Ich habe einige, wenn auch wenige Jahre meines Lebens auf dem Bau verbracht. Genauer noch: auf Gerüsten und Leitern aller Arten. Auf kleinen, hohen, ganz hohen. Stabilen, wackeligen, ganz klapprigen. Ich habe da so einiges zu sehen bekommen. An genau diese Zeit erinnert mich dieses Foto.
DaVinci inspired Pendulum-Drawing-Machine | Nerdcore
Fantastisch! „Zwei Pendel die einen Stift bewegen, der an zwei Stangen befestigt ist, die mit einem Scharnier beweglich gehalten werden. Klingt kompliziert, das Video zeigt aber, dass das ein supereinfacher Mechanismus ist.“
Schade, was das Netz so verpasst | Freitag „Wer nur Blogs von kräftigen, weißen Jungs lesen will, kann sich an den deutschen Blogger-Charts orientieren. Für alle anderen gibt’s diesen Text.“
Der Kakapo ist ein seltsamer Vogel: Er fliegt nicht, er schreitet. Stephen Fry vergleicht die Gangart dieses Papageis mit der eines britischen Aristokraten. Manchmal klettert der Kakapo auf Bäume. Um ein Weibchen anzulocken, legt er sich in eine Erdmulde und produziert merkwürdige Balzgeräusche, die weithin zu hören sind. Stephen Fry hat seine helle Freude an dem Kerl – besonders als dieser den Kopf von Mark Carwardine für ein zu begattendes Weibchen hält.
Lucy hatte den elften Mix für Promomixes gebraten und obwohl er das Berliner E-Werk nie von innen gesehen hat, hat er sich ein paar Mixe aus dieser Zeit angehört, die damals im E-Werk aufgenommen worden sind hat er versucht, sich an dem entlang zu hangeln. Das trifft er, bis auf wenige Ausnahmen ziemlich gut, auch wenn ich zugeben muss, dass ich mich an diese Nächte auch nicht mehr ganz explizit erinnern kann. Das aber ist egal, der Mix ist pures 90′-Feeling. Und keines der schlechten.
Wenn man wie ich im Schatten der Berliner Mauer ostwärts aufwuchs, weiß man, dass im Berliner Umland auf Ostseite einige Mülldeponien dafür reserviert waren, den Müll aus dem Westen Berlins dort zu deponieren. Die Berliner Stadt Reinigung fuhr dann einiges an Müll in die DDR, die DDR lies sich das mit harten Währungen bezahlen.
Der Zugang auf diese Halden war strengstens verboten, die Deponien wurden mitunter von den Grenztruppen bewacht. Zum Ende der 80er versuchten wir als Pubertierende dennoch in dem Schutz der Nacht auf diese Deponien zu kommen. „Um zu gucken“, wie wir sagten. Ein, zwei mal gelang das auch und wir waren völlig überfordert mit dem, was wir da vorfanden. Uhren, in denen nur die Batterien gewechselt werden mussten, Schuhe, an denen nur die Schnürsenkel fehlten, völlig intaktes Spielzeug, was wohl keiner mehr wollte. Alles wurde scheinbar einfach weggeworfen. Da wurde uns augenscheinlich klar, was der Staatsbürgerkunde-Lehrer immer mit „Wegwerfgesellschaft“ meinte, wenn er über die BRD sprach.
Dann kam die Wende und es dauerte keine fünf Jahre und man war selber Teil dieser alles immer schnell verwerfenden Gesellschaft. Man kann schließlich immer alles und meistens sofort verfügbar neu kaufen.
Das fällt mir ein, weil ich gerade diese Doku hier über Sperrmüll sehe, in der alles weggeworfen wird, was eigentlich gar nicht wegwerfenswert ist und was dennoch keiner mehr braucht. Und dennoch kommen welche und holen es sich.
Ein uralter gelber Lieferwagen biegt um die Ecke. Es ist der fünfte Kleintransporter mit polnischem Kennzeichen, der in der letzten Viertelstunde hier vorbeigefahren ist, hinterm Lenkrad ein aufmerksamer Fahrer, der jeden neu herausgestellten Gegenstand taxiert. Denn schon lange landet kaum etwas von dem, was in Deutschland auf den Sperrmüll gestellt wird, tatsächlich auf dem Müll. Der weitaus größere Teil tritt eine Reise an in Richtung Osten. Auch Regina Leupolds Sofa, drei Sessel und ein kleiner Wandteppich verschwinden im Laderaum des Wagens von Piotr Liszcz und Jan Mysliwiec.
Piotr war einer der ersten, der nach Deutschland fuhr, um die Sperrmüllberge zu durchforsten und alles Brauchbare zu Hause zu verkaufen. Inzwischen gehören regelrechte Kolonnen polnischer, ungarischer, rumänischer und ukrainischer Kleintransporter an den Tagen vor der Sperrmüllabfuhr zum Straßenbild in den rheinhessischen Dörfern. „Am Tisch der Reichen werden auch die Hunde satt“, sagt Piotr Liszcz. „Wir sind hier keine Gäste. Wir sind Eindringlinge, nicht Gäste. Keiner lädt uns ein. Wir müssen uns absolut unauffällig benehmen, leise sein, keinen Dreck machen, keinen Alkohol trinken.“ Nicht leicht, wenn das Leben sich zwischen Sperrmüllhaufen und öffentlichen Parkplätzen abspielt, auf denen die Männer die Ware sortieren, essen, Pause machen und in ihren Autos übernachten, bevor es ins nächste Dorf oder nach Hause geht.
Vincent Lammers zeigt mit dieser kurzen und dennoch tollen Animation die Unterschiede zwischen den verschiedensten Kaffeegetränken auf. Und ich bin der Tüp mit dem frisch gebrühten mit etwas Milch.
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