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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Home – Ein Film von Yann Arthus-Bertrand, ab heute im Kino – ab genau jetzt auf Youtube

Der französische Fotograf Yann Arthus Bertrand, der schon mit seinem Bildband „Die Erde von oben“ beeindruckte, hat für HOME nun auch die Welt von oben gefilmt und zeigt die schönsten aber auch die unschönsten Seiten von Mutter Erde. Produziert wurde der Film von Luc Besson. Die Aufnahmen wurden mit Hilfe von Helikoptern, einem großen Mitarbeiterstab und einer Kamera gemacht, die „das Modernste ist, was die Digitaltechnik zu bieten hat.“

Anliegen des Films ist es bewusst zu machen. Bewusst zu machen, was der Mensch innerhalb von verhältnismäßig kurzer Zeit mit diesem Planeten veranstaltet hat. Das er also am Weltumwelttag in die Kinos kommt ist kein Zufall. Neben dem Kinostart kommt der Film aber auch zeitgleich und in leicht gekürzter auf Youtube. „Damit der Film die größtmögliche Verbreitung erhält, muss er umsonst sein“, so Bertrand. „Es werden keine wirtschaftlichen Interessen verfolgt“, was durch einen Sponsoren möglich wurde. Außerdem heute Abend um 21.10 auf n-tv.

Ich werde mir das Dingen jetzt ansehen und weiß auch, dass man die ganz große Überwältigung nur im Kino haben kann, die Aufnahmen in Großformat dürften mehr als beeindruckend sein.

„Ich hätte gerne, dass HOME auch Ihr Film wird. Verteilen Sie ihn weiter.“

Nichts leichter als das.


Link zum Film, da das Embedden nicht erlaubt ist, was ich echt albern finde. Dafür ist die Qualität knorke.

[Update:] Die Aufnahmen sind atemberaubend, der Sound ganz schön Ethno. Aber dafür kann ja jeder selber sorgen.

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Doku: How the Music works

This is the ultimate series for anyone with even a passing interest in music. Prepare to have your mind blown as the structures underlying the creation and experience of music are laid bare.

„Why do some rhythms get our toes tapping, while others make us feel mellow? How does a love song bring tears to our eyes? What links African drumming to J S Bach?

In this new four-part series composer Howard Goodall strips music down to its essential parts to find out how music works.

(channel4)

Part 1: Melody

(Direktlink, via MetaFilter)

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Download: Das Kraftfuttermischwerk – In da air

Manchmal während unserer Live-Gigs, entdecken wir auf den Festplatten ältere Tracks, die uns nie rund genug erschienen um sie irgendwo abzugeben und auf Veröffentlichung zu hoffen. Meistens wahrscheinlich ganz zu recht, denn vieles an diesen Nummern ist einfach nicht so, wie wir uns das vorstellen. Meistens nehmen wir uns dann vor, daraus „nochmal was zu machen“, was natürlich so gut wie nie klappt. Erstmal kommt man in den Sound nicht mehr rein und zweitens ist man sowohl technisch als auch musikalisch heute schon ganz woanders. Deshalb schlummern eben einige dieser Nummern vor sich hin und werden nichts mehr.

Nichtsdestotrotz kann man sowas ja trotzdem mal zugänglich machen, dachte ich, womit ich hiermit jetzt einfach mal anfange.

Anhören:
[audio:http://kraftfuttermischwerk.de/stuff/das_kraftfuttermischwerk_-_in_da_air.mp3]

Download:
Das Kraftfuttermischwerk – In da air
(4:53 | 320 kbit/s mp3 | 11,3 MB)

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Erst Benzinkanister, jetzt Plattencase

Pünktlich zum endgültigen Ableben von Vinyl als DJ-Werkzeug (ja, ich glaube das wirklich) kommen die mit diesem völlig grandiosen Plattencase um die Ecke. Wenn die da 3 Jahre früher drauf gekommen wären, hätte das vielleicht für die Platte als Auflegemedium noch sowas wie eine verlängernd wirkende künstliche Beatmung bedeutet. Aber so…

Egal, sieht toll aus, dieses Gascase und kaufen kann man es hier. Zumindest wenn man vorhat, auch noch weiterhin seine Platten zu schleppen. Der Realness wegen und so.

(via Mursuppe)
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Just my daily two cents

Record it Live to the Internet: Indaba Reveals JavaFX-Powered Online Recording Studio | Create Digital Music
Okay, ich habe eine ganze Weil dazu gebraucht um zu realisieren, was das soll, aber es ist in der Tat das, was der Titel vermuten lässt: eine im Netz gelagerte Audiosoftware. Besser noch: man kann andere Musiker an seine Tracks beteiligen, wenn ich das richtig sehe. War ja klar, dass es soweit kommen würde. Krass! Manko: das Anmeldeverfahren, was irgendwie auch auf so eine quasi-Social Networking-Kiste ala Soundcloud hinausläuft und wozu mir jetzt der Nerv fehlt. Könnte man allerdings durchaus mal tun, das mit der Anmeldung, der Testung wegen.

20. Jahrestag des Tian’anmen-Massakers | Nerdcore
Ich habe heute mal wieder etwas ziemlich Ausführliches darüber gelesen, etwas was mich erst sehr bedrückt, dann nachdenklich gemacht hat. Auch weil es mich an die 1989 in der Deutschen Geschichte erinnert hatte, auch daran, dass es hätte auch für uns alles ganz anders kommen können. Renè hat eine kleine Zusammenfassung der aktuellen Sachstandsanalysen zu dem Tag, die ich hier mit empfehle.

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Platte(n) der Woche #33

Terry Lee Brown Junior – Repack | 2009 | Plastic City
Remix-Kollektion verschiedener Künstler, die sich alle über die Musik eines der für mich immer noch besten deutschen DJs hergemacht haben. Dennoch klingt das so sehr nach Plastic City, dass es woanders gar nicht kommen dürfte. Tolle Sommerplatte. Krass nur, wenn man das Ding mal googelt.
(Reinhören)

Various Artists – File under dub #1 | 2009 | Instabil
Das Instabil mal als grandioses Netlabel begonnen hatte und den Output CC-lizenziert in’s Netz gestellt hatte, heute aber nicht mal mehr über eine eigenständige Website verfügt- geschenkt. Mittlerweile geht Daniel Stefanik mit dem Label den kommerziellen Weg, der allerdings irgendwie inkonsequenter zu klingen scheint. Mir fehlt hier der rote Faden, wenngleich die Tracks an sich nicht schlecht sind. Ich weiß nicht so genau, irgendwie kann ich diese Compi nicht so recht greifen, was sich auch nach jetzt mehrmaligem hören nicht ändern will. Egal: am hörenswertesten ist hier die 18 Minuten-Schleife von Stefanik selber, wo er mal so richtig schön die experimentelle Keule schwingt, ohne Rücksicht auf Verluste.
(Reinhören)

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