In der portugiesischen Gemeinde Anadia sind zwei Tanks einer Destillerie geplatzt, worauf der darin enthaltene Rotwein die Hauptstrasse der Stadt hinunterfloss und daraus eine echte Wein-Straße machte.
Schön, dass auch ich täglich noch was Neues lerne. Dank Hainbach gerade, dass das Subharchord ein in den 1960ern gebauter Synthesizer war, der in kleiner Auflage in der DDR hergestellt wurde. Und Hainbach zeigt uns auch gleich mal eben, wie das nicht ganz gewöhnlichen Instrument klang oder auch immer noch klingt.
Das Subharchord ist ein elektronisches Musikinstrument, das insbesondere Untertöne (subharmonische Töne) in die Klangerzeugung einbezieht. Es wurde in der DDR entwickelt und in wenigen Exemplaren produziert.
Der neuartige elektronische Klang- und Geräuscherzeuger wurde auf Initiative von Gerhard Steinke, vormals Direktor im Rundfunk- und Fernsehtechnischen Zentralamt (RFZ) Berlin-Adlershof, von einem Team um Ernst Schreiber in den Jahren 1959 bis 1968 speziell für den Einsatz in Studios für experimentelle bzw. elektroakustische Musik sowie für den Einsatz in Rundfunk-, Film- und Fernsehstudios entwickelt. Gebaut wurde das Subharchord in einer Kleinserie von sechs Stück im RFZ Berlin. Eine spätere Fertigung sollte von der Firma Heliradio in Limbach-Oberfrohna erfolgen. Die Entwicklung des Klanginstruments wurde ab 1970 aus „musikpolitischen Gründen“ in der DDR gestoppt. Ein Gerät wurde im Funkhaus Nalepastraße gesichert hinterstellt. Das Gerät geriet in Vergessenheit und wurde im April 2003 von dem Berliner Klangkünstler und Musikhistoriker Manfred Miersch im Funkhaus Nalepastraße wiederentdeckt.
Der britische YouTuber Max Fosh hat bei einem Benefizspiel in London dem ehemaligen Weltklasse-Schiedsrichter Mark Clattenburg die Uno-Reverse-Karte gezeigt, nachdem er selber den gelben Karton gesehen hat.
Weil es hier quasi irgendwie schon Tradition ist und ich die tatsächlich immer alle ein paar Tage lang höre: die neue Chillhop Essentials ist da. Fall 2023. Und das noch vorm eigentlichen Herbst.
David Hilowitz hat als Kind mit einer Klampfe, einem Abnehmer und einem HiFi-Vorverstärker verzerrte E-Gitarren-Sounds kreiert. Als jetzt Erwachsener hat er dafür jetzt eine E-Gitarre und ein altes Tapedeck benutzt, welches er Second Hand gekauft hat. „Anything can be a distortion pedal…“
Früher war mehr DIY. Gerade in der DDR – wir hatten ja nüscht. Soweit, so klar. Aber dass es Leute gab, die sich dort damals sogar ihre Wohnmobile aus dem Nichts zimmerten, war zumindest mir bis eben neu. Einer davon ist dieser Herr hier, der sich nach der damaligen Straßenverkehrszulassungsordnung einen Camper gebaut hat, der deutlich mehr Platz zu bieten hatte als bspw. ein Barkas oder so. Und er reiste damit. Schade, dass die Kiste da so vor sich hingammelt. Vielleicht geht da ja nochmal wer dran.
Neuste Episode der langen Nacht des Deutschlandfunk Kultur, die sich dem Leben von Diego Armando Maradona widmet. Ich habe es als Kind geliebt, ihm beim Spielen zuzusehen und war Riesenfan des Argentiniers. Beim WM-Finale 1986 habe ich mit unserem Gartennachbarn Huby auf den Sie der Argentinier gewettet, er auf den der Deutschen. Ich gewann eine ganze Kiste Doppelcaramel und war Maradona auf ewig dankbar. Über sein Leben wusste ich nicht sonderlich viel, was sich mit dieser biografischen Betrachtung geändert hat. Gar nicht mal so uninteressant.
Diego Armando Maradona war der vielleicht größte Fußballer aller Zeiten. Ziemlich sicher jedoch der tragischste. Sein Leben war geprägt von unfassbarem Talent, unvergesslichen Toren, aber auch von Pleiten, Exzessen und schlimmen Abstürzen.
Weiß nicht, ob Leichtsinn, Selbstüberschätzung oder auch ein bisschen Dummheit, aber irgendwie ging es noch gut aus. Also für Mike. Für den Bären war die Party zu Ende.
Die Natur ist mitunter schneller als menschliche Wahrnehmungsfähigkeiten, so dass wir beispielsweise ohne technische Hilfsmittel wie der Zeitlupe niemals sehen könnten, wie filigran sich Eisvögel mit Futter versorgen. Aber es gibt sie ja, die Zeitlupe.
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