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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Wie die Graffiti-Malerin MadC eine 640m2 große Mauer unter Farbe bekommt

Ein großartiges Video, das die Graffiti-Künstlerin MaDC dabei zeigt, wie sie für das Projekt „700 Wall“ eine 640m2 große Mauer mit knapp 1500 Kannen, 158 Farbtönen, über 600 Kappen, 100 Liter Grundierung und 140 Liter Dosenfarbe unter Farbe knallt. Fan-tas-tisch!

Die Mauer hat eine Grundfläche von 6 x 105 Meter.

“Some days she went up and down the ladder more than 500 times, painted more than 4 months every day at least 10 hours. MadC used 1489 Molotow Premium cans; 158 different colours; 600+ caps; 3 different kind of caps, 100 liters primer; 140 liters exterior paint; painted at temperatures from +2C° to +38C° in sunshine, rain, storm, day and night; painted her biggest and smallest piece so far and overall painted her name far more than 100 times on this wall.”
(molotow.com)


(Direktlink, via urbanartcore)

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Adventskalender 2010, Türchen #09: Das Kraftfuttermischwerk – tief #4

Heute ist ein optimaler Tag Geschenke zu machen. „Fear. Love. Hate. Pain.“ Irgendwie fällt mir zu mir jetzt auch nicht mal so ein Text ein, wie die Türchen der Kollegen sie bekommen haben und die zu schreiben mir in den letzten Tagen wirklich außerordentlich Spaß bereitet hat.

Also belasse ich es dabei zu sagen, dass es nun zum vierten Mal die Tickets für eine Zugreise durch die Täler des deepen und dubbigen Techno gibt mit kurzen Zwischenstopps auf unbekannten, aber sehr netten Bahnhöfen. Das Ding aufzunehmen war nicht ganz einfach, ich hatte einen schweren Migräneanfall und musste zwischendurch zwei mal kotzen gehen, auch wenn das keiner wissen will. Hören kann man es hoffentlich nicht. Aber es musste eben an genau dem Abend aufgenommen werden, weil ich immer alles auf den letzten Knopf mache und der Mix unbedingt heute kommen sollte, was sonst eben nicht geklappt hätte.


(Direktlink)

Style: Dub & Deep Tech
Lenght: 01.13.30
Quality: 320 k/bits

Tracklist:
Dublicator – Burning Echoes (Pulshar Remake)
Das Kraftfuttermischwerk – Runaway (Silence Edit)
Pablo Bolivar – Escape Of Galaxy Five (Djorvin Clain Deep Constructed)
Onmutu Mechanicks – Lupus Moon
Minilogue – Tzymbals
Kollektiv Turmstrasse – Deine Distanz
Quantec – Farsightedness (Original Mix)
Echologist – Just A Ride
Marko Fürstenberg – 070120
Mikkel Metal – Lommer
SCB – Hard Boiled VIP
Karraskilla – Tren Siete (Brendon Moeller Remix)
Brendon Moeller – Mobility
Falko Brocksieper – Frantic Formula
Roberto Bardini – Protest 09 (Original Mix)
Dadub – Fight Them Alone
Upwellings – Snow Motion
Yagya – Rigning Átta
Ocralab – Iridium (Dublicator Remix)

Alle Adventskalender-Mixe gibt es hier.

Alle Mixe der tief #Serie:

[Thanks to Rico Passerini for hosting all this Mixes.]

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Adventskalender 2010, Türchen #08: Tobias Koch – Ich bin im Urlaub

Tobias Koch. Den Burschen kenne ich schon ewig. Als Teenie habe ich ihm mal seine LA Raiders Kappe abgezogen, wie er mir heute noch gerne vorzuhalten weiß – ich kann mich daran nicht mal erinnern. Er war angehender Abiturient, ich Gesamtschüler – das musste wohl so sein. Eigentlich hatten wir nie miteinander zu tun, bis wir uns dann vor 6 Jahren mal wieder über den Weg liefen. Er wäre jetzt DJ und macht ein wenig Musik, und ob wir uns mal treffen wollten. Taten wir, nahmen 2-3 gemeinsame Nummern auf, veranstalten ein paar Partys und kamen auf die Idee ein eigenes Label zu gründen. Rückblickend eine der Ideen, die während der letzten 5 Jahre definitiv nicht zu meinen besten gehörte. Aber ich hatte das schon seit ewig im Kopf, wollte das schon immer machen. Ein Label gründen, ein Label machen, nicht nur, aber auch die eigenen Vinyls von der Entstehung bis zum Fach im Plattenladen begleiten. Ich hatte ein sehr romantische Vorstellung davon.

Das lief auch alles ganz gut anfänglich. Dann begann der Druck, der zwangsläufig entsteht wenn ein Hobby zum Geschäft wird. Geschäftliches, Termine, Rechnungen, Geld, Zeit haben müssen, Kreativität aus sich rauspressen müssen, all das. Das war alles nicht meins, zumindest nach einem längerem Zeitraum nicht mehr. Der Vertrieb ging pleite, was eine nicht kleine Stange Geld von uns verbrannte, von dem ich sowieso nie genügend habe und wir lebten uns musikalisch auseinander. Das war’s dann für mich mit dem Label.

Später fragte er, ob er das Ding nicht alleine weiterfahren könnte und ich sagte ohne weiteres ja, da ich wusste, wie wichtig ihm das war. Mir zu dem Zeitpunkt schon nicht mehr – musikalisch war ich eh auf einem anderem Dampfer.

Als wir uns damals das erste Mal zum Mucken trafen, war Minimal auf allen Danceflooren in allen Ohren. Ich mochte dennoch lieber Dubtech und Techhouse, was damals noch kein Schimpfwort war. Er mochte dieses minimale Zeug und irgendwie harmonierte das ganz gut, wie wir fanden.

Heute spielt er Deephouse, hier in wirklich abgefahrener Mixtur mit jeder Menge Soul und gar Funk und Jazz-Anleihen. Außerdem veröffentlicht er auf TFE Records weiterhin eifrig Platten und wenn ich Zeit und Muse habe, gebe ich dorthin gerne eine Nummer oder einen Remix. Weil nichts mehr muss.


(Direktlink, Direktdownload)

Style: Deephouse
Lenght: 01.03.01
Quality: 320 k/bits

Tracklist:
01. Re-Drum – Microcosmos
02. Jimmi Hendrik – How Deep Can I Go
03. Ethyl & Flori – Lennox Ave
04. 11 Inch feat. Jesse Lee Davis
05. Tom Lown – Love Potion (Jay Tripwire’s Mid Tempo Interpretation)
06. Tracky Birthday with Discoghosts – Eöööhh!
07. Nicholas – Without You
08. Vakula – You Can Do
09. Mat Chiavaroli – Untitled
10. Ryo Murakami – Just For This
11. Paskal & Urban Absolutes – Need Love (Henry L & Ingo Sänger’s Disco Dub)
12. DJ Koze – The Spitzer Group
13. Deymare – Talking About That
14. Rick Wade – Melancholy
15. DJ Scientist – Serious Business

Alle Adventskalender-Mixe gibt es hier.

[Thanks to Rico Passerini for hosting all this Mixes.]

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