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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Die Bevölkerungsdichte der DDR von 1977 auf einem T-Shirt

Ideen haben die Menschen. Da weiß ich immer gar nicht so recht, in welchen Hirnwindungen ich danach suchen müsste.

Etsy-User Nonfictiontees hat offenbar generell einen Faible für Diagramme, weshalb er die auf T-Shirts packt. Eines davon ist dieses selten schöne und politisch völlig unaussagekräftige Shirt, welches einfach nur die Bevölkerungsdichte der DDR im im Jahre 1977 zeigt. Grandios, wenn mich einer fragt. Und bestellt.

Was Ähnliches gibt es dann auch noch von der BRD, das die Industriezweige aufzeigt.

Was also macht man am besten mit alten Schulkarten, die in den dunklen Kellern der Schulen einstauben? Richtig: T-Shirts.


(via @media_digest)

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Video: Das Kraftfuttermischwerk – Bärlin City

Die Nummer hat schon mächtig Staub auf’m Dach, aber ich mag sie nach wie vor. Zum einen weil sie wunderbar organisch ist, zum anderen weil ich mich gerne an die Tage erinnere, als sie entstanden ist.

„Die Nummer ist schon etwas älter, gehört aber definitiv zu einem meiner Live-Lieblinge. Entstanden ist “Bärlin City” ursprünglich mal in einem Burger-Restaurant auf der Schlossstraße in Berlin. Da saß ich ganz alleine in der oberen Etage und da ich jede Menge Zeit hatte, hatte ich einfach mal was angefangen. Die Vocals, wenn man das so nennen kann, hatte ich über einen Kopfhörer, aufgenommen, den ich einfach zweckentfremdet in den Mikro-Eingang steckte.“

Der VisaulBerliner Jorgk hat sich im Rahmen einer DVD, welche kürzlich für VisualBerlin gemacht wurde, der alten Dame angenommen und Visuals drüber gelegt. Mit Titten, ganz kurz.


(Direktlink)

Download: Das Kraftfuttermischwerk – Bärlin City
[320 kbit/s mp3]

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Eine Kugel aus 26,5 km Gaffa Tape

Jeder weiß: mit Gaffa im Rucksack kann eigentlich nichts schief gehen. Das brauch man immer. Matt Bryans muss offenbar zu viel davon gehabt haben und wusste nicht ganz so genau, wohin damit. Also baute er sich daraus eine… ähem… Kugel. Aus 26,5 km Gaffa Tape baute er sich eine Kugel! Warum? Just art.

(via today and tomorrow)

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Warum ich Maradona mag

Es war Sommer, Sommer 1986, Sommer in der DDR. Es war Fußballweltmeisterschaft und es herrschte eine wahre Euphorie. Eine Euphorie, wie an sie ich mich nur selten in meiner Kindheit kann. Klar, wir hatten jede Menge Schwimmer, Radfahrer, Kugelstoßer und Eisschnelllauf-Sportler die regelmäßig in jeder Medaillen-Statistik der Olympiaden für Aufsehen sorgten, weil sie das kleine graue Land DDR irgendwie unter die Top 5 bekamen. Mit jeder Menge Doping, wie man heute munkelt. Aber Fußball… mit Fußball hatte die DDR seit Sparwasser nichts mehr zu tun. Also waren alle Ossis in der Kleingartensparte, die damals nicht so hieß, weil die Gärten gut vier Mal so groß waren, wie die, die man heute in den Kleingartensparten verbucht, völlig auf die „deutsche Mannschaft“, die damals BRD hieß, fixiert. Es war Finale: BRD-Argentinien. Und deshalb waren ausnahmslos alle völlig bekloppt und aus ihren Häuschen Bungalows.

Was heute Public Viewing genannt wird, war damals Schwarz-Weiß-Fernseher mit langwieriger Antennenausrichtung auf die bescheidene Terrasse des alten Herren, so dass gut 40 Mann dieses Spiel sehen konnten. Und sie kamen. Sie soffen und beschwörten einen Sieg der Deutschen, der BRD.

Da ich, wie mir heute immer noch attestiert wird, damals schon zu einer affektierten Oppositionshaltung neigte, entschied ich mich, den Alten den Abend zu versauen und behauptete, bevor die Antenne richtig stand, das Argentinien das Ding mit nach Hause nehmen würde. Ich war schließlich Jungpionier und hatte mit dem Anliegen der BRD nur wenig gemein. Wie konnten die nur.

Alle lachten über mich. Alle, außer Hubi, der direkte Grundstücks-Nachbar, er wollte wetten. Er auf die BRD, ich auf Argentinien. Sein Einsatz: eine Kiste Doppel-Karamell. Der meinige: eine Kiste Bären Pils, die dann im Falle dessen wohl mein alter Herr zu bezahlen hätte, was er nicht wusste, was aber egal war, das musste jetzt sein.

Jeder weiß, wie es ausging – ich bekam meinen Kasten Doppel-Karamell, denn Wettschulden und so. Ich denke bis heute daran, immer wenn ich Diego, den Handball spielenden Fußballer sehe, der 1986 den Cup nach Argentinien holte, als er gegen die BRD traf.

Der Abend war danach übrigens ziemlich im Arsch und alle spürten schnell, dass die DDR nicht zum Weltmeister feiern taugte.

Maradona sorgte dafür, dass ich die erste gewonnene Wette, an die ich mich erinnern kann, auch genießen konnte. Er schmeckt, der Kasten Doppel-Karamell. Sehr sogar.

Und das bisschen Koks, was der sich durch die Nase zog, macht ihn kein bisschen unsympathischer – im Gegenteil.

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Just my daily two cents

Jason de Caires Taylor | Ignant
“ Der Künstler platziert 68 Skulpturen auf dem Meeresgrund, welche sich im Laufe der Jahre zu künstlichen Korallenriffen entwickelt haben und von Krabben, Fischen und Seeigeln bevölkert wurden. Auf einer Fläche von 800 Quadratmetern stehen die einzelnen Werke verteilt und mit der passenden Tauchausrüstung kann man sie sich auch aus nächster Nähe anschauen.“
Mit einem Klavierspieler!

Batteries and Suitcase Music: Chris Carter’s No-MIDI, No-Keyboard Musical Rig | Create Digital Music
Wie man mit gut 20 Bodentretern Musik macht. Abgefahren!

Nachtrag: Und der hier darf natürlich nicht fehlen.

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