Immer wenn Liz Jones am Strand ist, sammelt sie Plastikmüll, den sie dann zu regenbogenfarbenen Gebilden zusammenlegt und Fotografiert. Hier ihr Flick-Set, was einfach nur wundervoll bunt ist.
“Austrailian artist Liz Jones is a crafter and collector of trash: beautiful, rainbow-colored trash that washes up on Melbourne’s urban beaches. She says, “I wanted to show the slightly disturbing nature of human need for disposable plastic, and the fact that these everyday items tend to last for an indefinite time after they are disposed of. I am attracted to the variety of rainbow hues and the contrast of beauty and ugliness”
Ich erinnere mich noch ziemlich lebhaft an die Zeit, in der alle damit begannen PCs zu kaufen umd damit Musik zu machen. Die Preise für gebrauchte Hardware im Bereichs des Samplings brachen ordentlich ein und wir zogen los, kauften einen Atari ST und alte bis uralte Sampler wie E-MUs ESI 32 (den ich heute noch habe, weil den keiner kaufen will) oder den Emax, dessen Filter ich bis heute gerne noch nutzen würde, wenn das alles nicht so verdammt umständlich im Vergleich zur heutigen Software wäre. Kurz darauf erstanden wir noch einen alten Akai, der klanglich extrem klar und knackig war, aber noch komplizierter als die E-Mus.
Irgendwann dann stiegen obhin des HD-Recordings auch wir auf moderne Rechner um, zogen sämtliche Sample Librarys über verdammt umständlich Wege auf diese und liesen das Hardware-Sampling sein. Einen Großteil meiner heute benutzen Samples allerdings stammen immer noch von den damaligen Aufnahmen und Sampling-Sessions, die mitunter ganze Wochenenden vereinnahmten.
Diese kurze australische Doku von 1988 zeigt, wie umständlich das damals alles war und warum es Cold-Cut, De La Soul und die Beastie Boys dennoch nicht abschrecken konnte, sich dem auszusetzen.
Tracklist:
1. Burning Spear – Any River
2. Mystic MC – Water Drop
3. Empressarios ft. Zeebo Steele – Space Selector
4. Smerins Anti-Social Club – Dr. Who
5. Quantic presenta Flowering Inferno – Make Dub, Not War
6. Shabba Ranks ft. Home T & Cocoa Tea – Holding On
7. Buju Banton – Buju Moving
8. Chaka Demus & Pliers – Dem a Watch We
9. Frankie Paul – Pass the Tu Sheng Peng
10. Upstate Remixes ft. Jigsy King – Gimme the Weed
11. Terror Fabulous – Too Bad
12. Beres Hammond ft. Josey Wales – Hey Girl
13. Luciano – Police & Thieves (Groove Corporation Remix)
14. The Dynamics – Whole Lotta Love
15. Mark Sound – What to Do (Joe B Remix)
16. Sophia Squire – Nature’s Calling
17. Rox – Rocksteady
18. Prince Fatty – Shimmy Shimmy Ya
19. Beverley Road All-Stars – I’m Still in Love
20. Mungo’s Hi-Fi – Ing
21. Mos Dub – Travellin‘ Underground
22. Vybz Kartel – Slow Motion
23. Bob Marley & The Wailers – All in One
Bob Marleys Vermächtnis – Sex, Rhythmus und Rebellion | SpOn „Er ist der Messias aller Parktrommler, der Säulenheilige aller Weltverbesserer, das Motiv auf Kiffer-T-Shirts auf der ganzen Welt: Vor 30 Jahren starb der jamaikanische Reggae-Star Bob Marley. Sein musikalisches Vermächtnis lebt heute vor allem in der Dubstep-Szene von London weiter.“
„Er stand vor dem Mikrofon und feuerte Schuss auf Schuss“ | TT „Am 11. Mai 1981 starb Bob Marley in Miami. Seine Lieder sind auch 30 Jahre nach seinem Tod Botschaften an die ganze Welt. „Get up, Stand up“ wurde gar zur Hymne von Amnesty International.“
Als ich heute auf einer Waschstraße einer Tanke in der Stadt, die jährlich die Baumblüte als solche zelebriert, zwei junge Männer in einem schneeweißen 318er BMW mit Flügeltüren sah, auf denen in großen Lettern „BACARDI“ prangte, wollte ich erst reflexartig mit dem Finger auf sie zeigen und laut los lachen, was ich nicht tat. Leider.
Ich warte schon den ganzen Tag auf einen derartigen Mix. Hier ist er. 40 Marley Songs in 72 Minuten, was erst mal auch so klingt als käme Marley da nicht ganz zur Entfaltung. Ich klick jetzt Play und lasse mich hoffentlich vom Gegenteil überzeugen.
Wenn ich es recht überlege, könnte es fast sein, dass ich rein zeitlich betrachtet nichts anderes so lange und häufig gehört habe, wie Bob Marley, aber das müsste man sicher ausrechnen, was ich nicht kann. Mathe und ich und so.
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