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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Bastionen – Vergessene Festen Vergessener Systeme

Ich bin gerade etwas perplex. Als ich im Winter mit dem Zug durch den Osten Deutschlands unterwegs war, warf ich auf Twitter eher beiläufig die Frage ab, ob irgendwer schon mal auf die Idee gekommen sei, einen Bildband der ganzen verlassenen, verrottenden Bahnhofsgebäude zu machen, die da von der DDR übrig geblieben sind. Weil davon gibt es unzählbar viele. Es gab da einige Antworten drauf und das war es dann für mich. Jetzt sehe ich eben, dass
Holger Schilling, der Tüp, der auch für „Während ihr schlieft“ verantwortlich ist, was ich hier erst vor ein paar Tagen hatte, genau das gemacht hat. Er hat ein Fotoband von Bahnhofsgebäuden am Start, in dem eben auch dutzende dieser alten Bahnhofsgebäude der Ex-DDR Platz finden. Nicht nur verrottende, aber eben doch so einige. Andere, wenige wurden saniert. Das Buch nennt sich „Bastionen – Vergessene Festen Vergessener Systeme„, was mehr als treffend ist, wie ich finde. Auf Behance gibt es eine ziemlich umfangreiche Sammlung derer Fotos, die das Buch mit sich mit bringt.


(via Monostep, via ISO50)

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Der erste 33.3 RPM Plattenspieler auf Ebay

Auf Pathway To Unknown Worlds bin ich vorhin über einen Plattenspieler aus dem Jahre 1926 gestolpert, dem Western Electric Turntable 2A. Das Teil war wohl der erste Plattenspieler, der 33.3 RPM Platten ordentlich wiedergeben konnte und wurde damals als erster im Radio und für Filmzwecke genutzt. Ich hatte dann kurz mal gegugelt und bin auf diese Auktion gestoßen, die genau das Dingen anbietet und in zwei Tagen ausläuft. Angesetzter Preis: $4,200.00. Und das für ohne Pitch!


(Mehr Bilder davon hier.)

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Die Tage der Regel einer Frau

Ich weiß zwar noch nicht wie ich das hier jetzt alles zusammenbekomme, ohne mir dabei ein rhetorisches Bein zu brechen, aber ich versuche es mal – die Headline ist schon mal selten dämlich.

Also: Jonathan Gurvit hat auf Behance eine Postkartenserie, welche die Emotionen einer Frau während ihrer Menstruation illustriert darzustellen versucht. Mit allen Höhen und Tiefen. Puh. Die sind alle sehr sehenswert, auch weil stilistisch alle sehr unterschiedlich.

Aber: Eine der Postkarten zeigt eine Frau, deren Oberkörper von dutzenden Pandas umhüllt wird. Mit der Bildunterschrift: Heute fühle ich mich liebewohl. Hier:

So sehe ich nämlich auch aus, wenn ich mich liebewohl fühle. Mit unrasierten Beinen allerdings.

Und wegen diesem Foto lasse ich mich gerne doch auf das dünne Eis, auf das ich mich mit diesem Thema begebe, ein. Eigentlich hätte ich das ohne weiteres in mein Panda Tumblr gesteckt, aber ich habe meinen Rechner mit den Zugängen nicht dabei, weil ich ja der Großen zu Ostern unbedingt Sims 3 schenken musste, was auf ihrem MacBook nicht läuft, auf meinem Pro allerdings schon, aber das ist eine andere Geschichte.

Warum allerdings Jonathan Gurvit als Mann sich nun in der Berufung sieht und für kompetent hält, die Menstruation einer Frau zu illustrieren, dass müsstet ihr ihn selber Fragen. Und vergesst die Headline.

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Und wenn Ihr draußen unterwegs seid, vergesst das Lächeln nicht. Ihr seht dann gleich viel schöner aus.

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Wie man mit einem Plattenspieler spooky Soundscapes macht

Stephen Cornford hat einen alten Plattenspieler und diverse Dinge genommen, die man so im Haushalt findet, beides verbunden und einen ziemlich düsteren Sound daraus extrahiert, wie man ihn aus Horrorfilmen kennt. Für jene Momente, in denen junge Frauen durch dunkle Keller laufen – ihr wisst schon. Vielleicht nicht ganz optimal um den Tag zu beginnen, aber man kann das gerne auch Nachts gucken.


(Direktlink, via Create Digital Music)

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Fantastische Animation: Tales from the Heart

Eine Mixtur aus handgemalter und programmierter Animation von Droolart. Seht euch dieses Herz an. Großartig!

For this project we chose the human heart as a guiding theme, that and the black, white and red colour scheme were the only limitations we set for ourselves. We then each went our separate ways to create the content of this piece. We came back together a week later to mash it all together into the chaotic eye candy you see before you. Encompassing a wide range of styles and techniques ranging from hand drawn to complex particle systems, Tales from the Heart is a wild ride through the body, the gutter and the cosmos.


(Direktlink)

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Just my daily two cents

Vergessene Orte: Die Geisterbotschaft von Berlin | einestages
„Auf dem Boden verrotten Tonbänder, Akten, Visa-Anträge. Seit fast 20 Jahren verfällt in Ost-Berlin die frühere irakische Botschaft in der DDR. Heute ist die Ruine ein Mekka für Souvenirjäger.“

Adam Kroll – Paradise Industries | Net Audio Magazine
Ambient techno soundscapes – Wonderful relaxed deepness on a four-track ep by Adam Kroll released on Sheffield’s Planet Terror. If you’re into those deeper Kompakt releases you’ll possibly love this one“

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Download: Echodub Loves Volume 02

Vielleicht erinnert sich noch wer an diese exorbitant großartigen Echodub Compilations, die es in den letzten beiden Jahren gab. Ich jedenfalls bin tierisch von diesem Sound, der immer den Grat zwischen Dubstep, IDM und Downbeat findet, mitgenommen. Heute kam die dritte Compilation namens Echodub Loves Volume 02 und die ist, auch wenn diverse Namen der ersten beiden Alben nicht dabei sind, kein bisschen schlechter – im Gegenteil. Ein Hammer von einem Free-Release. Echodub Loves and me loves too – Echodub.

This album is the second in a series of releases that Echodub have put together to highlight some of the artists that we love.
We selected a number of artists, and asked them all to contribute to what we feel is a showcase of some of the most beautiful music coming from the deeper end of the dubstep, electronic and IDM genres.

Download und Tracklist via Echodub.

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Sommerkleidung

Ich habe meinem Schätzchen hier mal Sommerkleidung übergezogen. Ich konnte das Dunkel nicht mehr sehen. Außerdem werden die Bilder und Videos um sage und schreibe ganze 15 Pixel breiter. Ich hatte lange überlegt, ein gänzlich neues Theme zusammen zu basteln, aber eigentlich mag ich es so wie es ist, wenn denn, so wie jetzt, auch heller. Wahrscheinlich wird dieses Blog hier irgendwann mal auf der Grundlage des ursprünglichen Themes sterben – vielleicht auch nicht.

Grundsätzlich hat sich nichts verändert. Also einfach weiter machen wie bisher.

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