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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Verlosung: 3 x Freude am Tanzen Jubiläums-Compilation „FAT 5zig“


Bitte nicht mehr mailen, die Verlosung ist bereits beendet!



Das in Jena ansässige, uns wohl allen bekannte und nun schon seit 1998 veröffentlichende „Nice Housemusic“-Label „Freude am Tanzen„, kurz FAT, veröffentlicht anlässlich des 50. Releases, eine durchweg ins Ohr, Kopf und Beine gehende Compilation mit dem Namen „FAT 5zig„, welche man hier im Stream vorhören kann. Darauf sind fast alle Musiker vertreten, die FAT zu dem machen konnten, was es heute als Label ist. Namen wie Marek Hemmann, Mathias Kaden, Daniel Stefanik und Robag Wruhme wurden auch durch FAT groß, wovon dann im Rückblick wohl heute auch noch das Label im Schillergässchen profitieren dürfte.

Die Compi wird als CD und limitiertem Doppel-Vinyl offiziell am 11.04.2011 veröffentlicht, ab 15.04. 2011 gibt es sie dann in etlichen Download-Stores. Außerdem sind sie mit einer FAT5ZIG Tour 2011 bereits unterwegs durch die deutsche Klublandschaft.

Sascha von FAT war so nett, mir drei Exemplare des CD-Albums zum Verlosen zur Verfügung zu stellen. Wer eines davon gewinnen möchte, meldet sich bis zum 07.04. in den Kommentaren oder schickt mir eine Mail mit dem Hinweis, einer der CDs haben zu wollen. Sollten sich mehr als drei finden, die diese CD haben wollen, entscheidet Random.org. Achso: wer hier mit macht, sollte darauf achten, dass das nur dann Sinn macht, wenn ich keine gefakten Mailadressen bekomme.

Hier noch die komplette Tracklist, wovon mich die Sachen von Kadebostan ja fast am meisten anmachen:
01. Kadebostan — Mother Cries *
02. Monkey Maffia — Cruciate Ligament Dub
03. Taron-Trekka — Noo Sun
04. Douglas Greed feat. Delhia de France — Back Room Deal
05. Marek Hemmann — Pictures (Feat. Fabian Reichelt)
06. Mathias Kaden — Red Walls
07. Krause Duo — Drunkie Skunkie
08. Daniel Stefanik — Tension in Leipzig
09. Kadebostan — Mon Petit Soleil d’Algérie
10. Robag Wruhme — Haftbolle *
11. Juno6 — Guununk *
12. No Accident in Paradise — Exit9 *

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DEFA-Doku über die Jugend- und Protestkultur in der DDR von 1989: Unsere Kinder

Im Jahre 1986 machte sich der damalige DEFA-Dokumentarfilmer Roland Steiner auf den wahrhaftig steinigen Weg, mit der Doku „Unsere Kinder“ Jugendliche in der DDR zu portraitieren, die sich jenen Jugendbewegungen zugehörig fühlten, die es offiziell nicht geben durfte: Neonazis, Skinheads, Anti-Skins, Punks und Grufties. Er trifft sich mit ihnen, fragt, lässt sie reden, hört zu, ohne zu verurteilen, zeigt ein Abbild. Er befragt Stefan Heym und lässt Christa Wolf mit jugendlichen Neonazis sprechen.

Er arbeitet drei Jahre an dem Film, zur Veröffentlichung kam ihm dann wohl der Fall der Mauer zu gute, denn ich kann mir keinesfalls vorstellen, dass diese Doku so in der DDR zu sehen gewesen wäre.

Hochgeladen hat dieses fulminante Zeitdokument Youtube-User watisnhierlos2, der ganz viel großartiges DDR-Material auf die Tube pumpt, aber immer das Einbetten verbietet, was mich gerade sehr ärgert. Ich habe aus den sechs Teilen dieser Doku trotzdem eine Playlist gemacht, die man sich hier ansehen kann. Unsere Kinder: Jugend- und Protestkultur in der DDR.

Wer auch nur annähernd was für das Thema übrig hat: unbedingt ansehen. Dafür liebe ich das Internet.

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Fotoreportage nach einer Abschiebung in ein fremdes Land: Falsche Heimat

Eine sehr bedrückende obwohl doch wertfreie, objektive Fotoreportage von Hannes Jung, der hierfür die Familie Berisha nach ihrer Abschiebung im Kosovo besucht hat. „Die Familie Berisha flüchtete 1992 aus den Kriegswirren des ehemaligen Jugoslawiens. Nach 17 Jahren Duldung wurde sie in den Kosovo abgeschoben. Vier der Fünf Kinder wurden in Deutschland geboren, niemand bis auf die Mutter spricht richtig Albanisch.“

Jährlich werden Zehntausende Menschen aus Deutschland abgeschoben. Was sich hier als Schicksal zeigt, ist für viele der Betroffenen alltägliche Realität.

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Doku: Welcome To The 80´s – House-Nation und Acid-Partys

Letzter Teil der auf arte gelaufenden Doku-Reihe „Welcome To The 80´s“, zum Thema House-Nation und Acid-Partys.

„In einer Kombination aus Zeitzeugeninterviews, bekannten und unbekannten Fundstücken aus den Archiven und intensiver Spurensuche vor Ort — in der Bronx, in Sheffield oder in Berlin — entfaltet die sechsteilige Dokumentationsreihe ein mitreißendes Panorama aus brodelndem Underground und unvergessenen Hits. „Welcome to the Eighties“ rekonstruiert die damals vorherrschenden ästhetischen Welten und setzt da an, wo sie in Konflikt miteinander gerieten. Wie Punker gegen Hippies rebellierten, Synthie-Popper den Macho-Rock attackierten, sich im schwarzen Ghetto eine eigenständige, schwarze Kultur gegen den weißen Mainstream auflehnte, eine neue Lust am Kommerz die linke Kulturkritik beerdigte, eine schrille Partykultur Kopflastigkeit und kritische Distanz besiegte und bleich geschminkte Gothic-Freaks dem solariumgebräunten Körperkult der 80er eine düstere Welt aus Weltschmerz und Okkultismus entgegensetzen.“


(Direktlink)

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Just my daily two cents

Doku: Grass – The History of Cannabis | Murdelta
„This film explores the history of the American government’s official policy on marijuana in the 20th century. Rising with nativist xenophobia with Mexican immigration and their taste for smoking marijuana, we see the establishment of a wrong headed federal drug policy as a crime issue as oppposed to a public health approach. Fuelled by prejudice, hysterical propaganda and political opportunism undeterred by voices of reason on the subject, we follow the story of a costly and futile crusade against a substance with questionable ill effects that has damaged basic civil liberites.“

Mary Anne Hobbs macht wieder Radio | these are my thoughts
Da isse wieder.

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