Falls ihr gerade nichts zu tun habt, könntet ihr hier diverse Windows 3.x Spiele auf Internet Archive spielen. Falls ihr gerade was zu tun habt, natürlich auch. Da geht er dahin, der Tag.
A wide and varied collection of Shareware programs for the Windows 3.0/3.1/3.1.1 systems of the early 1990s. Many are written in visual Basic, utilizing the then-new programmable user interface of Windows to allow a greater amount of independent programmers to make applications.
Ein letzter Tag des Lotterlebens, das hir in den letzten Tagen wirklich genau das war. Geben wir uns dazu doch einfach ein paar dubbige House-Grooves von Franksen und genießen den Moment, bis uns spätestens morgen dann alle wieder der Alltag überrollt. Ich mache dazu später Omas Klopse, die für mich dann heute mein Tageshighlight werden. Weiß ich jetzt schon.
Irgendwie muss man dann trotz oder wegen eines noch vorhandenem Wochenendes ja ins neue Jahr starten. Ich für meinen Teil hier mit der 90. Ausgabe des Outro Podcast. Dom Waits fährt mit dem Boot die Grachten in Amsterdam ab, Oneiroi mixt dazu Jungle und liquiden Drum&Bass und startet mit Goldies „Inner City Life“. Geht so doch ganz gut los, das Jahr.
Und wieder mal endet ein Jahr. Hier im Blog nun mittlerweile das schon 20. Ich hatte das im September verpeilt und deshalb nicht gesondert darauf hingewiesen. Was natürlich nichts daran ändert, dass ich den Bums hier nun wirklich schon über 20 Jahre mache. Meistens täglich, inhaltlich über die zwei Jahrzehnte hinweg immer wieder mal anders. Mal so, mal so eben. Zeiten ändern sich, Zeiten ändern dich, ändern das Internet, ändern Begeisterungen, ändern Motivationen, ändern Vorlieben. Manchmal, wenn auch nicht immer und alles davon. Und ich will ehrlich sein: ich bin des Bloggens ein wenig müde geworden. Ganz anders als ich das mal war. Man spürt das hier sicher auch an der Frequenz und inhaltlichen Verschiebungen. Ich spüre das an der von Jahr zur Jahr schwindenden Reichweite, wobei das eine davon das andere sehr wahrscheinlich, natürlich gar, bedingt – und beides ist okay für mich. Ich habe aber dennoch hier immer noch nicht genug und bin auch noch nicht fertig. Ich will hier halt einfach nur noch mein Ding so machen, wie ich es machen mag. Ohne Druck von außen, ohne irgendwelche Erwartungen erfüllen zu müssen. Und das finde ich für mich mehr als nur okay. Ist ja mein Blog.
Ansonsten: gutes Jahr gewesen. Viel gesehen, viel getanzt, viel geliebt und viel gelacht. Hier wenig darüber geschrieben oder auf anderen Plattformen rausposaunt, die mir ohnehin immer mehr auf den Saque gehen. Einer der für mich wichtigen Gründe, das Baby hier auch weiterhin am Laufen zu halten. Wenn auch kleiner als vor Jahren noch.
Gut für euch: ich werde Anfang nächsten Jahres hier komplett die Werbung rausschmeißen. Die geht einfach eh allen auf den Saque und weil sie so gut wie gar nichts mehr bringt, mir eben auch. Eine Bitte: wenn sich ein Coder unter euch finden sollte, für den Derartiges umzusetzen, so gar kein Ding ist, gerne melden. Dann geht das noch schneller und ich mache hier nichts kaputt. Ich habe da nämlich echt keine Ahnung mehr von. Das wäre wirklich sehr fein.
Die Welt scheint immer verrückter zu werden. Dagegen anzugehen scheint immer schwieriger, ohne dabei den Glauben an sie zu verlieren. Vielleicht auch deshalb schließe ich mich hier in meiner kleinen Schatulle ein und versuche, dem Wahnsinn wenigstens ein bisschen was entgegensetzen zu können. Für ein paar kleine Momente, die diesen vielleicht kurz vergessen machen. Klingt nicht mehr so grundoptimistisch wie vor ein paar Jahren noch? Stimmt. Aktuell sehe ich nicht viele Gründe für Optimismus und hoffe sehr, dass es anderen, auch von euch, irgendwie anders geht.
Ich mache hier dann nächstes Jahr einfach wie gewohnt weiter und wünsche allen der hier Mitlesenden bis dahin einen extrafantastischen Start ins Jahr 2026! Kommt gut rüber, passt auf euch auf, haltet euch an denen fest, die ihr liebt und die euch lieben. Im Regelfall sind sie das Wichtigste, was wir alle haben.
Hier geht es heute ganz tiefenentspannt zur Sache. Oder besser: zur Sache geht es hier heute so gar nicht. Ich stelle mich später in den verschneiten Garten, um dort Berliner Pfannkuchen zu frittieren. Später kommt Besuch, Raclette, diesdas und Sektchen. Ganz in der Hoffnung, dass der Angsthund nicht durchdreht, während draußen das Gerumse durchfährt. Fenster zu, laut Downbeat-Mixe hören. Was man dagegen halt so zu tun versucht.
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