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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Durch Rostock-Lichtenhagen ist immer noch wie in Hundscheiße treten. Auch weil die Dichte der NPD-Wahlplakate nirgendwo anders so exorbitant hoch sein dürfte, wie hier. Seit Jahren schon.

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Haskell Musik Hack

Alex McLean macht Musik aus Text und wenn ich mir das so ansehe, bin ich sowas von froh, dass es heute ausgewachsene Software für sowas gibt.

Haskell is a 20-year old advanced, open-source purely functional programming language. It’s designed to allow rapid development of robust and concise software.
Why is this interesting? Well Alex McLean has hacked Haskell enough to create a techno programming language. Commands for sounds, rhythms and rests are programmed from the command line, and the software plays a techno-based loop based on the input.
It sort of reminds me of tracker software, but a little more cut down, and somehow much more cool. I actually like the groove that the music.

(Direktlink, via SynthGear)

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Porschefahrer um die 50, mit halblangem grau meliertem Haar, dass durch die exorbitant teure Sonnenbrille nach hinten gelegt wird, Sonnenbank-Teint, einer dicken Goldkette und dem fast obligatorischen weißen Leinenhemd, dass nur halb geschlossen ist, die an einer Cocktail Bar anstehen und dabei zu Dancehall wippen, als würden sie Dancehall mögen und überhaupt auch gar nichts anderes hören als Dancehall, sehen total peinlich aus. Und zwar so richtig richtig peinlich.

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Extraordinary Records

Der “Taschen”-Verlag bringt in Zusammenarbeit mit dem Colors Magazine den Bildband “Colors Extraordinary Records” auf den Buchmarkt. Darin werden 400 unglaublich gut aussehende Vinyls gezeigt, die mitunter ganz zu recht unter dem Begriff extraordinär gezeigt werden. Sie entstammen der 16000 Vinyls umfassenden Sammlung von Peter Bastine und Alessandro Benedetti, die diese in 30 Jahren zusammen getragen haben haben. Das Vorwort im Buch wurde von Produzenten-Urgestein Giorgio Moroder geschrieben. Und das Beste(!): das Colors Magazine hat das komplette Buch zum Blättern auf seiner Seite. Und meine Fresse, da sind grandios ausschauende Vinyls bei!

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Lars Gustafsson in “Warum ich die Piratenpartei wähle”, dass ich jedem empfehle zu lesen.

Das wesentliche Interesse von Künstlern und Autoren, vorausgesetzt sie sind intellektuell und moralisch ernsthaft in dem was sie tun, muss sicher das sein, gelesen zu werden, ihrer Stimme Gehör zu verschaffen in ihrer Generation. Wie dieses Ziel erreicht wird, das heisst, wie man die Leser erreicht, ist aus dieser Perspektive von sekundärem Belang.

Das heißt nicht, dass ich die Piraten wähle. Das heißt nicht mal, dass ich überhaupt irgendwen wählen würde. Ich sehe es nämlich leider so, dass die Zeiten in denen sich die Wirklichkeit an der Politik orientiert, Geschichte sind. Heute ist es eher so, dass sich die Politik an der Wirklichkeit orientieren muss, im besten Fall noch auf diese reagiert. Dafür allerdings ist Politik an sich viel zu langsam und die dann irgendwie zusammengeschusterten Reaktionen sind im Regelfall, ihrer dann schon wieder aktualisierten Wirklichkeit, weit hinterher. Daran, so glaube ich, werden auch die Piraten nichts ändern können.

(via Nerdcore)

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VJ-Kunst aus den 70ern: John Whitney-Matrix III

Zugegeben, die Headline trifft es nicht so ganz, denn an sowas wie Videoprojektionen war zu dieser Zeit wahrscheinlich nicht mal ansatzweise zu denken. Aber das Ergebnis dessen, was Dean Anschultz 1972 mit seiner „Grafik-Programmierung“ gemacht hat, sieht eben ein wenig so aus wie das, was die VJs dann 20 Jahre später an die Wände der Tanztempel beamten. Für heutige Verhältnisse ist das deshalb auch wenig spektakulär, gemessen daran aber, dass diese Arbeit nun 37 Jahre alt ist, muss das zu dieser nahezu revolutionär gewirkt haben. Und ja, die hatten ja auch alle LSD und sowas.

(Direktlink, via ISO50)

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