Vanilla ist eine 28-jährige Schimpansin, die ihr ganzes bisheriges Leben in einer biomedizinischen Forschungseinrichtung in New York verbracht hat. Nun wurde sie in ein Schimpansenschutzgebiet auf einer Insel in Florida verlegt und sah dort zum ersten Mal den Himmel.
Als um die Jahrtausendwende alle mit Harddisk Recording begannen, zogen wir los und kauften über die „Zweite Hand“ das ganze alte Studio-Zeug aus den 1980ern. Weil HD-Recording für uns zu teuer war und die alten Geräte verhältnismäßig günstig zu haben waren. Außerdem wollten wir auch wissen, wie sich der Ursprung des guten alten „Bedroom Studios“ anfühlte. Herz war damals dieser von Hand zusammengelötete Atari ST. MIDI-Kernpunkt war ein Korg M3 und rundherum gab es jede Menge Peripherie-Gerätschaften wie 303, 808, 727, den ersten Access Virus und diverse Sampler von E-mu und Akai. Und dann saßen wir dort, haben stundenlang vor dem MIDI-System und Cubase auf dem Atari gesessen, „Eingang nach Draußen“ produziert und auf Mini-Disc aufgenommen. Eine deepe Zeit für viele Erfahrungen, in der andere schon längst mit Ableton Live gearbeitet haben, das ich erst deutlich später für mich entdecken sollte. Heute würde ich nicht zurück tauschen wollen, aber etwas nostalgisch wird es mir bei diesem Video hier schon zumute.
Take an Atari ST, 4 budget synths from 1988, and spend months seeing how far they can go – all while staring at a black-and-white CRT! I took me over a year to make this given most of the equipment was DOA and keeping in mind there’s another part coming later this year.
Mein Techno ist langsamer und hat mit TikTok nichts zu tun, aber ich bin ja auch alt.
Ausgerechnet im Corona-Lockdown hat sich eine Techno-Welle aufgestaut, die jetzt mit voller Wucht durch den Mainstream peitscht. Ob auf TikTok, in den Charts oder analog auf Raves: Die Generation-Z ist im Rave-Fieber. Rapper stehen gemeinsam mit Techno-DJs auf der Bühne, verkaufen Touren aus und beweisen: Berliner Underground-Techno ist Massentauglich. TRACKS trifft den Rapper Ski Aggu und die DJs Tham und Alva und fragt nach: Ist der Techno-Hype eine Chance für die durch den Lockdown angeschlagene Clubkultur oder Gefahr für eine Szene, die lange Schutzraum für marginalisierte Gruppen war?
Für mich als Höhenschisser jetzt nicht die attraktivste Attraktion, aber dennoch interessant zu sehen, wie das Riesenrad zu dem wurde, was es heute ist. Und für andere halt auch ein Riesenspaß.
Wer am Samstag in Berlin oder irgendwo in der Nähe ist und Bock auf schwofen hat, sei hiermit herzlich zu Embassy Of Empathys Planet Beate im Beate Uwe eingeladen, auf dem auch wir für diese Nacht landen werden.
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