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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Sneaker-Doku: Just for Kicks

Ich weiß, dass das irgendwie nicht sonderlich sinnvoll erscheint und manchen auch nur ein müdes Lächeln abgewinnen kann, immerhin geht es „nur“ um Schuhe, aber ich habe einen echten Sneaker-Tick. Deshalb freue ich mich über die 2005 erschienene Doku Just for Kicks. 80 Minuten in denen es nur um das eine geht: Sneaker, die Geschichte der selbigen und dem Kult, der darum getrieben wird. Fetzt! Ich meine, hey, eine Doku über Sneaker!

Since B-Boys first propelled them out of the New York City playgrounds in the 70’s, sneakers have morphed from a tool for athletic performance to Hip Hop’s cornerstone symbol of cool and an object of obsession for sneakers collectors world wide. Analyzing this global pop culture phenomenon, JUST FOR KICKS is the first film of its kind to present the underlying culture and personalities that fueled this fashion revolution and its $26 billion global market. Far from a formal history of the sneaker industry, JUST FOR KICKS offers a fun and colorful insider’s history of hip hop’s most treasured fashion item; revealing behind the scenes stories with exclusive testimonies, never before seen footage and the charismatic personalities that have come to influence pop culture.

(imdb)

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Hunderte alter Transistorradios

Ahhh, mein Tag ist gerettet! Ich bin eben über diesen absolut wahnsinnigen Fotostream von Transistorradios gestolpert und völlig hin und weg über die abgefahrene Designs, die diese kleinen Krachmacher damals immer hatten. Jedes für sich ein echter Eyecatcher, alle strikt retro, größenteils aus den 40er, den 50er und den 60er Jahren. Ich finde sowieso, das die Designs von alten Radios, also auch den großen, ganz weit vorne sind. Irgendwie ist die Symbiose aus Technik und Ton was ganz besonders Schönes. Und ästhetisch sowieso. Über 700 dieser kleinen Radios finden sich bisher in dem Stream, eines schöner als das andere, und es werden wöchentlich mehr. Eigentlich könnte man fast jedem einen eigenen Beitrag widmen. Was sind schon iPhone oder G1 optisch gegen beispielsweise diese Kisten aus den 70ern hier?

An interesting radio from the early 70’s. It has all the „flower-power“ colors.
Back in the late 60’s being a hippy was a social statement, by the 70’s it was a fashion statement. What starts out as honest intentions always ends up being turned into a commercial enterprise.

Ich liebe diesen Stream!

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Nirvana spielen 1991 einen Gig in einem Plattenladen

1991 kam Nevermind. Am 19 September des selben Jahres wurde dieses Video hier von einem Besucher des Beehive Records Stores in Seattle aufgenommen. Sehr amateurhaft das Ganze und natürlich ohne den Sound gesondert ab,- und aufzunehmen. Dennoch oder gerade deswegen ist es irgendwie kuhl zu sehen, dass Nirvana vor einem dutzend Leute in einem Plattenladen einen Gig runterdödeln, wie wahrscheinlich viele es tun, ohne irgendwann auch nur annähernd dort zu landen, wo Nirvana letztendlich gelandet sind. Nach der Nervermind, gab es derlei Konzerte eher nicht mehr, vermute ich jetzt mal.

Video vom kompletten Gig:Nirvana Live at Beehive Records

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Blogs, in denen die Tags mehr Zeilen in Anspruch nehmen als die eigentlichen Beiträge, sind mir auch suspekt. Gut, dass ich keine Tags nutze.

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Dapayk & Midnight – Emergency

Hat jetzt auch schon gut 3 Jahre auf dem Buckel und nicht einen Fitzel an Schönheit eingebüßt. Auch deshalb ganz weit oben in meinen All-time favourites. Da stört es mich herzlich wenig, dass das hier gar kein Video ist, weshalb man es auch ruhig so schön klein halten kann. Ich zitiere mal aus der Tube: „Hören, so laut es Deine Anlage zulässt und einfach FÜHLEN!“ In diesem Sinne.

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Just my daily two cents

Erziehungsdebatte – Vormarsch der Nachwuchs-Tyrannen | SpOn
Hyperinteressantes Streitgespräch zwischen Diplompädagoge Wolfgang Bergmann und dem Kinder- und Jugendpsychiater Michael Winterhoff über die wachsende Zahl verhaltensorigineller Kinder und Jugendlicher und die sich daraus ergebenen pädagogischen Umdenkprozesse. Unbedingte Leseempfehlung!

Dead Towns of Kola | English Russia
Verlassene Städte auf der Halbinsel Kola, im Nordwesten Russlands, die sehr an die Militärstädte erinnert, wie man diese – wenn auch kleiner – im Osten Deutschlands kennt.

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Bungalows aus dem DDR Genex-Katalog

Genex ist wahrscheinlich nur den wenigsten Westdeutschen ein Begriff, war im Osten aber immer sowas, was Privilegien versprach. Ein Katalog, aus dem die Westdeutschen für die im Osten lebenden Verwandten oder Freunde alle möglichen Konsumgüter einkaufen konnten, um sie dann in an diese zu verschenken. Klingt etwas konfus, ist aber tatsächlich so gewesen. Wikipedia versucht das folgendermaßen zu erklären, was ich hier mal einkürze, aber es lohnt sich durchaus das alles zu lesen:

Das Unternehmen vertrieb einen Katalog mit dem Titel Geschenke in die DDR, aus dem die Bürger der Bundesrepublik Waren bestellen und mit D-Mark bezahlen konnten, welche direkt an ihre Verwandten und Bekannten in der DDR versendet wurden.
[…]
Die Waren im Katalog waren zu etwa neunzig Prozent aus der DDR-Produktion. Neben Lebensmitteln und Konsumgütern wie Möbeln, Kosmetik, Kleidung, Werkzeug und HiFi-Anlagen konnte man aber auch Motorräder, Autos (ohne die sonst üblichen mehrjährigen Wartezeiten), Campingwagen und sogar ganze Fertigteilhäuser, die so genannten Neckermannhäuser, bestellen.

Worauf ich aber eigentlich hinaus will sind die Scans von Flickr-User Stralsunder Hein, der speziell einige Bungalows aus DDR-Produktion am Start hat, die dann u.a. über die Genex verkauft wurden. Genau dieses Teil hier, den B22, haben die Eltern Anfang der 80er auf ihr Wochenendgrundstück gezimmert. Ganz ohne Genex, man konnte die auch so kaufen. Allerdings hatten sie das Teil leicht modifiziert und Küche und Bad ausgelagert um mehr „Wohnraum“ zu haben. Das rechte Zimmer durfte ich mir mit dem Bruder in einem Doppelstockbett teilen. *schwelg*

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Ach Leute,

wenn Ihr mir Musik schickt, über die ich hier was schreiben soll, dann habt wenigstens die Eier und schickt mir sie komplett, als Zip. Wenn ich nur Vorhören kann, kann ich mir kein Bild davon machen, und wenn ich mir kein Bild davon machen kann, kann ich nicht drüber schreiben. Ist doch klar, oder?

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