
(via ffffound)
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Zum Inhalt springen -->Trotz aller dämlichen Kommentare, die ich hier über die Jahre in Hinblick auf Tiere immer wieder bekommen habe, habe ich eine echte Schwäche für Tiere, weshalb ich diese sehr geile Doku-Reihe, „Die Letzten ihrer Art„, der BBC hier auch komplett durchbringen werde. Heute lief der erste von fünf Teilen und widmet sich dem „Weißen“, dem Breitmaulnashorn.
11 KommentareIn der Hoffnung, das sehr selten gewordene Nördliche Weiße Nashorn, das sogenannte Breitmaulnashorn, noch in freier Wildbahn zu erleben, machen sich Stephen Fry und Mark Carwardine auf in Richtung Demokratische Republik Kongo.
Auf ihrem Weg besuchen sie die Schimpansen-Rettungsstation auf der Insel Ngamba in Uganda. Stephen, der zwar gegen alle Seuchen dieser Welt geimpft ist, aber nun von einer banalen Erkältung in Schach gehalten wird, darf lediglich aus der Ferne zuschauen, wie verwaiste Schimpansenbabys zum ersten Mal mit erwachsenen Artgenossen zusammengeführt werden. Ein wichtiger Schritt für die anstehende Auswilderung der Tiere.
Weiter auf der Reise Richtung Kongo machen die beiden Abenteurer Halt im Bwindi-Nationalpark. Hier lebt die Hälfte der letzten wilden Berggorillas der Welt, einer extrem gefährdeten, majestätischen Tierart. Eine denkwürdige Begegnung für Stephen Fry und Mark Carwardine. Weiter geht es zum Queen Elizabeth National Park, wo sich die beiden ein Programm zum Schutz wilder Tiere erklären lassen und unerwarteten Besuch von Elefanten bekommen.
Kurz vor der Grenze zum Kongo erfährt Mark Carwardine, dass es zu diesem Zeitpunkt aus Sicherheitsgründen unmöglich ist, in den Kongo zu reisen. Außerdem wird ihm berichtet, dass das Nördliche Weiße Nashorn dort aller Wahrscheinlichkeit nach bereits ausgerottet ist. Damit rückt das Schwarze Nashorn oder Spitzmaulnashorn in der Liste der gefährdeten Arten auf den ersten Platz.
Der Großmeister der Timelapse-Aufnahmen hat heute Morgen bei sich diesen wieder einmal fantastischen Film des Aussichtsturmes Space Needle in Seattle gebracht. Der Mann setzt die Standarts im Bereich der DSLR-Timelapses und hat gleich mal noch einen Film seines Kamera-Setups gemacht, welches hierfür nötig war. Beides ist beeindruckend. Toll.
Ein KommentarWirklich tolles Video, welches Masato Tsutsui hier für den elektronischen Frickel-Sound von mergrim gemacht hat. Alles wirkt irgendwie entrückt, optisch zerfrickelt und verbindet sich auf ungeahnte Weise. Dabei ist die eigentliche Filmaufnahme nichts mehr als eine ordinäre Zugfahrt. Beeindruckend, was man alles so machen kann. Wenn man es kann.
2 KommentareGroßtextiger aber verdammt lesenswerter Artikel im Tagesspiegel über den Alltag der sozialarbeitenden Kinder- und Jugendhilfe in Berlin. Es ist davon auszugehen, dass sich dieser inhaltlich zu anderen Städten kaum unterscheiden dürfte.
„Wenn man Sozialarbeit lernt, sagt die Mitarbeiterin, kann man sich nicht vorstellen, was man hinterher tun muss. Sie ist, wie die meisten, um die 50 und seit fast 20 Jahren dabei. Sie wurde, wie die meisten, in dieser Zeit mit Messern bedroht, beschimpft und verflucht. „Jeder nimmt was mit nach Hause“, sagt sie. Manchmal, wenn sie abends durch die Straßen fährt, schaut sie auf die Häuser und deren erleuchtete Fenster und denkt, wie heil das alles von außen aussieht, und wo wohl gerade in diesem Moment, in dem sie unten vorbeifährt, oben ein Kind misshandelt wird. Und dann verbietet sie sich solche Gedanken sofort wieder.“
(via @Mogreens)
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DFRNT, Labelmacher von Echodub, die in den letzten Jahren immer wieder mal mit ganz großartigen Veröffentlichungen, die dann auch noch für umme waren, glänzen konnten, hat jetzt noch ein zweites Label, ein Netlabel mit dem Namen Cut am Start. Das haut als erste VÖ gleich mal eine 14 Track Compilation raus, die verdammt fantastisch klingt. Wieder for free auf Bandcamp, aber man kann auch gerne was zahlen.
Stilistisch klingt das so, wie man das von DFRNT kennt, wenn hier auch etwas breiter gefächert, wie dieser kurze Teaser erahnen lässt. „Over an hour of incredible electronic music for free. 14 beautiful tracks covering deep dub-techno, dubstep, drum and bass, future garage and IDM.“
3 Kommentare
Kelly Angood hat basierend auf einer echten Hassleblad Lochkamera ein Pappvariante davon gebaut, die voll funktionstüchtig ist. Hier das Pdf zum selber basteln und ein Video, wie das dann zu machen ist.

(via Notcot)
Im Osten zu verreisen war nicht annähernd mit dem zu vergleichen, was man sich heute unter „eine Reise machen“ vorstellt. Vergesst die Netzportale, die All-Inclusive-wo-immer-du-für-ganz-billig-hinwillst, die Sterne, den ganzen immer und sofort verfügbaren Irrsinn. In der DDR gab es Jugendtourist. Und die Reisen über den FDGB. Ich habe es damals immerhin bis in die CSSR geschafft. Andere, wie der doofe Obermieter, der, der Telefon hatte und auch das Hausbuch führte, kam bis in die Mongolei. Wiederum andere fuhren nach Sibirien. So wie Siegfried Wittenburg, der seine Geschichte dessen für einestages aufgeschrieben und die Fotos davon gescannt hat.
Urlaub hatte er sich anders vorgestellt, doch als Siegfried Wittenburg in der Schlange vor dem DDR-Reisebüro endlich an die Reihe kam, war die kleine Auswahl auf ein einziges Angebot zusammengeschrumpft: Sibirien. Den skurrilen Besuch im Mutterland des Kommunismus dokumentierte er mit der Kamera.
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