wird, denn eigentlich dauert die Nummer etwas länger.
„To animate the wave form, we built it and then carefully removed each individual record. This had to be done very gently as any shift in the position of the sculpture would result in the failure of the animation and as we had to literally destroy each piece of vinyl to get it off, there was only one chance to get it right. Once the sculpture was finally built, the animation process took about 30 hours.”
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