Timur Civan hat mal alt mit neu vereint und ein Wollensak Cine-Velostigmat f5 Objektiv von 1908 auf seine neue Canon geschraubt um damit dieses Video zu drehen. Ich stehe ja sehr auf diese Vintage-Optiken für die hier nichts mehr nachbearbeitet werden musst. Also: Augen auf beim nächsten Flohmarktkauf. Muss ja nicht gleich ein Wollensak sein.
Sperrige Headline, indeed, aber das beschreibt die Klamotten, die Katell Gélébart für Art d’eco aus Abfällen herstellt wohl am ehesten. Und es verbindet sie in mindestens einem Punkt mit den Sachen, die die Haute Couture jährlich zeigt: es ist „Untragbar!“
Hier das ‚Barilla Jacket‘, Designboom hat noch mehr von den Entwürfen.
Irgendwer hat sich daran gemacht und (wenn auch nur in Photoshop) die Flaschen von „Skull“ und „Absolut Vodka“ zusammengebraten. Der alte Russe meint, das muss(!) hier rein.
Sehenswerte Doku von Michael Schaap, der sich auch zum Zecke des Selbstversuchs viel zu viel Viagra rein geballert hat. Zu sehen für eine Woche auf arte+7.
Als Michael Schaap, Regisseur und bekennender Porno-Fan, zum ersten Mal im Alter von 40 Jahren Potenzstörungen bei sich bemerkt, wundert er sich nur kurz, dass er nun eine Pille, die eigentlich für ältere Männer wie seinen Vater gedacht sei, einnehmen muss. Vielmehr drängt sich bei ihm die Frage auf, ob er überhaupt noch genug Mann ist, wenn nur noch ein potenzsteigerndes Mittel die körperliche Liebe zu seiner Ehefrau ermöglicht.
Auf der Suche nach Antworten besucht er die Redaktion des „Playboy“ sowie Männergruppen, deren Mitglieder ihre eigene Maskulinität wiederfinden möchten. Schaap beleuchtet auch den Schwarzmarkt, der sich um Viagra gebildet hat, die psychischen und physischen Auswirkungen des Medikaments und die Kommerzialisierung von Sex, der inzwischen fast alle Bereiche der Öffentlichkeit durchzieht.
Am Ende steht die Erkenntnis, dass Viagra den Regisseur seelisch und körperlich abhängig gemacht hat, verbunden mit einem Ohnmachtsgefühl gegenüber der eigenen Unzulänglichkeit als Mann. Was bleibt, ist auch die Vorstellung einer Welt, die in nicht allzu weiter Zukunft liegt: in dieser werden sich vornehmlich Männer nur noch über den eigenen Erregungs- und Potenzzustand definieren, getreu dem Motto „Allzeit bereit“.
Giovanni Bortolani | acidolatte (NSFW)
Fotomanipulationen aufgeschnittener und dann zusammengenähter Körper. Einbrennend aber zu strange um das hier in Bildern zu zeigen.
Nicht mehr und nicht weniger. Ein vielleicht unspektakuläres und genau deshalb schönes Video, welches Charlie Visnic in Makro-Optik für sein fantastisches Blog The B-Roll aufgenommen hat. Auf diesem stellt er an jedem Tag eine kreative Arbeit von sich selber vor und das ist alles andere als langweilig. Sollte eigentlich jeder im Reader haben, aber das nur am Rande.
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