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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Download: All my this deep candys – mixed by Rudi Stöher

Heute mal Tag der Nachwuchsförderung. Vor gut einem Jahr, habe ich das erste Mal dem damals 18-Jährigen Rudi Stöher dabei zugehört, wie er Platten ineinander mixte und war völlig baff, mit welcher Leichtigkeit er das völlig unaufgeregt tat. Soviel Talent hat mich echt schwer beeindruckt. Seitdem höre ich ihn circa einmal die Woche. Zugegeben: das nervt schon hin und wieder, denn das Problem ist, er ist jung, er hat keine Kohle und er spielt immer die selben Platten. Wie das eben so ist in dem Alter. Es müssen eben auch immer Platten sein, da die ganze Digital-Mixing Peripherie mehr Kohle kostet als junge Menschen haben, klar. „Geb` dem mal Serato, pack ihm MP3s zusammen und der macht dir einen lässigen Mix, der sich gewaschen hat“, dachte ich immer. Gestern haben wir das dann eben gemacht. Ich habe einige meiner liebsten Tracks in einen Ordner geschmissen und gesagt: „Los, mix das mal.“. Und er hat gemixt. Und wie er gemixt hat. Er war gestern meine Quasi Jukebox-Mixmaschine.

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Song Around the World: Marleys „One Love“

Dutzende Menschen, die auf der ganzen Welt verstreut leben und die sich nie gesehen haben, spielen und singen gemeinsam Bob Marleys „One Love“. Für eine gute Sache, klar. Und das ist das mit Abstand schönste, was ich in der letzten Woche gesehen habe. Marley. Der hat ja auch den Krisensoundtrack für heute schon vor Jahrzehnten geschrieben. Hätte man auch einfach mal genauer hinhören sollen bei dem.

(Direktlink, via mogreens)

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Just my daily two cents

Protests at the G20 summit | The Big Picture
London und der „G20 Gipfel“. Ich frage mich sowieso, warum das alles noch so ohne Gerumpel abläuft. Demonstrationen im herkömmlichen Sinne nämlich nutzen nur denen, die regieren. Damit können sie dann immer noch ganz toll die Demokratiefähigkeit ihres Landes weltweit demonstrieren, was sie natürlich auch gerne tuen. Nur: ändern tut das alles nichts. Die Medien fressen den Quatsch, die Rezipienten sehen es und freuen sich darüber, dass man auf die Straße gehen kann und immerhin vermittelt das das Gefühl, gehört zu werden. 89 war das alles anders, da roch es nach Revolution. Sowas bekommt man nur einmal im Leben, aber ich will ja hier nicht zu politisch werden. Tolle Bilderstrecke.

Ein Baby im Turtles-Arm | The daily what
Outing: Ja, ich fand die Turtles kuhl. So. Ich war jung und brauchte die Helden.

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Neues auf Soft Phase: Coax – Artifacts And Discovery

Mein liebstesweltschönes Netlabel Soft Phase hat ein neues Album ins Netz gebracht. Artifacts And Discovery nennt es sich und kommt vom Norweger Coax. Das, was ich bisher gehört habe, geht in die selbe nordische Deepness, durch die sich auch die vorherigen Soft Phase Releases schon auszeichneten. Nativer ist das Ganze, mit Streichern und anderen organischen Soundscapes diesmal. Ich höre die erst Mal durch, bin mir aber ziemlich sicher, das die genau das mitbringt, was drauf steht: Soft Phase.

Info&Download: Coax – Artifacts And Discovery

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Vor mir ein Tüp mit „Pit Bull Germany“-Shirt, hinter ihm ein Ranzen von Frau mit Steinar-Hoodie auf dem Schoß eines sehr sehr dicken Mannes in Alpha-Weste. Daneben ein Blondgelockt,- und Braungebrannter mit weisser Quiksilver-Kappe deren Schirm so nineties-like gebogen zwangsläufig aus jedem Gesicht einen Vollmond macht. Mit dem Bus übers Land.

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